Informationen und FAQs

Fragen und Antworten zu M-Wasser

Hier finden Sie Informationen und Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Münchner Trinkwasser.

Versorgungsbedingungen & Preise

Welche Gesetze gelten für M-Wasser?

Wasser-Preisblatt

Abwasser-Gebühren

Die Abrechnung der Abwassergebühren erfolgt durch die Münchner Stadtentwässerung .

Weitere Informationen erhalten Sie vom Gebührenbüro der Münchner Stadtentwässerung .

FAQs zur Trinkwasserqualität

Wie wird die Qualität des Trinkwassers gesichert?

Die Stadtwerke München gewinnen ihr Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser. Unsere drei Versorgungsgebiete sind das Mangfalltal, das Loisachtal und als Reserve die Münchner Schotterebene.

Mehr Infos Trinkwassergewinnung

Alle Trinkwasser-Gewinnungsgebiete sind durch Trinkwasser-Schutzzonen gesichert. Darüber hinaus fördern wir im weiteren Einzugsgebiet der Trinkwassergewinnung den ökologischen Landbau und sichern über eine boden- und gewässerschonende Bewirtschaftung der Flächen vor Ort die Qualität des Münchner Trinkwassers.

Mehr zum Trinkwasserschutz

Auch überwachen die Stadtwerke München die Trinkwasserqualität von der Gewinnung bis zum Hausanschluss der Verbraucher*innen. Den in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) vorgeschriebene Analyseumfang halten wir selbstverständlich ein, ja wir überschreiten ihn: Wir analysieren mehr mikrobiologische und chemische Parameter als erforderlich und untersuchen das Münchner Trinkwasser häufiger als vorgeschrieben.

Welche Paramater analysieren die SWM im M-Wasser?

In der TrinkwV ist die Untersuchung einer Reihe von Stoffgruppen wie z. B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Pflanzenschutzmittel- und Biozidproduktwirkstoffe vorgeschrieben. Zusätzlich untersuchen wir regelmäßig alle derzeit analysierbaren anthropogenen Stoffe, die im Trinkwasser theoretisch vorkommen können: Hierzu gehören Arzneimittelrückstände, hormonell wirksame Stoffe, synthetische organische Komplexbildner, aromatische Sulfonate, Trialkylphosphate, synthetische Moschusduftstoffe, perfluorierte Tenside und Nitrosamine.

Das Ergebnis unserer Analysen: Organische Schadstoffe sind im Münchner Trinkwasser nicht zu finden. Alle Werte der zu untersuchenden Parameter liegen unter der chemischen Bestimmungsgrenze. Auch analysierbare anthropogene Stoffe lassen sich im Münchner Trinkwasser nicht nachweisen.

Mehr zur Trinkwasserqualität

Haben alle Stadtteile das gleiche Trinkwasser?

Die Wasserqualität ist im gesamten Stadtgebiet annähernd gleich. Die Ergebnisse mit Schwankungsbreiten sind in der Trinkwasseranalyse angegeben.

Trinkwasseranalyse für München

Welchen Härtegrad hat das Münchner Trinkwasser?

Zur Angabe des Härtegrads von Wasser gibt es drei mögliche Maßeinheiten:

  • °dH (deutsche Härtegrade)
  • mmol/l
  • Härtebereich gemäß Wasch- und Reinigungsmittelgesetz

Die Härte des Münchner Trinkwassers liegt zwischen 13,9 und 18,9 Grad deutscher Härte (°dH). Mit einem Durchschnittswert von 16,3 °dH (2,90 mmol/l) ist es dem Härtebereich „hart” zuzuordnen.

Wie muss ich meine Spül- oder Waschmaschine auf den Härtegrad des Münchner Wassers anpassen?

In der Gebrauchsanleitung Ihres Gerätes finden Sie eine Tabelle mit Einstellungshinweisen für den jeweiligen Härtewert des Wassers.

Der Härtegrad von M-Wasser:

  • 16,6° dH
  • 2,98 mmol/l
  • Härtebereich "hart"

Für die Wäschereinigung empfehlen wir bei normal und schwach verschmutzter Wäsche eine Waschmitteldosierung nach dem Härtebereich mittel. So schonen Sie die Umwelt und sparen Geld.

Warum ist mein Wasserhahn häufig verkalkt?

Im Bereich des Hahnauslaufes, besonders am Strahlregler (Perlator), verdunstet Wasser und kann dort Kalkspuren hinterlassen.

Muss ich M-Wasser entkalken?

Grundsätzlich raten wir, kaltes Trinkwasser nicht zu enthärten. So bleibt der natürliche Zustand des Wassers erhalten. M-Wasser ist quellfrisch und eignet sich hervorragend zum Trinken, auch Babynahrung können Sie mit M-Wasser bedenkenlos zubereiten.

Bei Veränderung der Zusammensetzung des Wassers (z. B. durch Enthärtung) können sich zudem die sensorischen Eigenschaften (Geschmack und Geruch) des Trinkwassers ändern.

Hinweis: Dem Trinkwasser dürfen nur Aufbereitungsstoffe (z. B. Enthärtungsmittel) zugegeben werden, die für diesen Zweck zugelassen und im Bundesgesundheitsblatt bekannt gegeben wurden (§ 11 TrinkwV 2001). Über den Zusatz solcher Stoffe müssen Bewohner*innen oder Beschäftigte im Gebäude unverzüglich durch Aushang oder sonstige schriftliche Mitteilung informiert werden (§ 16 TrinkwV 2001). Um eine Verkeimung zu verhindern, ist es Pflicht, die Enthärtungsanlage regelmäßig zu warten.

Wird das Münchner Trinkwasser gechlort?

Das Münchner Trinkwasser wird äußerst selten gechlort – zum Beispiel vorbeugend, um die hygienische Qualität des Trinkwassers sicherzustellen. Eine Chlorung wirkt sich aber nicht auf die Qualität des Münchner Trinkwassers aus und ist gesundheitlich unbedenklich. Die SWM stimmen eine Chlorung immer mit der zuständigen Gesundheitsbehörde ab.

FAQs zur Hausinstallation

Beeinträchtigen die Hausleitungen die Qualität des Wassers?

Bei normgerechter Installation und Verwendung von Werkstoffen, die für den Trinkwassergebrauch zugelassen wurden, wird die Qualität von M-Wassers nicht beeinträchtigt.

Wer ist für die Hausinstallationen verantwortlich?

Als Wasserversorgungsunternehmen liefern die SWM das Trinkwasser bis zum Hausanschluss. Bis hierhin verantworten wir die Qualität des Münchner Trinkwassers. Für die Hausinstallationen (Rohrleitungen, Einbauten, Armaturen, Wasserhähne etc.) sind die Haus- und Wohnungseigentümer verantwortlich.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie im Trinkwasser-Ratgeber des Umweltbundesamts und auf der Webseite der Landeshauptstadt München.

Trinkwasser-Ratgeber des Umweltbundesamts zum Nachlesen

Im Strahlregler (Perlator) befinden sich Partikel. Was kann ich dagegen tun?

Ablagerungen in der Hausinstallation können sich lösen, werden über die Leitungen bis zum Perlator transportiert und dort festgehalten. Reinigen Sie daher regelmäßig die Siebe im Perlator.

Weitere Informationen zur Trinkwasserinstallation finden Sie auf der Webseite der Landeshauptstadt München

 

Warum ist mein Leitungswasser milchig trüb?

Kommt milchig trübes Wasser aus der Wasserleitung, liegt das in der Regel daran, dass überschüssige Luft im Rohrsystem oder im Strahlregler (Perlator) eingeschlossen ist. Sobald die Luft entweicht, wird das Trinkwasser nach kurzer Zeit wieder klar.

Wie entsteht modriger Geruch? Und was kann ich dagegen tun?

Steht das Wasser zu lange in den Leitungsrohren, kann sich die Wasserqualität verändern. Deshalb empfehlen wir, das Wasser vor dem Gebrauch so lange ablaufen zu lassen, bis es sich merklich kühler anfühlt.

Länger stehendes Wasser kann auch unangenehm (erdig, faulig, muffig) riechen. Am modrigen Geruch sind meist Verschmutzungen und Ablagerungen im Abflussrohr oder an Dichtungen schuld. Auch hier reicht es aus, das Wasser regelmäßig ablaufen zu lassen. In hartnäckigeren Fällen hilft das Spülen mit einem Rohrreiniger.

Wie hoch darf die Konzentration von Schwermetallen (z. B. Blei) im Trinkwasser maximal sein?

Die höchstzulässige Konzentration von Schwermetallen (z. B. Blei, Kupfer, Cadmium, Nickel) im Trinkwasser wird durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geregelt.

Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zum Nachlesen

Für Menschen ist insbesondere das Schwermetall Blei toxisch. Am 1. Dezember 2013 wurde die Trinkwasserverordnung novelliert und der Grenzwert für Blei auf 0,01 mg/l gesenkt.

In München werden Bleileitungen seit über 90 Jahren nicht mehr verwendet. Eine Bleiabgabe ist aber auch durch eine nicht normgerechte Verzinkung oder die Verwendung von Rotguss- bzw. Messingarmaturen möglich. Auch in Kupferinstallationen können nicht zugelassene bleihaltige Lötmittel vorkommen.

Eine Analyse durch das SWM Labor kann Ihnen eine Orientierung geben, ob in Ihrer Hausinstallation möglicherweise Blei vorkommt.

SWM Labor  

Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer des Umweltbundesamtes

Ich möchte mein Wasser analysieren lassen. Wie entnehme ich eine Trinkwasserprobe?

Bitte verwenden Sie für Ihre Trinkwasserprobe ausschließlich Wasserflaschen aus Kunststoff mit einer Füllmenge von mindestens 500 ml. Entnehmen Sie die Probe zu einer üblichen Tageszeit für Ihren täglichen Wassergebrauch (vorzugsweise am Waschbecken in der Küche). Stagnationsproben eigenen sich nicht für die Untersuchung. Das Wasser vor der Entnahme daher bitte ablaufen lassen, bis es sich merklich kühler anfühlt.

Bringen Sie die Wasserproben unmittelbar nach Probenahme (jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden) ins SWM Labor. Kühlen Sie die Proben bitte bis zur Anlieferung.

Adresse:

Labor der Stadtwerke München
Gebäude G, Raum G00.10 EG
Emmy-Noether-Straße 2
80992 München

Anlieferungszeiten:

  • Mo bis Do 8 bis 16.30 Uhr
  • Fr 8 bis 12 Uhr
     

Es ist keine Terminvereinbarung notwendig.

Gerne berät Sie unser SWM Labor telefonisch unter +49 89 2361 3474*.

*Mo bis Do von 8 bis 17 Uhr, Fr von 8 bis 15 Uhr

Wie lange dauert eine Wasseranalyse?

Das Ergebnis einer Wasseranalyse liegt in circa fünf bis zehn Arbeitstagen vor.

Was ist bei Auffälligkeiten zu tun?

Werden erhöhte Werte in einer selbst entnommenen Probe festgestellt, entnimmt unser akkreditiertes Labor anschließend eine weitere Probe und untersucht diese. Durch die Analyse des SWM Labors kann eindeutig festgestellt werden, ob entsprechende Grenzwerte der Trinkwasserverordnung überschritten wurden. Ist dies der Fall, wird das Gesundheitsamt informiert.

Wer überwacht die Einhaltung der Trinkwasserverordnung?

Das Gesundheitsamt ist für den Vollzug der Trinkwasserverordnung verantwortlich. In München übernimmt das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) diese Aufgabe.

Referat für Gesundheit und Umwelt

 

Hilfe & Kontakt

Sie haben offene Fragen? Wir beantworten sie.

Auszeichnungen