Statement der SWM Geschäftsführung zum Krieg in der Ukraine

Liebe Website-Besucher*innen, liebe Kund*innen, liebe Geschäftspartner*innen,
 

mit Bestürzung und großer Sorge erleben wir den Krieg in der Ukraine. Wir verurteilen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zutiefst. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, ihren Angehörigen, Freund*innen und bei allen, die von diesem schrecklichen Krieg betroffen sind.

Unser Respekt gilt auch den Menschen in Russland, die sich gegen das Regime und seine Kriegshandlungen auflehnen und dafür ein hohes Risiko eingehen. Wir alle hoffen auf ein baldiges Ende der russischen Aggression und auf ein friedliches Zusammenleben aller Nationen in Europa.

Auch wir wollen helfen: Gleich nach Beginn des Krieges begannen die SWM und ihre Tochtergesellschaften MVG und M-net mit konkreten Unterstützungen wie kostenlosen Fahrten im MVV oder kostenfreien Telefonaten und SMS in die Ukraine. Darüber hinaus stehen wir mit Fahrer*innen und Bussen bereit, wenn hier Geflohene von ihren Ankunftsorten in München in ihre vorläufigen Quartiere gebracht werden sollen. Wir prüfen laufend, wo wir noch mehr tun können, um die Menschen in der Ukraine, ihre Angehörigen und Freund*innen in Deutschland zu unterstützen. Der Krieg setzte eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft in Gang, an der sich auch viele unserer Mitarbeiter*innen beteiligen. 

Als verantwortliches Infrastruktur-Unternehmen ist es immer und natürlich auch gerade jetzt unsere Pflicht, unsere Kund*innen sicher und zuverlässig zu versorgen. Und das tun wir: Die Versorgungsicherheit ist aktuell gewährleistet. Aber es gibt jetzt auch Unsicherheiten angesichts des Krieges, der unklaren Perspektiven und der bereits jetzt stark steigenden Energiepreise. Besonders die Beschaffungslage für den nächsten Winter macht uns Sorgen.

SWM Geschäftsführung (v. l. n. r.): Helge-Uve Braun, Technischer Geschäftsführer, Ingo Wortmann, Geschäftsführer Mobilität, Werner Albrecht, Geschäftsführer Personal, Immobilien, Bäder und Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung

In dieser kritischen Situation wollen wir vermeiden, dass unser Gasbedarf signifikant steigt. Als Ergebnis einer verantwortungsvollen Abwägung der Aspekte von Versorgungssicherheit, Ökologie und Wirtschaftlichkeit hatten wir dem Stadtrat vorgeschlagen, die Umstellung von Kohle auf Gas im Heizkraftwerk Nord (Block 2) zur Heizperiode 2023/24 vorzunehmen und nicht wie geplant bereits im kommenden Winter. Dies hat der Stadtrat am 15. März 2022 so beschlossen.

Details in der Pressemitteilung

Unabhängig von aktuell notwendigen Reaktionen verfolgen wir weiter engagiert unser Ziel einer klimafreundlichen Energieversorgung. Schon heute können wir 90 % des Münchner Strombedarfs mit erneuerbaren Energien decken. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen, um die Abhängigkeit von Energieimporten weiter zu reduzieren.

Die SWM stehen für ein friedliches, vielfältiges Miteinander.


Ihre SWM Geschäftsführung
 

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung
Werner Albrecht, Geschäftsführer Personal, Immobilien, Bäder
Helge-Uve Braun, Technischer Geschäftsführer
Ingo Wortmann, Geschäftsführer Mobilität

So steht es um die Versorgungssicherheit in München

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat eine künftige verlässliche Versorgung mit Erdgas in Frage gestellt. Für diesen Winter sollten die Gasvorräte reichen, aber für die Heizperiode 2022/23 müssen wir bereits heute Vorkehrungen treffen.

Gasversorgung

Kostenfreie Anrufe, SMS und MVV-Fahrten

Ukraine – wir helfen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine leisten auch die SWM ihren Beitrag, um die Menschen dort und ihre Angehörigen und Freund*innen in Deutschland zu unterstützen.

Solidarität mit der Ukraine

Auszeichnungen