Energiewende

Sauberer Ökostrom für München: Was die SWM dafür tun

16.11.2020 | Die Stadtwerke München investieren engagiert in Erneuerbare Energien. Aber auch Sie können mit einer bewussten Entscheidung zur Energiewende in München beitragen: mit regionalem Ökostrom, eigenen Solaranlagen und den M-Solar Sonnenbausteinen. Was dahinter steckt, lesen Sie hier.

Im Jahr 2019 haben die SWM 4,33 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom produziert, davon fast 60 Prozent in Deutschland. Das sind schon um die zwei Drittel des Münchner Stromverbrauchs. Aber die SWM sind ambitionierter!

Das Ziel der SWM: Ökostrom für ganz München produzieren

Schon heute betreiben die SWM in der Region München zahlreiche Anlagen zur Stromerzeugung : 33 Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen, 14 Wasserkraft-Anlagen, ein Hackschnitzelwerk, eine Biogasaufbereitungsanlage, fünf Geothermie- und eine Windkraftanlage – eine zweite wird gerade in Fröttmaning gebaut. Viele weitere regionale Projekte sind in Planung.

Unter anderem wollen die SWM im Münchner Umland noch mehr Photovoltaik-Freiflächenanlagen errichten und betreiben (auf eigenen sowie auf Pachtflächen). Denn im Rahmen der Ausbauoffensive Erneuerbare Energien  ist das Ziel klar definiert: Bis 2025 soll so viel Ökostrom in SWM-Anlagen produziert werden wie ganz München benötigt. Damit wird die bayerische Landeshauptstadt weltweit die erste Millionenstadt, die dieses nachhaltige Ziel erreicht.

So können SWM Kunden Münchens grüne Zukunft mitgestalten

Um die Energiewende selbst voranzutreiben und München in eine rundum nachhaltige Großstadt zu verwandeln, haben SWM-Kunden drei Möglichkeiten:

1. Tarif wechseln und M-Ökostrom Regional beziehen

Klimabewusste Münchner*innen im Netzgebiet der SWM Infrastruktur (also München, Moosburg und fünf weitere Gemeinden in der Region) können mit dem neuen M-Ökostrom Regional  grünen Strom beziehen, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und außerdem direkt aus der Region München stammt.

Mit diesem regionalen Stromtarif nehmen die SWM eine Vorreiterrolle unter den großen Energieversorgern ein. Der Grünstrom wird in einem Umkreis von maximal 50 Kilometern um München erzeugt – im Isarwerk 1 und in der Photovoltaik-Anlage Hans-Jensen-Weg in Fröttmaning. Darüber hinaus fließt ein Cent pro Kilowattstunde in den Neubau von regionalen Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen.

2. Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage Stromkosten sparen

Eine weitere Möglichkeit, die Energiewende aktiv mitzugestalten: mit M-Solar Plus eigenen Solarstrom erzeugen. Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage schrumpft nicht nur die monatliche Stromrechnung, sondern auch der eigene CO2-Fußabdruck. Denn jede Solaranlage auf einem mittelgroßen Einfamilienhaus spart Jahr für Jahr bis zu 3.000 Kilogramm CO2-Emissionen – das entspricht jährlich 240 neu gepflanzten Bäumen. Weitere Informationen zur Energiewende mit Photovoltaik und den Angeboten der SWM finden Sie unter www.swm.de/m-solar .

3. M-Solar Sonnenbausteine erhöhen Ökostromanteil im Münchner Energiemix

Auch für Münchner*innen ohne eigene Immobilie haben die SWM mit den M-Solar Sonnenbausteinen  eine ideale Lösung: Durch gemeinsames finanzielles Engagement sorgen Sie dafür, dass Ökostrom auf den Dächern der Stadt erzeugt wird. Sie wählen eine PV-Anlage und die Anzahl an Sonnenbausteinen, mit der Sie diese Anlage unterstützen möchten. Dafür bekommen Sie einen jährlichen Zinssatz und können Sonnenstrom beziehen, der auch mit den realisierten Sonnenbausteinen erzeugt wird. Mit jedem Sonnenbaustein erhöhen Sie also den Anteil an Ökostrom im Energiemix für München und die Region.

Was Sie noch tun können, um die Energiewende voranzutreiben, lesen Sie im Ratgeber „7 Tipps, wie Sie im Alltag zur Energiewende beitragen“

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