Ladesäule, Wallbox, Supercharger

Lademöglichkeiten für Elektroautos im Überblick

09.12.2020 | E-Mobilität wird immer wichtiger – besonders in Großstädten wie München. Deswegen bauen wir die Infrastruktur mit öffentlichen Ladesäulen für E-Autos kontinuierlich aus. Zu Hause bieten Mobile Charger und Wallboxen praktische Ladelösungen. Hier lesen Sie, welche Lademöglichkeiten es für Elektroautos gibt.

Dank SWM-Ladekarte ist öffentliches Laden leichter als gedacht

An den mittlerweile über 570 öffentlichen SWM-Ladesäulen in München können pro Ladestation zwei E-Autos mit bis zu 22 Kilowatt laden – natürlich mit 100 Prozent M-Ökostrom  

Für das Laden und Bezahlen ist eine SWM-Ladekarte notwendig, die Sie per Post von den SWM erhalten. Alternativ funktioniert der Lade- und Bezahlprozess auch mit einer der über 200 Partner-Ladekarten aus dem Ladenetz-Verbund.

Darüber hinaus können Sie die Ladepunkte an den Säulen per Smartphone freischalten. Die App MVG more  gibt einen Überblick über alle verfügbaren SWM-Ladestationen und freien Ladeplätze im Münchner Stadtgebiet.

Bereits 80 Prozent der Münchner Mobilität leistet die MVG dank U-Bahn und Tram elektrisch – auch die Busflotte wird immer elektrischer. Still und leise erobern immer mehr Elektroautos die Stadt. Eine Entwicklung, welche die SWM durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen.

E-Ladestation kaufen oder mieten – für jeden Kunden das passende Angebot

Der komfortabelste Platz zum Laden des Elektroautos ist in der Regel der eigene Stellplatz – sei es zu Hause oder in Ihrem Unternehmen. Bei den SWM gibt es für jede Lebenssituation das passende Paket inklusive Rundumservice. Auf diese Weise wird der Ladevorgang zur entspannten Selbstverständlichkeit. Wir unterstützen Sie beim Kauf einer Ladestation und bieten dazu einen Servicevertrag mit Wartung, Überprüfung und bei Bedarf Entstörung der Ladeinfrastruktur an.

Miet-Ladesäulen für Münchner Unternehmen und Tiefgaragen

Die M-Ladelösung zur Miete eignet sich perfekt für Tiefgaragen und Gewerbeimmobilien. Basis ist ein Gestattungsvertrag zwischen den Gebäudeeigentümer*innen und den SWM. Er räumt den SWM das Recht ein, die erforderliche Ladeinfrastruktur zu errichten und zehn Jahre lang zu betreiben.

Sprechen Sie dafür frühzeitig mit den Vermieter*innen und ihrer Hausverwaltung. Nach Abschluss des Gestattungsvertrags kann ein Mietangebot eingeholt werden. Sobald der Mietvertrag abgeschlossen ist, kümmern sich die SWM um alles: die professionelle Montage und Inbetriebnahme sowie später um die Instandhaltung.

Intelligente Ladesteuerung ermöglicht effizientes Aufladen

Sowohl im Servicevertrag mit den SWM als auch bei der M-Ladelösung zur Miete ist ein dynamisches Lastmanagement enthalten. Es berücksichtigt den Strombedarf im Gebäude und verteilt die verfügbare Leistung optimal auf alle zu ladenden E-Autos. So lassen sich an einem Standort mehrere Elektroautos effizient laden, ohne den Hausanschluss zu überlasten. Mit der App SWM more  können Sie das Laden Ihres Stromers mitverfolgen und haben auch den Energieverbrauch im Blick.

Mehr Infos zu allen Ladelösungen der SWM finden Sie hier   
 

Von Wallbox bis Supercharger: Diese Ladestationen gibt es für E-Autos

Elektroautos lassen sich auf verschiedene Art und Weise laden: per Steckdose, mit einer Wallbox (Wandladestation) oder an einer Schnellladesäule. Die gängigsten Lademöglichkeiten im Überblick:

  • Haushaltssteckdose: Ihr E-Auto können Sie an jeder üblichen Haushaltssteckdose mit 230 Volt aufladen. Dazu benötigen Sie ein spezielles Ladekabel mit einer Steuer- und Schutzeinrichtung, das bei den meisten Fahrzeugen zum Lieferumfang gehört. Dieses Steuergerät ist auch unter den Namen „In-Kabel-Kontrollbox“, „In-Cable Control Box“ oder kurz ICCB bekannt.
  • Wallbox: Einfacher, effizienter und sicherer sind Wandladestationen, mit denen Sie Ihr Elektroauto zu Hause deutlich schneller laden können. Angeschlossen wird die Wallbox an den Dreiphasen-Wechselstrom mit 400 Volt. Dieser Starkstrom-Anschluss wird auch für den Elektroherd genutzt und ist in fast jedem Haus vorhanden. Können alle drei Phasen genutzt werden, lassen sich Ladeleistungen zwischen elf und 22 Kilowatt (kW) erzielen. Je höher die Ladeleistung der Wallbox, desto kürzer ist die Ladedauer.
  • Öffentlichen Ladestationen: Hier unterscheidet man zwischen AC-Ladesäulen, die zwischen elf und 22 kW leisten, und DC-Ladesäulen, sogenannten Schnellladestationen. An letzteren laden E-Autos in der Regel mit einer Leistung von 50 kW. Ausnahme: Teslas Supercharger kommt auf eine Ladeleistung von 135 kW. Für die Zukunft sind E-Tankstellen mit einer Leistung von bis zu 350 kW vorgesehen. Damit könnten Sie Ihr E-Mobil in nur wenigen Minuten voll aufgeladen.
  • Mobile Ladestationen: Die neuen mobilen Ladestationen – auch „Mobile Charger“ oder „Mobile Wallbox“ genannt – sind tragbare Ladegeräte für unterwegs. Die mobilen Adapter ermöglichen, Elektrofahrzeuge an fremden Haushalts- und Industriesteckdosen aufzuladen, ohne dass eine Ladesäule oder Wallbox notwendig ist. Je nach Anschluss laden sie mit einer Leistung von bis zu 22 kW. Mobile Ladegeräte sind allerdings teurer als fest installierte Wandladestationen.

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