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Heizwerke

Heizwerke dienen nur zur Erzeugung von Fernwärme. Sie sind technisch einfacher ausgeführt und somit wesentlich günstiger zu betreiben als Heizkraftwerke. Welche Anlagen die SWM betreiben, erfahren Sie hier.

Heizwerke zur Erzeugung von Fernwärme

Das Heizwerk, der kleine Bruder des Heizkraftwerks, ist gewöhnlich innerhalb weniger Minuten voll einsatzbereit und eignt sich somit ideal zur Abdeckung von kurzzeitigen Wärmeverbrauchsspitzen und Stillstandszeiten der Heizkraftwerke.

Ein Heizwerk besteht im wesentlichen aus einem oder mehreren Heizkesseln, in denen Wasser erhitzt/verdampft und direkt für ein Dampfnetz oder über einen Wärmetauscher für ein Heißwassernetz bereitgestellt wird.

Auch die Umwelt profitiert von der Fernwärmeerzeugung im Heizwerk. Gegenüber einer Vielzahl von ölbefeuerten Einzelanlagen kann der Umweltschutz in einer zentralen Anlage wesentlich effizienter gestaltet werden. So werden zum Beispiel durch den Einsatz moderner Feuerungstechnik niedrige NOx-, CO- und CO2-Emissionen erzielt.

Heizwerke der SWM:

Heizwerk Theresienstraße

Als kohlebefeuertes Werk zur Stromerzeugung ging 1963 das Heizkraftwerk Theresienstraße in Betrieb. Der letzte Umbau konnte 2006 abgeschlossen werden. Als neues, erdgasbefeuertes Heizwerk liefert es ans Heißwassernetz Innenstadt wieder Wärmeenergie.

Der Standort Theresienstraße dient heute zudem als zentrale Leitstelle zur Überwachung der Heizwerke im „Betrieb ohne Beaufsichtigung“.

Heizwerk Theresienstraße:  Zwei Kessel mit je 102 MW, Einspeisung ins Dampfnetz Innenstadt.

Heizwerk Kathi-Kobus-Straße

Das Heizwerk Kathi-Kobus-Straße wurde 1965 in Betrieb genommen. Seit Januar 1999 steht es nach einer kompletten Ertüchtigung und dem erfolgten Umbau auf „Betrieb ohne Beaufsichtigung“ wieder zur Verfügung. Eingesetzt wird das Heizwerk von den Heizkraftwerken HKW Süd und HKW Nord.

Heizwerk Kathi-Kobus-Straße: Ein Kessel mit 74 MW, Einspeisung ins Dampfnetz Innenstadt.

Heizwerk Gaisbergstraße

Um die Versorgungssicherheit im östlichen Teil des Dampfnetzes zu gewährleisten, wurde 1974 das Heizwerk Gaisbergstraße errichtet. Es wurde im Jahr 2001 vollständig automatisiert und auf BoB-Betrieb umgestellt.

Heizwerk Gaisbergstraße: Drei Kessel, Gesamtleistung 147 MW, Einspeisung ins Dampfnetz Innenstadt.

Heizwerk Schwabing

Das Heizwerk Schwabing hat keine Verbindung zum Fernwärmenetz der SWM. Im Inselbetrieb versorgt es das Schwabinger Krankenhaus mit Fernwärme. Im Jahr 2000 modernisiert, arbeitet es heute wie alle anderen Heizwerke im BoB-Betrieb.

Heizwerk Schwabing: 2 Kessel mit je 4 MW.

Heizwerk Koppstraße

Die ansteigende Wärmeabnahme aus dem Industrienetz Sendling machte 1967 den Bau des Heizwerks Koppstraße notwendig. Den neuesten Gegebenheiten angepasst wurde es 2001 modernisiert und auf „Betrieb ohne Beaufsichtigung“ umgestellt.

Heizwerk Koppstraße: Zwei Kessel, Gesamtleistung 90 MW, Einspeisung ins Heißwassernetz Sendling.

Heizwerk Perlach

Wegen eines Brandes in der Schaltanlage im HKW Süd wäre beinahe die Wärmeversorgung der Trabantenstadt gefährdet gewesen. Aufgrund dessen und wegen des inzwischen gestiegenen Wärmebedarfs wurde 1980 das Heizwerk Perlach gebaut. 2001 wurde die Modernisierung mit Umstellung auf BoB-Betrieb abgeschlossen.

Heizwerk Perlach: Drei Kessel mit je 53 MW, Einspeisung ins Heißwassernetz Perlach.

Heizwerk und Geothermieanlage Riem

Nach nur 6 Monaten Bauzeit werden seit Januar 2003 die Neue Messe Riem und die angrenzende Messestadt umweltschonend vom Heizwerk Riem mit Fernwärme versorgt.

Heizwerk und Geothermieanlage Riem: 3 Kessel, Gesamtleistung Heizwerk 35 MW, Leistung Geothermieanlage 9 MW, Einspeisung ins Fernwärmenetz Riem.

Weitere Informationen zu den Geothermie-Anlagen

Bei Bedarf sofort zur Stelle

Schon heute stellen wir bereits über 90 % der Münchner Fernwärme über umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung aus Heizkraftwerken bereit. Die Heizwerke decken kurzzeitige Spitzenlast im Wärmebedarf ab und dienen als Reserve bei Störungen oder geplanten Stillständen der Heizkraftwerke.


Trotz der notwendigen ständigen Einsatzbereitschaft sind die tatsächlichen Betriebszeiten sehr kurz. Um die Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Heizwerke sicherzustellen, wurden die Anlagen in den letzten Jahren modernisiert und auf einen „Betrieb ohne Beaufsichtigung“ (BoB) umgerüstet.

Beim BoB-Betrieb muss das Betriebspersonal nur noch in regelmäßigen Zeitabständen direkt vor Ort sein. Die Heizwerke werden von einer zentralen Leitstelle am Standort Theresienstraße aus überwacht. Eingesetzt und betrieben werden sie von den Leitwarten der Heizkraftwerke Nord und Süd aus.

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