Erläuterung der Rechnung: Stadtwerke München

Alle Informationen zur Jahresabrechnung für volle Kostentransparenz

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Musterrechnung für Strom und Erdgas

Die SWM Rechnung einfach erklärt

Einmal jährlich erhalten Sie von uns Ihre Strom- und Erdgasrechnung per E-Mail oder Post. Auch über das Online-Portal bzw. die App „Meine SWM“ können Sie auf Ihre Rechnung zugreifen.

Die Rechnung besteht aus mehreren Seiten.

Auf der ersten Seite geben wir Ihnen einen Überblick über die gesamte Rechnung:

Hier informieren wir Sie darüber, ob Sie ein Guthaben oder eine Forderung haben. Dies wird anhand Ihres Verbrauches und Ihrer geleisteten Zahlungen ermittelt. Sind Ihre geleisteten Zahlungen höher, als der Gesamtbetrag der Rechnung, finden Sie hier die Höhe Ihres Guthabens, das wir Ihnen erstatten. Sind Ihre geleisteten Zahlungen niedriger, als der Gesamtbetrag der Rechnung, finden Sie hier die Höhe der Forderung.

Außerdem teilen wir Ihnen Ihren neuen monatlichen Abschlag für den nächsten Abrechnungszeitraum mit. Diesen haben wir anhand Ihres aktuellen Verbrauchs ermittelt.

In den nachfolgenden Abschnitten erläutern wir, wie sich die Beträge Ihrer Rechnung im Detail zusammensetzen.

Wie wird die Abschlagszahlung berechnet?

Als Kund*in der SWM erhalten Sie jährlich eine Rechnung für Ihren Energie- und Wasserbezug. In dieser Rechnung werden die Beträge für die Abschlagszahlungen für den zu erwartenden Jahresverbrauch festgelegt.

Anhand der Verbrauchswerte für Energie und Wasser im letzten Abrechnungszeitraum wird der voraussichtliche Verbrauch für den neuen Abrechnungszeitraum errechnet. Bitte beachten Sie, dass durch die roulierende Ablesung der Zeitraum zwischen zwei Jahresrechnungen variieren und von 365 Tagen abweichen kann.

Mit den zu diesem Zeitpunkt geltenden Preisen wird der Nettobetrag für die zu erwartende Rechnung bestimmt. Die Umsatzsteuer mit dem gültigen Umsatzsteuersatz wird hinzugerechnet.

Der Gesamtbetrag wird durch die Zahl der monatlichen Abschlagszahlungen (in der Regel 11) geteilt und somit der Betrag für Ihre Abschlagszahlungen ermittelt.

Nach einem Jahr wird der tatsächliche Verbrauch nach Ablesung der Zähler verrechnet.

Die Abweichung – entweder Mehr- oder Minderverbrauch – wird mit der Jahresrechnung ausgeglichen.

Berechnungsbeispiel Strom

Der Jahresverbrauch für Strom in der letzten Abrechnungsperiode betrug für einen Zeitraum von 360 Tagen 1.417 kWh. Die Höhe der Abschlagszahlung bei einem voraussichtlichen Jahresverbrauch für 365 Tage von 1.437 kWh Strom und angenommenen Strompreisen wird wie folgt ermittelt:

Arbeitspreis: 1.437 kWh x 21,00 Cent/kWh = 301,77 Euro

Grundpreis für 365 Tage = 72,00 Euro

Summe = 373,77 Euro

: 11 = Betrag neue Abschlagszahlung = 33,98 Euro

gerundet auf vollen Eurobetrag (brutto) = 34,00 Euro

Berechnungsbeispiel Erdgas

Der Jahresverbrauch für Erdgas in der letzten Abrechnungsperiode betrug für einen Zeitraum von 375 Tagen 21.000 kWh. Bei einem voraussichtlichen Jahresverbrauch für 365 Tage von 20.422 kWh und angenommenen Preisen wird die Höhe der Abschlagszahlungen wie folgt ermittelt:  

20.422 kWh x 5,50 Cent/kWh = 1.123,21 Euro

Grundpreis für 365 Tage = 100,00 Euro

Summe = 1.223,21 Euro

: 11 = Betrag neue Abschlagszahlung (brutto) = 111,20 Euro

gerundet auf vollen Eurobetrag (brutto) = 111,00 Euro

Wie wird der Verbrauchsverlauf im Jahr bei der Abrechnung von Energie und Wasser berücksichtigt?

Wir liefern unseren Kund*innen rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, Elektrizität (Strom), Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Der Verbrauch dieser Leistungen wird über geeichte Zähler in der Nähe der Verbrauchsstelle gemessen.

Erstellung der Jahresrechnung

Für diese Leistungen erhalten SWM Kund*innen einmal pro Jahr eine Jahresrechnung. Weil wir vom ersten Tag an die Leistung erbringen und damit die SWM Kund*innen über das Jahr besser kalkulieren können, erheben wir monatliche Abschläge (im Regelfall elf Abschläge). Die Summe der Abschlagszahlungen verrechnen wir mit der Jahresrechnung. Grundsätzlich rechnen wir das ganze Jahr über ab. Daher erhalten die SWM Kund*innen nicht alle gleichzeitig ihre Rechnung, sondern auf das ganze Jahr verteilt.

Zählerstand und Ermittlung des jährlichen Verbrauchs

Der genaue Verbrauch für die Jahresabrechnung wird über den Zählerstand ermittelt. Hierfür lesen entweder wir oder die Kund*innen selbst den Zähler ab. Ist beides nicht möglich, errechnen wir den Zählerstand maschinell und legen dabei den durchschnittlichen Verbrauchsverlauf im Jahr zugrunde. 

Umfasst der Abrechnungszeitraum bei der maschinellen Abrechnung kein volles Jahr (z. B. aufgrund eines Umzugs) oder ändern sich die Preise je verbrauchte Einheit (auch Arbeitspreise genannt) innerhalb eines Abrechnungszeitraumes, so wird der für die Rechnung maßgebliche Verbrauch zeitanteilig berechnet. Hierbei werden die jahreszeitlichen Verbrauchsschwankungen angemessen berücksichtigt.

Unterschiedliche Verbrauchsprofile 

Für Strom, Erdgas und Fernwärme gibt es unterschiedliche Verbrauchsprofile. Wir bilden sie aus Expert*innenwissen (z. B. Gewichtungstabellen des Verbandes Deutscher Ingenieure) und Erfahrungswerten und überprüfen sie einmal jährlich. 

Durchschnittliche Verbrauchsverläufe

Durchschnittlicher Verlauf bei einem Stromverbrauch von 2.500 kWh pro Jahr

Im Januar benötigen solche Haushalte im Durchschnitt 9,3 Prozent ihres Jahresverbrauchs und damit 232,5 Kilowattstunden, im Februar benötigen sie durchschnittlich 8,5 Prozent des Jahresverbrauchs und somit 212,5 Kilowattstunden etc.

Monat

Strom (kWh)

in Prozent
Januar
232,5
9,3
Februar
212,5
8,5
März
220,0
8,8
April
197,5
7,9
Mai
192,5
7,7
Juni
185,0
7,4
Juli
195,0
7,8
August
185,0
7,4
September
197,5
7,9
Oktober
217,5
8,7
November
227,5
9,1
Dezember
237,5
9,5
Summe
2500,0
100

 

Durchschnittlicher Verlauf bei einem Erdgasverbrauch von 22.000 kWh pro Jahr

Im Januar benötigen solche Haushalte im Durchschnitt 16,1 Prozent ihres Jahresverbrauchs und damit 3542 Kilowattstunden, im Juli dagegen benötigen sie durchschnittlich 1,7 Prozent des Jahresverbrauchs und somit 374 Kilowattstunden etc.

 

Monat

Erdgas (kWh)

in Prozent
Januar
3542
16,1
Februar
2860
13
März
2750
12,5
April
1782
8,1
Mai
770
3,5
Juni
484
2,2
Juli
374
1,7
August
352
1,6
September
1144
5,2
Oktober
1848
8,4
November
2684
12,2
Dezember
3410
15,5
Summe
22.000,0
100

 

Durchschnittlicher Verlauf bei einem Fernwärmeverbrauch von 15.450 kWh pro Jahr

Im Februar benötigen solche Haushalte im Durchschnitt 13 Prozent ihres Jahresverbrauchs und damit 2.011,6 Kilowattstunden, im Juli benötigen sie durchschnittlich 3,0 Prozent des Jahresverbrauchs und somit 458,09 Kilowattstunden etc.

 

Monat

Fernwärme (kWh)

in Prozent
Januar
2351,5
15,22
Februar
2011,6
13,02
März

1.787,6

11,57
April
1206,7
7,81
Mai
797,2
5,16
Juni
534,6
3,46
Juli
458,9
2,97
August
485,1
3,14
September
706,1
4,57
Oktober

1.211,3

7,84
November
1730,4

11,20

Dezember
2169,2
14,04
Summe
15450,0
100

 

Gewichtung Wasser

Die Aufteilung des Verbrauchs beim Wasser erfolgt linear und tagesgenau. Jahreszeitliche Verbrauchsschwankungen sind nicht gegeben.

Rechtliche Grundlage für die Gewichtung des Verbrauchs

Die SWM erstellen die jährliche Abrechnung grundsätzlich nach den folgenden rechtlichen Vorgaben:

Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV)

Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV)

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV)

In diesen Verordnungen ist ebenfalls die Abrechnung bei Preisänderungen innerhalb eines Abrechnungszeitraumes geregelt. Eine Ausnahme lassen die SWM nur dann zu, wenn  Kund*innen zum Zeitpunkt der Preisänderung den Zählerstand selbst ablesen und den abgelesenen Zählerwert unter Nutzung von Meine SWM den SWM mitteilen.

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