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M/Wasser Gewinnung Loisachtal

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Trinkwasser-Schutz

Seerosen

Die drei Trinkwassergewinnungsgebiete Mangfalltal, Loisachtal und Münchner Schotterebene werden im Einklang mit der Natur umweltfreundlich und wasserschonend bewirtschaftet.

Um die hervorragende Wasserqualität sicherzustellen, besitzen die SWM im engeren Einzugsbereich der Trinkwassergewinnung zahlreiche Grundstücke, um sie gewässerschonend zu bewirtschaften oder unter Auflagen zu verpachten.

Viele Wiesen werden erst gemäht, wenn die Feldblumen ausgesamt haben, so dass sich dort wieder eine Flora entwickelt hat, die ihresgleichen sucht. So gibt es in der parkähnlichen Landschaft um die Reisacher Grundwasserfassung, die auch als Naherholungsgebiet genutzt wird, wieder Knabenkraut, die einheimische Lilienart Türkenbund sowie eine Vielzahl von seltenen Gräsern und Kräutern.

Um die Standorte aller Gewinnungsanlagen wurden Wasserschutzgebiete ausgewiesen.

Ökologischer Landbau

Trinkwasserschutz Ökologischer Landbau
Kühe im Mangfalltal

Zudem haben wir 1992 die Initiative „Öko-Bauern“ ins Leben gerufen, die den ökologischen Landbau im Einzugsgebiet der Wassergewinnung im Mangfalltal fördert. Dabei arbeiten wir eng mit den namhaften Ökoverbänden Bioland und Naturland zusammen. Etwa 160  Landwirte haben seither ihre Betriebe von traditioneller auf Boden und Gewässer schonende Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung umgestellt. Gemeinsam bewirtschaften sie eine Fläche von rund 3.700 Hektar - und damit eines der größten ökologisch bewirtschafteten Gebiete Deutschlands.

Um möglichst viele Landwirte zu gewinnen, erhalten sie finanzielle Fördermittel von den SWM.

Ökologischer Landbau ist praktizierter Umwelt- und Gewässerschutz. Bodenbewirtschaftung und Tierhaltung bilden einen in sich geschlossenen biologischen Kreislauf: Verwendet werden dürfen ausschließlich betriebseigene Naturdünger, die boden- und pflanzenverträglich aufbereitet worden sind. Gülle aus konventioneller Tierhaltung ist verboten, der Zukauf von Futter-und Düngemitteln streng limitiert.

Ökologisch bewirtschaftete Betriebe dürfen grundsätzlich nur so viele Tiere halten, wie sie durch selbsterzeugtes Futter ernähren können - das sind z. B. zwei Milchkühe pro Hektar. Massentierhaltung mit der Folge eines übermäßigen Anfalls an gewässergefährdenden Exkrementen ist damit ausgeschlossen. Darüber hinaus werden alle Tiere artgerecht gehalten. Damit leistet diese Kooperation Landwirtschaft/Wasserwirtschaft zusätzlich einen großen Beitrag zu einer guten Fleischqualität - ein „Zusatznutzen“, der immer bedeutender wird.

Von besonderer Bedeutung für die Wasserwirtschaft ist das generelle Verbot von chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Alle Öko-Betriebe werden regelmäßig durch unabhängige, vom Landwirtschaftsministerium zugelassene Kontrollstellen auf Einhaltung der strengen Anbau- und Tierhaltungsrichtlinien überwacht.

Im Internet finden Sie weitere Informationen zum Thema "Ökologischer Landbau": www.oekolandbau.de

Flyer "Ökologischer Landbau: nachhaltiger Trinkwasserschutz" (PDF, 1048 KB)

Trotz Investitionen und Schutzmaßnahmen: M-Wasser bleibt günstig

Mit lediglich rund 0,5 Cent pro Kubikmeter Trinkwasser schlägt sich das Förderprogramm derzeit auf den Wasserpreis nieder – ein sehr geringer Betrag, der voll und ganz der Qualität des Münchner Trinkwassers zugutekommt.

Als Alternative bliebe früher oder später nur die Wasseraufbereitung, die allerdings mit weitaus höheren Kosten verbunden wäre. Deshalb lautet die Devise der SWM: Vorausschauende Wasserschutzpolitik ist sinnvoller und günstiger als teure Reparatur. Damit auch zukünftige Generationen quellfrisches unbehandeltes Wasser genießen können!

Wissenswertes

Ökobauer Stürzer

Gute Milch - Gutes Wasser

Albert Stürzer ist Landwirt im Wassereinzugsgebiet Mangfalltal. Lesen und sehen Sie, wie seine Arbeit Mensch, Natur – und dem M-Wasser nutzt. Tagesablauf eines Öko-Landwirts
Wasserschutzwald Mangfalltal

Gesunder Wald schützt Wasser

Mehr als 1.800 Hektar Wald im Wassereinzugsgebiet sorgen dort für einen ausgewogenen Wasserhaushalt. Wasserschutzwald
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Der M-Wasserweg folgt dem Münchner Trinkwasser auf 82 Kilometern zwischen Deutschem Museum in München und Gmund am Tegernsee.

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Wer sich gesund ernähren, die ökologisch arbeitenden Landwirte und damit die Reinhaltung des Münchner Trinkwassers unterstützen möchte, sollte Produkte aus dem Mangfalltal kaufen. Bio-Produkte aus dem Mangfalltal