Bitkom Smart City Index 2020

Wir machen München zur Smart City

19.04.2021 | Wie wird das München der Zukunft aussehen? Wir gestalten den Wandel zur Smart City maßgeblich mit, vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Energiewende, stadtverträgliche Mobilität und IT-Technologie. Dass wir auf dem besten Weg sind, zeigt der Bitkom Smart City Index 2020: München belegt den zweiten Platz unter den 81 deutschen Großstädten.

Smart City Index 2020

Index der Digitalisierung

Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. hat den Smart City Index 2020 zum zweiten Mal erstellt. Der Index untersucht und bewertet alle 81 deutschen Großstädte (mit mindestens 100.000 Einwohnern) nach dem jeweiligen Stand der Digitalisierung und bringt sie in ein Ranking. 2020 ist Hamburg erneut die smarteste Stadt Deutschlands mit 79,2 von 100 erreichbaren Punkten. München folgt mit 74,4 Punkten auf Platz 2 und konnte sich deutlich steigern: 2010 lag die Stadt noch auf dem 5. Platz.

Gesamtes Smart-City-Ranking

Smart City Index 2020 Studienbericht

Studiendesign

Für die Studie hat Bitkom Research zunächst Informationen zu den untersuchten Themenfeldern (E-Government, IT-Infrastruktur, vernetzte Mobilität etc.) recherchiert, dann ein Feedback der Städte eingeholt und daraus die Indexwerte berechnet. Erhebungszeitraum der Daten war Mai bis August 2020. Quellen waren neben den Internetauftritten der Städte und ihrer Partner insbesondere die Ladesäulenkarte und das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, die Energie-Atlanten der Bundesländer, der Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, das CarSharing-Städteranking des Bundesverbands CarSharing, die Kraftfahrzeugdaten des Kraftfahrt-Bundesamts sowie Pressemitteilungen und Zeitungsartikel.

Untersuchte Themenbereiche

Der Smart City Index berücksichtigt fünf verschiedene Themenbereiche: Verwaltung, IT- und Kommunikationsinfrastruktur, Energie und Umwelt, Mobilität, Gesellschaft. Er setzt sich aus 38 Indikatoren zusammen, die wiederum aus insgesamt 136 Parametern gebildet werden.

Neben den Bereichen Verwaltung und Gesellschaft hat die Studie auch die folgenden Bereiche mit einbezogen, in denen die SWM und ihre Töchter MVG und M-net aktiv sind:

  • Energie und Umwelt
    u. a. mit den Indikatoren Energielösungen, Anteil E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, emissionsarme Busse, Smart Grid und Smart Meter sowie Pilotprojekte Energie
  • IT und Kommunikation
    u. a. mit den Indikatoren Breitband, Glasfaser, Public WLAN, IoT-Netzwerk, Datenplattform und Pilotprojekte IT-Infrastruktur
  • Mobilität
    u. a. mit den Indikatoren Parken, vernetzter ÖNPV, Sharing-Angebote, Multimodalität, Pilotprojekte Mobilität

Wir gestalten Münchens Zukunft

Dass München im Smart City Index so gut abschneidet, hat die Stadt auch den SWM zu verdanken.

Wir gestalten den Wandel Münchens zur Smart City maßgeblich mit, investieren in neue Technologien und treiben die Digitalisierung in unseren Kernkompetenzen voran: Infrastruktur, nachhaltige Energieversorgung, stadtverträgliche Mobilität sowie Informations- sowie Kommunikationstechnologie. Unsere Vision ist es, München zu einem leuchtenden Beispiel einer vernetzten, nachhaltigen und vor allem lebenswerten Stadt zu machen.

Unser Engagement für die Smart City:

Energie und Umwelt

Energiewende: Ausbau der erneuerbaren Energien
Ab 2025 werden wir so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz München benötigt. Auch den Münchner Bedarf an Fernwärme wollen wir CO2-neutral decken, überwiegend aus Geothermie.
Fernkälte: Das Klimatisierungssystem der Zukunft
Ein weiterer Baustein unseres Klimaengagements ist die Fernkälte: Kälte wird zentral erzeugt und als kaltes Wasser über eine Rohrleitung an die Kunden*innen geliefert.
M-Solar Plus: Eigene Photovoltaik-Anlage
Mit unserem Rundum-sorglos-Paket M-Solar Plus bieten wir unseren Kund*innen PV-Anlagen, die optimal zu den Anforderungen passen.
M-Solar Sonnenbausteine: Die regionale Energiewende vorantreiben
Über ein qualifiziertes Nachrangdarlehen können die Münchner*innen dazu beitragen, dass auf den Dächern Münchens regionaler Ökostrom erzeugt wird.
Virtuelles Kraftwerk
Viele dezentrale Erzeugungsanlagen und Stromverbraucher werden miteinander vernetzt. Das virtuelle wird zentral gesteuert und geregelt – abhängig vom Bedarf im Stromnetz.
Smart Meter: Intelligente Messsysteme
Nach und nach zieht die intelligente Messtechnik in die deutschen Haushalte ein. Die Stadtwerke München treiben die neue Technik voran. Vorteile: niedrigere Energiekosten, mehr Effizienz und Komfort.
Projekt "Intelligente Wärme München"
Überschüssiger Ökostrom wird als Wärme oder Kälte in Elektrospeicherheizungen, Wärmepumpen und Kälteanlagen gespeichert.
Pilotprojekt zu Hochspannungs-Supraleitern
Unsere Netztochter SWM Infrastruktur will in einem Kooperationsprojekt alle Teile eines Supraleiters entwickeln und nach erfolgreichem Test dann eine Hochspannungsleitung in München bauen.

Auszeichnungen