M-Bäder sind gut fürs Gemeinwohl

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M-Bäder gut fürs Gemeinwohl

Die M-Bäder sind gut fürs Gemeinwohl

15.12.2019
Die SWM Bäder leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft – das haben unabhängige Prüfer bestätigt, die den ersten Gemeinwohlbericht auditiert haben. Die erste Gemeinwohl-Bilanz fällt schon sehr gut aus.
Der intensiv erarbeitete Bericht beschreibt für fünf Gruppen – Lieferanten, Eigentümer und Finanzpartner, Mitarbeiter, Kunden und das gesellschaftliche Umfeld – wie gemeinwohlorientiert die Bäder handeln. Hinter dem Gemeinwohlgedanken stecken Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz sowie Mitentscheidung. Unternehmerischer Erfolg wird nicht nur am finanziellen Ergebnis, sondern auch an seinem Beitrag zum Gemeinwohl gemessen.
 

Hier haben die Bäder gepunktet

Die SWM Bäder bieten den Münchnerinnen und Münchner die Möglichkeit, sich sportlich fit zu halten, zu entspannen, etwas für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden zu tun und Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Damit erfüllen sie Grundbedürfnisse der Menschen. Sie richten sich mit ihrem An-gebot an Spitzensportler ebenso wie an Breitensportler. Gemeinsam mit dem Sportamt der Landeshauptstadt München unterstützen sie Initiativen wie die Schwimmoffensive, mit der sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche Schwimmen lernen.

Die Preise sind dabei sozialverträglich für alle gestaltet. So müsste jeder Besucher und jede Besucherin der Hallen- und Kombibäder eigentlich 12,97 Euro zahlen, um alle Kosten zu decken. Die Fehlbeträge zu den tatsächlich deutlich günstigeren Eintrittspreisen übernehmen die SWM.
Gemeinpunkte Grafik
Auf dem Weg zum CO2-freien Bad
Die nachhaltige Investitionsstrategie der SWM gerade beim Ausbau der Erneuerbaren Energien spielte bei der Bewertung im Gemeinwohlbericht ebenso eine Rolle wie die nachhaltige Ausrichtung des Badebetriebs.

Beim Bewusstsein für die ökologischen Auswirkungen ihrer Arbeit zeigen sich die Münchner Bäder vorbildlich: Sie reduzieren seit Jahren den Ressourcen- und Energieeinsatz und damit auch den Einsatz ökologisch bedenklicher Stoffe. Seit 2006 haben die SWM den Wasser- und Energieverbrauch deutlich gesenkt. Beim Einsatz von Chemikalien beschränken sie sich auf ein Minimum.

Im Rahmen des Energiemanagementsystems nach der ISO 50001 haben sie sich einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess verpflichtet. Beispielsweise achten die SWM bei der Erneuerung von Pumpen, die den Badewasserkreislauf rund um die Uhr aufrechterhalten, nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit, sondern auf die CO 2-Bilanz von der Produktion bis zur Entsorgung. Das Bad Georgenschwaige wird zum ersten CO 2-freien Natur-Sommerbad mit biologischer Wasseraufbereitung umgebaut. So wird es zum Vorreiter aller M-Bäder, die bis 2040 komplett CO 2-frei betrieben werden sollen.
Familie im Schwimmbecken

Mitgestalten erwünscht

Die hohe Diversität in der Belegschaft, aber auch die Einbindung der Mitarbeiter in unternehmerische Entscheidungen wurde bei der Prüfung sehr gut bewertet. In den SWM Bädern arbeiten Frauen und Männer aus 30 Herkunftsländern. Sie werden, wo immer möglich, an Entscheidungsprozessen beteiligt, unter anderem bei der Dienstplangestaltung. Auch die Möglichkeit der gesellschaftlichen Mitbestimmung über die Kommunalpolitik und Bezirksausschüsse wird im Gemeinwohlbericht gewürdigt.

Der Gemeinwohlbericht, den die SWM für ihre Bäder freiwillig erstellt haben, umfasst rund 80 Seiten, in denen intensive Arbeit steckt: Eine 20-köpfige Projektgruppe innerhalb der SWM hat in fünf Arbeitsgruppen insgesamt vier Monate daran gearbeitet und rund 140 Berichtsfragen beantwortet. Im Geschäftsbereich Bäder der Stadtwerke München arbeiten 221 Vollzeitkräfte und rund 120 Saison- oder Zeitarbeitende.
Weitere Informationen
Sabrina Bayer
Christine Kugler
Leitung SWM Bäder
„Der Prozess, in den wir mit der Gemeinwohlbilanz eingestiegen sind, war sehr spannend und hat dazu geführt, dass sich unsere Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter noch stärker mit unseren Produkten und mit ihrer täglichen Arbeit für die Münchner Bevölkerung identifiziert haben. Die Berichtsfragen führen dazu, dass wir uns buchstäblich auf den Kopf gestellt und die Dinge mal aus einer anderen Perspektive betrachtet haben. Spannend wird in den kommenden Jahren, ob wir es schaffen, unsere Beschaffung und unsere Investitionen nachhaltig auszurichten und über eine Philosophie des ‚weniger ist mehr‘ dennoch nicht mehr Geld auszugeben.“
Frau Christiane Kugler
Herr Werner Albrecht
Werner Albrecht
SWM Geschäftsführer Personal, Immobilien, Bäder
„Wir teilen die grundsätzlichen Ziele der Gemeinwohlökonomie und sind sehr stolz auf die Zertifizierung. Denn sie bestätigt unseren wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Münchner Bürgerinnen und Bürger und passt natürlich auch zur zukunftsorientierten, nachhaltigen Strategie der SWM.“

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