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Intelligente Wärme München

Die Energiewende kommt voran, immer mehr erneuerbare Energie wird in die Stromnetze eingespeist. Allerdings kann die Stromerzeugung durch Wind und Sonne stark schwanken, so dass innovative Lösungen gefragt sind, um die Stromnachfrage dem Angebot anzupassen und die Netze stabil zu halten.

Mit dem Projekt „Intelligente Wärme München“ wollen die Stadtwerke München bestimmen, welches Potenzial in der Ver­netzung von Elektrizität und Wärme – der sogenannten Sektorkopplung – steckt. Denn der Wärmebereich spielt bei der Umsetzung der Energiewende eine wichtige Rolle.

„Intelligente Wärme München“ ist ein Teil des Verbundprojekts „C/sells“, einem Zusammenschluss von rund 50 Partnern aus Energie­wirtschaft, IT und Forschung in Süddeutsch­land, in dem eine intelligente Energieversorgung der Zukunft erforscht wird. Das Projekt wird durch das Programm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ des Bundeswirt­schaftsministeriums gefördert.

Strom als Wärme speichern

Die Grundidee ist, dass sich Wärme wesentlich leichter speichern lässt als Strom. Wenn Anlagen für erneuerbare Energien (z. B. Photovoltaik- oder Windkraftanlagen) mehr Strom erzeugen, als gerade verbraucht wird, laden wir damit Elektrospeicherheizungen, Wärmepumpen und Kälteanlagen bei unseren Kunden auf. Diese können sich so aktiv an der Energiewende beteiligen. Bis 2020 testen wir verschiedene Konzepte in 500 Münchner Testhaushalten. Nach erfolgreichem Abschluss des Projekts können diese dann großflächig realisiert werden.

Die Steuerung der Wärmeanlagen bei den Kunden erfolgt über das virtuelle Kraftwerk, das die SWM schon seit vielen Jahren erfolgreich betreiben. Es vernetzt viele kleinere Erzeugungsanlagen und Stromverbraucher miteinander.

Zusammenspiel von virtuellem Kraftwerk und dem Projekt »Intelligente Wärme München«

Intelligente Wärme München: Die SWM stellen das Projekt C/sells vor

Die Energiewende kommt voran, immer mehr erneuerbare Energie wird in die Stromnetze eingespeist. Allerdings kann die Stromerzeugung durch Wind und Sonne stark schwanken. Hier sind innovative Lösungen gefragt, um die Stromnachfrage dem Angebot anzupassen und die Netze stabil zu halten. Mit ihrem Projekt „Intelligente Wärme München“ wollen die SWM herausfinden, welches Potenzial in der Vernetzung von Elektrizität und Wärme steckt. Das nennt sich in der Fachsprache „Sektorkopplung“. Denn der Wärmebereich spielt bei der Umsetzung der Energiewende eine wichtige Rolle.

Erneuerbare Energie für Speicherheizungen

Klassische Speicherheizungen werden nachts aufgeheizt und geben die Wärme am Folgetag wieder ab. Das Aufheizen erfolgt im sogenannten Niedertarif: Nachts kostet der Strom weniger, weil er da bislang im Übermaß vorhanden ist. Ein Nachteil der Nachtaufheizung ist, dass plötzliche Temperaturwechsel nicht berücksichtigt werden. Bei einem Kälteeinbruch fehlt am nächsten Tag die Wärme.

Optimierung des Heizstrombezugs

Im Projekt „Intelligente Wärme München“ installieren die SWM in 500 Münchner Haushalten mit Speicherheizungen intelligente Mess- und Steuertechnik. Diese simuliert den Energiemarkt in etwa fünf Jahren: Überschüssige Energie wird nicht mehr nachts vorhanden sein, sondern immer dann, wenn gerade die Sonne scheint oder bei hohem Windaufkommen. Daher erforschen wir das sogenannte Lastverschubpotenzial von Wärmestromanlagen. Ein Teil des Heizenergiebedarfs wird in den Tag verschoben und mit der Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien synchronisiert. Zudem ziehen wir Wettervorhersagen und Strompreisprognosen sowie teilweise auch Abwesenheitszeiten heran, um den Heizstrombezug zu optimieren. Davon versprechen wir uns einen besseren Heizkomfort für unsere Kunden.

Lastverschubpotential von Speicherheizungen

Lastverschubpotential von Speicherheizungen

Haben Sie eine Speicherheizung? Dann nehmen Sie als Testhaushalt am Projekt „Intelligente Wärme München“ teil, und bringen Sie die Energiewende voran!

Mit unserem Projekt können Sie aktiv an der Energiewende teilhaben – ohne Mehrkosten und mit der Möglichkeit für mehr Wärmekomfort.

Darum sollten Sie am Projekt teilnehmen:

  • Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei: Für den Stromverbrauch außerhalb der Niedertarifzeiten bekommen Sie eine Gutschrift, so dass es durch die Projektteilnahme nicht zu Mehrkosten kommt.
  • Nach einem einmaligen Termin, bei dem wir Ihre Speicherheizungen überprüfen und die Steuerungstechnik im Keller einbauen, haben Sie keinerlei Aufwand durch das Projekt.
  • Da wir für die Wärmespeicherung Wetterdaten berücksichtigen, können Sie besser auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt heizen.
  • Dei allen Fragen können Sie sich an einen speziellen Kontakt des SWM Kundenservice wenden.
  • Sie werden aktiver Teil der Energiewende und helfen mit, Technologien für eine klimafreundlichere Zukunft zu entwickeln.

Voraussetzungen für Testhaushalte:

  • Sie wohnen in einer Wohnung oder einem Haus mit Speicherheizung(en) und Wärmepumpen im Stromnetzgebiet der SWM.
  • Falls Sie Mieter sind, ist Ihr Vermieter mit der Teilnahme einverstanden. Wir stimmen uns direkt mit Ihrem Vermieter ab.
  • Sie sind Stromkunde der SWM.
  • Im Kellerraum, in dem sich die Stromzähler befinden, ist im Idealfall ein Fenster vorhanden, damit die intelligenten Zähler eine gute Mobilfunkverbindung haben.

Formular ausfüllen und am Projekt teilnehmen

Haben Sie Interesse oder Fragen zum Projekt?

Bitte sprechen Sie uns an, Telefon: 089 2361-5313 (Mo bis Fr von 9 bis 18 Uhr)

E-Mail: intelligente-waerme@swm.de

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