Wir möchten Ihnen beim Energiesparen helfen

Unsere Energieberatung

Energie brauchen wir alle, nahezu überall. Doch wir sollten sorgsam mit ihr umgehen – sie ist ein wertvolles Gut. Mit Energiesparen schonen Sie die Umwelt und senken zugleich Ihre Energiekosten. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Energieverbrauch senken können.

Hinweis

Telefonische Beratung
Als Reaktion auf die Kontaktbeschränkungen zur Pandemie-Eindämmung bieten die SWM vorübergehend eine spezifische Telefonberatung anstatt einer persönlichen Beratung vor Ort an. Das betrifft alle Termine zur Strom- und Energiesparberatung, die normalerweise vor Ort stattfinden. Vor Ort Termine zur Erstellung von Thermografieaufnahmen oder Energieausweisen sind auf max. 30 Minuten begrenzt.

Die Präsenzberatung in der SWM Zentrale ist ebenfalls auf 30 Minuten begrenzt. Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin und kommen Sie - wenn möglich - ohne Begleitung.

Kontakt für einen Beratungstermin
Interessierte können sich bei der Energieberatung direkt unter der Telefonnummer 089 / 2361-2030 während der Servicezeiten (Mo bis Do, 8 bis 16.30 Uhr und Fr, 8 bis 14.00 Uhr) bei der Energieberatung melden.

Per Mail erreichen Sie uns unter Energieberatung@swm.de oder Energieausweis@swm.de.

Themenübersicht

Energiespar-Tipps

Stefan Memminger, Leiter der SWM Energieberatung, berät SWM Kund*innen zum bewussten Umgang mit Energie.

Seine besten Tipps aus 15 Jahren Energieberatung gibt er hier weiter:

Raumheizung

80 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf die Raumheizung. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich hier deshalb oft eine Menge sparen: Heizkörper sollten nicht mit Vorhängen, Verkleidungen oder Möbeln verdeckt werden. Nur so kann sich die Wärme ungehindert im Raum verteilen.

 

Heiztemperatur und Heizkörper

Richtlinien für die Heiztemperatur beachten – jedes Grad zu viel belastet den Geldbeutel unnötig. Unsere Empfehlung: 20 bis 21 Grad im Wohnzimmer, 18 Grad in der Küche, 23 Grad im Badezimmer und 16 Grad im Schlafzimmer. Ebenfalls ganz wichtig: Die Heizkörper regelmäßig entlüften!

 

Licht

Nutzen Sie am besten LED-Lampen: Sie enthalten kein Quecksilber, sind sofort hell, haben eine längere Lebensdauer (bis zu 50.000 Stunden), sparen noch mehr Strom als Energiesparlampen und erzeugen ein besseres Licht. LED-Leuchten gibt es in unterschiedlichen Farbnuancen von warmweiß über neutralweiß bis hin zu tageslichtweiß (kaltweiß). Beim Lampenkauf auf Helligkeit (in Lumen) statt Watt achten. Das EU-Energieeffizienz-Label kennzeichnet energiesparende Modelle.

Und: Verlassen Sie den Raum für längere Zeit, gilt: Licht aus!

 

Fenster

Undichte Fenster, Haustüren und Rollodeckel sorgen für sehr hohe Energieverluste und unangenehme Zugerscheinungen. Kontrollieren Sie regelmäßig die Dichtungen auf ihre Funktionstüchtigkeit und erneuern Sie diese bei Bedarf. Falls bei alten Fenstern noch keine Dichtungen vorhanden sind, sollten Sie Gummilippendichtungen nachrüsten.

 

Lüften

Dauerlüften bei gekipptem Fenster vermeiden: Der Luftaustausch ist zu gering, die Wände kühlen aus und die Gefahr von Schimmelbildung steigt. Lieber kürzer und dafür öfter lüften.

 

Fernseher

Die Stromeffizienz von TV-Geräten ist stark gestiegen. Ein Plasmafernseher der ersten Generation verbraucht noch bis zu 500 Watt, während ein gleich großer LED-Fernseher unter 50 Watt benötigt. Es lohnt sich also, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Achten Sie auf das Energiesparlabel.

 

Duschen und Baden

Duschen statt ein Vollbad nehmen. Und auch beim Duschen darauf achten, nicht unnötig warmes Wasser laufen zu lassen. Mit einem Sparduschkopf lässt sich der Wasserverbrauch sogar um bis zu 50 Prozent reduzieren. Das rentiert sich gleich dreifach: Sowohl Wasser-, Abwasser- als auch Energiekosten sinken.

 

Waschen

Auf Kochwäsche und Vorwaschgang verzichten. Die Trommel immer voll machen! Danach Wind und Sonne zum Wäschetrocknen nutzen. Wäschetrockner zählen zu den größten Stromfressern im Haushalt!

 

Stand-by

Fernseher, Drucker, Computer richtig ausschalten statt im Stand-by-Modus laufen zu lassen. Das heißt: Den Aus-Knopf drücken oder, wenn das Gerät keinen Aus-Knopf besitzt, den Netzstecker ziehen. Mit einer ausschaltbaren Steckerleiste lassen sich gleich mehrere Geräte vom Netz nehmen. Bei Geräten, die Sie nach 2010 erworben haben, ist der Stand-by Verbrauch sehr gering. Hier sollten Sie den Aus-Knopf nicht drücken, denn sonst gehen die gespeicherten Einstellungen verloren.

 

Küchengeräte

In den vergangenen Jahren hat sich die Energieeffizienz von Kühlschränken und Gefriertruhen stark verbessert. Meist amortisieren sich die Kosten für ein neues Gerät innerhalb weniger Jahre über die geringen Stromkosten: Kühlschränke und Gefriergeräte mit  der Energieeffizienzklasse „A+++“ oder „A++“ verbrauchen erheblich weniger Strom als alte Geräte

Eine Vereisungsdicke Ihres Kühlschranks von 5 Millimeter erhöht den Stromverbrauch um ca. 30 Prozent, daher: regelmäßig abtauen!

Mikrowelle nur für kleine Mengen und nicht zum Auftauen nutzen.
 

Datenbank "Besonders sparsame Haushaltsgeräte"

In dieser Datenbank finden Sie die sparsamsten Haushaltsgeräte sortiert nach Stromverbrauch oder Gesamtkosten über die Lebensdauer der Geräte. Außerdem finden Sie hier Hinweise, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Zur Datenbank

 

Noch mehr Tipps?

Diese und viele weitere Tipps finden Sie in unserer Broschüre:

Energiespar-Tipps der SWM

Kostenloser Verleih von Strommessgeräten

Wenn Sie herausfinden möchten, wie viel Energie Ihre Elektrogeräte verbrauchen, können Sie ein Strommessgerät verwenden. Es wird zwischen das Gerät und die Steckdose geschaltet und zeigt an, wie viel Leistung das Gerät aus dem Netz zieht. Das Strommessgerät kann für alle an einen Stecker gebundene Geräte verwendet werden.

Gegen Vorlage der letzten Jahresrechnung können SWM Kund*innen bei der SWM Energieberatung für zwei Wochen ein Strommessgerät ausleihen.

Die Abholung und Rückgabe des Strommessgeräts ist zu folgenden Zeiten möglich:
Montag bis Donnerstag 8 bis 16.30 Uhr 
Freitag 8 bis 14 Uhr 

LED Leuchtmittel und Energiesparlampen nicht im Hausmüll entsorgen

LED Lampen und Energiesparlampen müssen bei der Entsorgung dem Recycling-System zugeführt werden. Dazu können die Leuchtmittel bei Sammelstellen oder Wertstoffhöfen abgegeben werden.

Sammelstellen für LED-Lampen und Energiesparlampen

Die LED Technik hat viele Vorteile gegenüber den alten Leuchtmitteln. Neben dem geringen Stromverbrauch besitzen LEDs vor allem eine lange Lebensdauer. Trotzdem haben auch LED Lampen irgendwann einmal ausgedient und müssen ersetzt werden. 

Häufig taucht die Frage auf, ob in LED Leuchtmittel Quecksilber enthalten ist. Das ist glücklicherweise nicht der Fall. LEDs sind nicht giftig und enthalten im Gegensatz zu alten Energiesparlampen kein Quecksilber.

Ein defektes LED Leuchtmittel, vielfach auch als LED Birne bezeichnet, kann in den meisten Fällen einfach ausgetauscht werden. Das ausgediente Leuchtmittel besteht meist aus einem Sockel aus Metall, einem Kunststoffgehäuse und einem Glaskolben. Neben den Gehäusekomponenten sind in einer LED Lampe die LED Chips und mehrere elektronische Bauteile aus Halbleitermaterialien enthalten.

Aufgrund der verschiedenen Materialien werden LED Leuchtmittel durch das Elektrogesetz (ElektroG) als Elektroaltgerät eingestuft und dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden.

Weitere Informationen zur Entsorgung von LED-Leuchtmittel des Abfallwirtschaftsbetriebs München erhalten Sie hier.

 

Auszeichnungen