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Ausbauoffensive Erneuerbare Energien

Die Stadt München hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie setzt sich mit Hilfe ihres kommunalen Energie- und Infrastrukturunternehmens Stadtwerke München (SWM) an die Spitze des Klima- und Umweltschutzes. Die SWM sind Gestalter der Energiewende.

Ganzheitliche Energiestrategie

Die SWM setzen die Energiewende ganzheitlich um. Im Rahmen ihrer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien forcieren sie die erneuerbare Energieerzeugung im Strom- wie auch im Wärmebereich. Denn nur wenn Strom und Wärme regenerativ erzeugt werden, kann die Energiewende gelingen.

Die Ziele der SWM:

  • Bis 2025 wollen die SWM so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz München benötigt. Im Jahr 2008 wurde dazu die Ausbauoffensive Erneuerbare Energien gestartet.

  • Um die Energiewende auch im Wärmemarkt zu erreichen, haben die SWM 2012 eine Fernwärme-Vision entwickelt: Bis 2040 wollen sie den Münchner Bedarf an Fernwärme CO2-neutral decken. Überwiegend werden sie Ökowärme aus Geothermie gewinnen.

  • Ein weiterer Baustein des Klimaengagements ist der Ausbau von Fernkälte, um individuelle Klimaanlagen zu ersetzen. Dank der Ökokälte von Grundwasser und Stadtbächen sinkt der Energieverbrauch für die Kälteerzeugung um rund 70 Prozent. 

Ausbauoffensive Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien-Anlagen der SWM

Im Jahr 2018 haben die Stadtwerke München bereits 3,63 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom produziert. Davon 2,27 Milliarden Kilowattstunden in Deutschland, das ist ein Anteil von 63 Prozent. Zum Vergleich: Der Münchner Durchschnittshaushalt benötigt 2500 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Beim Ausbau der Ökostromerzeugung haben Projekte im Großraum München Vorrang.

Schon heute betreiben die SWM 32 Photovoltaik-Anlagen, 14 Wasserkraftanlagen, ein Hackschnitzelwerk, eine Biogasaufbereitungsanlage, fünf Geothermieanlagen und eine Windkraftanlage. Eine zweite steht in Fröttmaning kurz vor Baubeginn. Viele weitere regionale Projekte sind in Planung. Unter anderem wollen die SWM im Münchner Umland weitere Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf eigenen Flächen sowie auf Pachtflächen errichten und betreiben. Aktuell erzeugen die SWM schon mehr Ökostrom, als alle Münchner Privathaushalte sowie Tram und U-Bahn verbrauchen. 

Weil die Metropole München und ihre Region sehr dicht besiedelt, Sonne und Wind hier nur begrenzt nutzbar sind und die 10-H Abstandsregelung in Bayern den Ausbau von Windenergie quasi unmöglich macht, können die SWM regional nicht so viel Ökostrom erzeugen, wie benötigt. Deshalb produzieren sie gemeinsam mit erfahrenen Partnern auch an anderen Standorten in Europa Ökostrom.

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Interaktiver Energie-Atlas für München​​​​​​​

40 Prozent der gesamten Energie, die in Deutschland verbraucht wird, fließt in die Wärmeversorgung. In Privathaushalten machen Heizung und Warmwasserbereitung sogar rund 90 Prozent des gesamten Verbrauchs aus.

Der Kältebedarf steigt kontinuierlich. Die Klimatisierung in Einzelhandel und Gastronomie genauso wie in Büros und auch in Wohngebäuden gehört zunehmend zur Grundausstattung.

Wärme und Kälte verschlingen einen erheblichen Teil der Energie. Das Gelingen der Energiewende hängt also maßgeblich davon ab, einerseits die Gebäude energieeffizienter zu machen und andererseits die Energie künftig CO2-frei und damit klimaschonend zu erzeugen. 

Ökowärme: Geothermie­schatz unter München

Derzeit wird Fernwärme für mehr als ein Drittel der Münchner Haushalte im umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplungsprozess gewonnen. Dabei wird die Abwärme aus der Stromerzeugung ins Fernwärmenetz eingespeist.

Bis 2040 werden die fossilen Brennstoffe insbesondere durch Geothermie abgelöst. Damit wird die Wärmeproduktion der SWM in München komplett CO2-frei gestellt. Parallel dazu wird das 800 Kilometer lange Fernwärmenetz für die Ökowärme fit gemacht. Im Münchner Süden und im südlichen Umland wollen die SWM, auch in Kooperation mit benachbarten Gemeinden, weitere Geothermiepotenziale erschließen. Die SWM Geothermie-Anlagen in Kirchstockach und Dürrnhaar werden zu Heizkraftwerken ausgebaut. Sie und das Geothermie-Heizkraftwerk in Sauerlach sollen dann mit dem Münchner Fernwärmenetz verbunden werden. So können auch die Gemeinden im südlichen Landkreis von der Fernwärme-Vision der SWM profitieren. Zur Umsetzung dieser Vision wollen die SWM in Kürze den Untergrund im Einzugsbereich der drei Anlagen detaillierter untersuchen. 

Fernwärme-Vision der SWM

Ökokälte: Klimatisierung durch Fernkälte

Ein weiterer Baustein des Klimaengagements der SWM ist die Fernkälte. Dabei wird die natürliche Ökokälte von Grundwasser und Stadtbächen genutzt, um den Energieverbrauch für die Kälteerzeugung drastisch zu senken. Gegenüber individuell erzeugter Kälte – insbesondere durch konventionelle Hausklimaanlagen – können hier gut 70 Prozent des Strombedarfs eingespart werden.

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