Gemeinwohl-Bilanz

M-Bäder sind ökologisch und sozial vorbildlich

16.05.2022 | Die M-Bäder arbeiten als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge vor allem für das Wohl aller Einwohner*innen Münchens und der Region. Dass sie sozial und ökologisch vorbildlich handeln, belegt seit 2019 auch der Gemeinwohl-Bericht. Er beschreibt den Nutzen der Münchner Bäder für Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung.

Gut fürs Gemeinwohl

Die SWM Bäder bieten den Münchner*innen die Möglichkeit, sich sportlich fit zu halten, zu entspannen, etwas für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden zu tun und Zeit mit Familie und Freund*innen zu verbringen. Damit erfüllen sie Grundbedürfnisse der Menschen. Sie richten sich mit ihrem Angebot an Spitzensportler*innen ebenso wie an Breitensportler*innen. Gemeinsam mit dem Sportamt der Landeshauptstadt München unterstützen sie Initiativen wie die Schwimmoffensive, mit der sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche Schwimmen lernen.

Der Gemeinwohlbericht der M-Bäder zum Download:

Gemeinwohlbericht Geschäftsbereich Bäder

Rezertifizierung führt zu weiterer Verbesserung

Bei der im Mai 2022 abgeschlossenen Rezertifizierung der Gemeinwohl-Bilanz haben die M-Bäder nicht nur bestanden, sondern ihren schon zum Start 2019 guten Wert von 391 sogar auf 426 Punkte weiter verbessert. Verbesserungen gab es unter anderem durch neue Angebote für Mitarbeiter*innen sowie für die Öffentlichkeit, bei Erneuerbaren Energien sowie bei Standards bezüglich Lieferanten. 

Ein Beispiel für die Umsetzung der im Gemeinwohl-Bericht abgefragten Werte: Die M-Bäder bieten faire Tarife für Kinder und Jugendliche, Familien, Rentner*innen, Schwerbehinderte und Menschen mit niedrigem Einkommen. Die Ticketeinnahmen decken bei weitem nicht die Kosten für den Bäderbetrieb. Ziel der M-Bäder ist es jedoch nicht, Gewinn zu maximieren – die SWM gleichen die Einnahmen-Lücke selbst aus. 

Auf dem Weg zum CO₂-freien Bad

Auch beim Thema ökologische Nachhaltigkeit gehen die SWM wichtige Schritte: Das Bad Georgenschwaige wird bis zur Freibadsaison 2024 zum CO2-neutralen Naturbad mit biologischer Wasseraufbereitung umgebaut. Langfristig wollen die SWM alle M-Bäder CO2-frei betreiben.  

Darüber hinaus werden u.a. Kriterien wie Solidarität und Gerechtigkeit in der Zulieferkette, externe wie innerbetriebliche Transparenz und Mitentscheidung oder ethischer Umgang mit Geldmitteln in der Bilanz bewertet.  

Die Gemeinwohl-Ökonomie e.V. als externer Prüfer bewertete die M-Bäder anhand von 20 Kategorien. Untersucht wurde, wie gut die M-Bäder diese umsetzen – im Verhalten gegenüber den Kund*innen, Lieferant*innen, Mitarbeiter*innen sowie dem gesellschaftlichen Umfeld. 

Nicole Gargitter und Clara Kronberger

SWM Bäderleitung

„Mit ihrem Gemeinwohlbericht bilanzierten die SWM 2019 als erster Bäderbetrieb eines kommunalen deutschen Unternehmens auch nach Gemeinwohl-Richtlinien. Besonders bei der Reduzierung der ökologischen Auswirkungen und der Umsetzung von Kundenwünschen haben wir sehr hohe Bewertungen erreicht. Wir freuen uns sehr, dass die SWM sich nun bei der Rezertifizierung nochmals verbessern konnten – ein schöner Beleg dafür, dass sich langjähriges Engagement auch langfristig auszahlt. Für dieses hervorragende Ergebnis haben die Bäder-Mitarbeiterinnen und auch Mitarbeiter weiterer SWM Bereiche wie Einkauf, Finanzen und Personal intensiv zusammengearbeitet.“

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