Bienenschutz

Bienen bei der Wassergewinnung

20.05.2021 | Bei den SWM summt und brummt es: Unsere Wassergewinnung macht sich zusammen mit der Forstverwaltung der Landeshauptstadt München für die Bienen stark. Am Taubenberg im Mangfalltal haben ca. 30 Bienenvölker ein Zuhause gefunden. Auch an der Hochbehälteranlage Deisenhofen und auf den Ökokontoflächen Deisenhofen und Gleißental haben wir Standorte für Honig- und Wildbienen geschaffen.

Wald- und Wiesen für den Trinkwasserschutz

 

Das Münchner Trinkwasser kommt quellfrisch aus der Leitung. Wir gewinnen es in der noch weitgehend unberührten Natur des Voralpenlandes. Zum Schutz der Qualität haben wir im engeren Einzugsbereich der Trinkwassergewinnung zahlreiche Grundstücke und Waldflächen gekauft, die wir gewässerschonend bewirtschaften oder unter strengen Auflagen verpachten.

Im Mangfalltal und in der Schotterebene sind es mehr als 1.800 Hektar Wald. Dazu kommen noch zahlreiche Wiesenflächen. Viele – auch seltene – Pflanzen und Insekten haben hier ein Zuhause gefunden. Auch die inzwischen bedrohte Honigbiene.

6 Bienenstände mit ca. 30 Bienenvölkern

 

Mit der Forstverwaltung Gotzing, die zum Kommunalreferat der Landeshauptstadt gehört, haben wir rund um den Taubenberg bereits 6 Bienenstände mit ca. 30 Bienenvölkern aufgestellt. Die Forstverwaltung sorgt dafür, dass jeder Bienenstand sein Revier hat und ausreichend Nahrung für sich und seinen Stock findet.

Auch an der Hochbehälteranlage Deisenhofen und auf den Ökokontoflächen Deisenhofen und Gleißental haben wir Standorte für Honig- und Wildbienen geschaffen. Darüber hinaus arbeiten wir auch mit dem Bund Naturschutz für das Wohl dieser fleißigen Nützlinge zusammen und stellen Flächen für Insektenhotels sowie Strauch- und Obstbaumwiesen zur Verfügung. Trinkwasserschutz tut also auch den Bienen gut.

Weitere Eindrücke aus dem Mangfalltal

Film: Noch mehr SWM Bienen

Auch andere Bereiche der SWM haben ein Herz für Bienen: Im Münchner Westen teilen sich die SWM Netze den Standort mit Bienenvölkern.

Auszeichnungen