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1847 | Erstes Bad in München: Schyrenbad

1847 eröffnet das Schyrenbad als erste städtische Badeanstalt. Das Schyrenbad war zunächst ein reines Männerfreibad. Ab 1877 gab es mit dem Frauenfreibad in den Isarauen auch ein Freibad für Frauen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1850 | Gaswerk Thalkirchener Straße

Das Gaswerk in der Thalkirchener Straße wurde als erstes Gaswerk der Stadt am 31. Oktober 1850 fertiggestellt und ermöglichte die Einführung der Gasbeleuchtung in München. Zunächst in privatem Besitz, ging es mit der Gründung der Städtischen Gaswerke 1899 in städtisches Eigentum über. Es wurde 1909 nach fast 60-jährigem Betrieb stillgelegt.

1891 | Elektrizitätswerk Westenrieder Straße

Als erstes Kraftwerk Münchens ging das Elektrizitätswerk in der Westenrieder Straße im Jahr 1891 in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1894 | Muffatwerk

Ursprünglich ein städtisches Brunnhaus am Auer Mühlbach, wurde es nach 1883 zum Elektrizitätswerk umgebaut und am 20. Februar 1894 in Dienst gestellt. Es war ursprünglich mit einer Wasserturbine sowie Dampfmaschinen ausgestattet.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1899 | Kraftwerk Isartalstraße

Die Initiative zum Bau des Dampfkraftwerks ging auf Friedrich Uppenborn zurück. Es wurde mit Gründung der Städtischen Elektrizitätswerke 1899 fertiggestellt und verfügte anfangs über eine Leistung von 6000 Pferdestärken (4413 Kilowatt). Von 1967 bis 1971 wurde es vollständig erneuert und zum modernen Heizkraftwerk (HKW Süd) mit Müllverbrennungsanlage umgebaut.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1901 | Eröffnung Müller’sches Volksbad

Das Müller’sche Volksbad wird am 09.05.1901 als erstes städtisches Hallenbad eröffnet. Eine Besonderheit stellen der Jugendstilbau sowie das integrierte Hundebad dar. Für den Bau eines Volksbads stiftete der Bauingenieur Karl Müller der Stadt München 1894 Immobilien im Wert von 1,5 Mio. Mark.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1901 | Müller´sches Volksbad

Der Bau des Müller´schen Volksbads geht auf die Initiative des Bauingenieurs Karl Müller zurück, der der Stadt Immobilien im Wert von 1,5 Mio. Mark zu diesem Zweck stiftete. Es wurde am 9. Mai 1901 auf der Kalkofeninsel eröffnet und bei seiner Einweihung als schönstes Schwimmbad der Welt gefeiert. Das Volksbad erhielt nach den Entwürfen des Architekten Carl Hocheder ein mit Deckenstuck, Wandmalereien und Statuen ausgeschmücktes, von einem Tonnengewölbe überspanntes „Männerschwimmbad“ und eine kleinere „Damenschwimmhalle“ mit einer Flachkuppel. Eingebaut wurden auch ein römisch-irisches Dampfbad, 86 Wannen- und 22 Brausebäder sowie ein eigenes Hundebad.

Hier gibt es eine gute Auswahl, alt und neu:

1907 | Uppenbornwerke

Als erstes der nach dem „Städtischen Elektrotechniker“ Friedrich Uppenborn benannten Werke ging das (alte) Uppenbornwerk bei Moosburg 1907 als Wasserkraftwerk in Betrieb. 1930 öffnete das Werk Uppenborn 1 an der Mittleren Isar bei Moosburg. Das Uppenbornwerk 2 konnte erst nach dem Krieg zwischen 1949 und 1951 fertiggestellt werden.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1909 | Gaswerk Dachauer Straße

Am 23. April 1909 ging das Gaswerk an der Dachauer Straße im neu eingemeindeten Moosach als Ersatz des ersten Gaswerks in der Thalkirchener Straße in Betrieb.  1930 erhielt es einen Scheibengasbehälter mit insgesamt 200.000 Kubikmetern Volumen. Der Gasometer war fast so hoch wie die Türme der Frauenkirche und wurde bald als zweites Wahrzeichen der Stadt bezeichnet.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1913 | Leitzachwerk

Das Leitzachwerk bei Vagen im Landkreis Rosenheim nimmt als damals größtes deutsches Wasserkraftwerk den Betrieb auf. Es entsteht mit Wasser aus der Leitzach, der Schlierach und der Mangfall in Verbindung mit dem Seehamer See als Stauweiher. Später wird es zu einem Pumpspeicherkraftwerk ausgebaut und deckt aufgrund seiner schnellen Verfügbarkeit vor allem den Spitzenstrombedarf in München.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1954 | Heizkraft AG und Heizkraftwerk Müllerstraße

Die Heizkraft AG wird gegründet und das Heizkraftwerk Müllerstraße wird auf der Basis der Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieb genommen. Hier wird zum ersten Mal die Kraft-Wärme-Kopplung in einer relevanten Größenordnung realisiert. Das Heizkraftwerk wird zunächst mit Kohle, ab 1957 auch mit Erdgas aus Isen und Steinkirchen befeuert. Das Kraftwerk war bis Ende 2001 im Einsatz.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1956 | Heizkraftwerk Müllerstraße

Das Kraftwerk, das Anfang 1956 in Dienst gestellt wurde, geht auf die Planungen Karl Henckys zurück, der in den 1950er Jahren ein neues Kraftwerkskonzept auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung für die Stadt München verfolgte. Das Heizkraftwerk Müllerstraße war das erste Kraftwerk Münchens dieser Bauart.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1964 | HKW Nord

1964 wird das Kraftwerk Nord in Betrieb genommen. Dort wird erstmalig die  Müllverbrennungstechnologie für die Verbrennung von städtischem Haus- und Gewerbemüll eingesetzt. 1992 wurde das Kraftwerk mit einer modernen Rauchgasreinigungsanlage umfassend erneuert.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1818 | Max von Pettenkofer

Der Münchner Hygieniker und Professor für chemische Medizin Max von Pettenkofer, 1818-1901, forschte u.a. über die Ursachen und Verbreitung von Cholera. Er vertrat die Theorie, dass Cholera-Epidemien von Verunreinigungen des Bodens ausgingen und setzte sich daher dafür ein, neue Trinkwasserquellen außerhalb der Stadt zu erschließen. Wenngleich seine Theorie später durch Robert Koch widerlegt wurde, hatten die von ihm angeregten Bemühungen bei der Bekämpfung von Cholera- und Typhus-Epidemien durchaus Erfolg. Zusammen mit dem Ersten Bürgermeister Alois von Erhardt und dem Stadtbaurat Arnold von Zenetti entwarf er ein Programm zur hygienischen Stadterneuerung Münchens („Assanierung“), in dessen Mittelpunkt auch die Erschließung des Mangfalltals zur Trinkwassergewinnung stand.

Persönlichkeiten

1855 | Oskar von Miller

Im Jahr 1882 organisierte der noch junge Ingenieur Oskar von Miller, 1855-1934, die Internationale Elektrizitätsausstellung in München, zugleich wurde Miller als Sachverständiger in die städtische Kommission zur Einführung der elektrischen Straßenbeleuchtung berufen. Durch das damalige Gas-Monopol konnten Millers Pläne zunächst nicht realisiert werden und er wechselte in die Führung der Berliner AEG. Ab 1890 erarbeitete er als selbstständiger Ingenieur im Auftrag des Münchner Magistrats Pläne für die ersten städtischen Elektrizitätswerke und war damit maßgeblich am Durchbruch der kommunalen elektrischen Versorgung in München beteiligt. Oskar von Miller gilt als einer der wichtigsten deutschen Pioniere im Bereich der Elektrotechnik.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Persönlichkeiten

1859 | Friedrich Uppenborn

Der Elektrotechniker Friedrich Uppenborn, 1859-1907, hatte zunächst die Stadt im Streit mit der Gasbeleuchtungsgesellschaft beraten, bevor er am 1. August 1894 zum „Städtischen Elektrotechniker“ ernannt wurde. Seine als „Beleuchtungsamt“ bezeichnete Abteilung im Stadtbauamt zeichnete sich verantwortlich für den Aufbau der frühen Elektrizitätswerke, darunter v.a. das „Elektrizitätswerk an der Isartalstraße“, das im Oktober 1899 fertiggestellt wurde. Unter Uppenborn wurde auch die städtische Straßenbahn elektrifiziert. Ab 1. November 1899 war er Direktor der neugegründeten „Städtischen Elektrizitätswerke München“ und gilt als „Vater der Elektrifizierung“. Ihm zu Ehren gab man dem später errichteten Wasserkraftwerk bei Moosburg den Namen „Uppenbornwerk“.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Persönlichkeiten

1875 | Clemens Zell

Am 1. September 1910 wurde Clemens Zell, 1875-1958, zum Direktor der Elektrizitätswerke berufen. In seine Zeit fiel u.a. der Bau des damals größten deutschen Wasserkraftwerks, das Leitzachwerk bei Vagen, im Jahr 1913, sowie der massive Ausbau der Kapazitäten während der Zwischenkriegszeit mit den Südwerken 1 und 2. Zell leitete die Geschicke der Elektrizitätswerke insgesamt fast 30 Jahre – von 1910 bis 1938 und wieder von Mitte 1945 bis 1947.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Persönlichkeiten

1889 | Karl Hencky

Seit September 1945 war Karl Hencky, 1889-1963, stellvertretender Werkdirektor bei den Elektrizitätswerken, die alleinige Leitung übernahm er ab März 1947 bis 1957. Hencky trieb vor allem den Ausbau der Heizkraftwerke auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung voran. In seine Zeit fielen u.a. die Fertigstellung des Projekts Uppenborn II im Jahr 1951, der Ausbau der Echinger Stufe, ebenso der Bau des Kraftwerks an der Müllerstraße im Jahr 1956 und der eines zweiten Heizkraftwerkes an der Theresienstraße.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Persönlichkeiten

1899 | Hans Ries

Hans Ries war der erste Leiter der Städtischen Gasanstalt in der frühen Blütezeit der Kommunalwirtschaft, in die u.a. die Eröffnung des Gaswerks an der Dachauer Straße im eingemeindeten Moosbach fiel. Er leitete die Gasanstalt insgesamt 23 Jahre, von 1899 bis 1922.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Persönlichkeiten

1928 | Hans Kleeblatt

Hans Kleeblatt leitete die Gaswerke und seit 1936 die Gas- und Wasserwerke fast 32 Jahre, von November 1928 bis 1962. In seine Zeit fiel u.a. die Errichtung des Hochbehälters in Kreuzpullach. Er gehörte ab 1939 zu den ersten Direktoren der neu gegründeten Stadtwerke. Als einziger Werkleiter kehrte er nach kurzer Entlassung bei Kriegsende auf seinen Posten zurück und zeichnete sich in der Nachkriegszeit verantwortlich für die Erschließung der Schotterebene und die ersten Planungen für das Projekt „Oberau“, der Erschließung der Wasserzubringung aus dem Loisachtal.  Zusammen mit Karl Hencky und Fritz Baumeister bildete er von 1947 bis 1957 über 10 Jahre lang das prägende Dreigestirn der Stadtwerke-Leitung.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Persönlichkeiten

1947 | Julius Ulsamer

Der Oberbaudirektor Julius Ulsamer war ab April 1947 bis 1950 Leiter der Verkehrsbetriebe und Konstrukteur des Großraumtriebwagens „Typ München“, der ab 1953 in Dienst gestellt wurde.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Persönlichkeiten