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Umweltengagement: Sonnenblume

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Emissionsdaten und Bezugsquellen der Kohle

Emissionsschutz hat bei den SWM Priorität: Modernste Technik schützt Mensch und Tier rund um die Kraftwerke vor austretenden Schadstoffen.

Mehr als zwei Drittel der Anlage nimmt z. B. im Heizkraftwerk Nord die Rauchgasreinigung ein. Die modernen Filteranlagen haben die Immissionen, also die Stoffe, die in der Umwelt nachgewiesen werden können, so gesenkt, dass Umweltgutachter sie als „vernachlässigbar“ einstufen.

Die Emissionswerte der Heizkraftwerke werden laufend aufgezeichnet bzw. regelmäßig von neutralen Instituten gemessen. Die Daten sind für jeden Bürger zugänglich. Im Rathaus von Unterföhring können sie zum Beispiel auf einem Emissions-Bildschirm abgelesen werden.

Damit auch außerhalb der Heizkessel keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen, haben die SWM zusätzlich alle Verladestellen für Kohle, Müll und andere Betriebsmittel „eingehaust“.

Selbstverständlich wird auch dem Lärmschutz Sorge getragen. Schallabsorber in allen ins Freie führenden Leitungen sowie ein umfassender Gebäudeschallschutz vermeiden eine Lärmbelästigung der Umgebung.

Durch den Einsatz hochwertiger Rauchgasreinigungsanlagen werden die vom Gesetzgeber vorgegebenen, sehr strengen maximalen Emissionswerte nochmals deutlich unterschritten.

Exemplarisch erhalten Sie auf dieser Seite eine Aufstellung der aktuellen monatlichen Mittelwerte und der Jahresmittelwerte des Heizkraftwerks Nord.

Emissionsdaten: Monatliche Durchschnittswerte

In den nachfolgenden Diagrammen sind für die einzelnen Linien die monatlichen Durchschnittswerte der kontinuierlichen Messungen als Prozentanteil zum jeweilig zulässigen Grenzwert dargestellt.

Emissionen: Monatliche Durchschnittswerte HKW Nord, Block 1

HKW Nord, Block 1 Linie 11 und Linie 12 (Müllverbrennung): Monatliche Durchschnittswerte für April 2017

Emissionen: Monatliche Durchschnittswerte HKW Nord, Block 2

HKW Nord, Block 2 Linie 21 und Linie 22 (Kohleblock): Monatliche Durchschnittswerte für April 2017

Emissionen: Monatliche Durchschnittswerte HKW Nord, Block 3

HKW Nord, Block 3 Linie 31 und Linie 32 (Müllverbrennung): Monatliche Durchschnittswerte für April 2017

Emissionsdaten: Jahresmittelwerte

In den nachfolgenden Diagrammen sind für die einzelnen Linien die Jahresmittelwerte der kontinuierlichen sowie diskontinuierlichen Messungen als Prozentanteil zum jeweilig zulässigen Grenzwert dargestellt.

Emissionen: Jahresmittelwerte HKW Nord, Block 1

HKW Nord, Block 1 Linie 11 und Linie 12 (Müllverbrennung): Jahresmittelwerte 2016

 

Emissionen: Jahresmittelwerte HKW Nord, Block 2

HKW Nord, Block 2 Linie 21 und Linie 22 (Kohleblock): Jahresmittelwerte 2016

Emissionen: Jahresmittelwerte HKW Nord, Block 3

HKW Nord, Block 3 Linie 31 und Linie 32 (Müllverbrennung): Jahresmittelwerte 2016

Bezugsquellen und Mindeststandards des Steinkohleeinkaufs

Im Jahre 2017 werden im Heizkraftwerk Nord voraussichtlich ca. 720.000 t Steinkohle verbrannt.

Zu 40% wird diese Kohle aus Tschechien bezogen. Bei den restlichen 60% handelt es sich um eine fertige Kohlemischung (sog. Blend), bestehend aus nordamerikanischer und russischer Kohle.

Die SWM haben von ihren Kohlelieferanten vertraglich die Zusicherung eingefordert, dass diese als Mindeststandards die Grundsätze der ILO und die Prinzipien des UN Global Compact einhalten.

Heizkraftwerk München Nord

Name des Betreibers
SWM Services GmbH
Emmy-Noether-Str. 2
80992 München

Anschrift des Betriebsbereichs
SWM Services GmbH
Münchner Straße 22
85774 Unterföhring

 

Tätigkeiten am Standort

Das Heizkraftwerk Nord am Standort Unterföhring ist eine wesentliche Säule der Strom- und Fernwärmeversorgung und damit ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit der Landeshauptstadt München.

Die Gesamtanlage besteht aus drei voneinander unabhängigen Blöcken, die jeweils in energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden. Den größten Anteil an der Energieerzeugung hat der Block 2, in dem jährlich ca. 750.000 Tonnen Steinkohle in Strom und Wärme umgewandelt werden. In den beiden anderen Blöcken 1 und 3 werden jährlich bis zu 700.000 t Restmüll verbrannt. In Zeiten hohen Wärmebedarfs ergänzen zwei Heizwerke mit erdgasbefeuerten Kesseln die Energie-Erzeugungsanlagen.

Die maximale Fernwärmeleistung der Gesamtanlage beträgt 900 MW, die elektrische Leistung liegt bei 412 MW. Die elektrische Energie wird über eine 110-kV-Schaltanlage in das städtische Versorgungsnetz geleitet. Die ausgekoppelte Fernwärme versorgt die Heißwassernetze Nord und Freimann sowie das Dampfnetz Innenstadt.

Die bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase werden in einem aufwändigen Verfahren gereinigt. Hierzu wird unter anderem Ammoniak eingesetzt. Um einen kontinuierlichen Betrieb der Rauchgasreinigung zu gewährleisten, werden am Standort bis zu 120 t von diesem Stoff vorgehalten.

 

Relevante gefährliche Stoffe im HKW Nord

Auf dem Gelände des HKW Nord wird als einziger gefährlicher Stoff Ammoniak in relevanten Mengen verwendet.

Stoffname: Ammoniak wasserfrei (NH3)

H221 Entzündbares Gas
H281 Enthält tiefgekühltes Gas; kann Kälteverbrennungen oder -Verletzungen verursachen
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden
H331 Giftig bei Einatmen
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen

 

Behördliche Überwachung

Das Heizkraftwerk Nord unterliegt als sogenannter Betriebsbereich der unteren Klasse der Störfall-Verordnung. Der Regierung von Oberbayern als zuständiger Behörde wurde eine Anzeige nach § 7 Abs. 1 der 12. BImSchV vorgelegt.

Der Standort wird in regelmäßigen Abständen im Hinblick auf die Störfall-Verordnung durch die Aufsichtsbehörden überprüft, die letzte Vor-Ort-Besichtigung fand am 11.11.2014 statt.

Informationen zum Überwachungsplan nach § 17 Abs. 1 der 12. BImSchV,  zu den Vor-Ort-Besichtigungen gemäß §§ 16, 17 der 12. BImSchV sowie weitere Informationen nach dem Umweltinformationsgesetz  können bei der Regierung von Oberbayern – SG 50 – Technischer Umweltschutz eingeholt werden.

 

Warnung im Störfall

Sollte trotz der bestehenden umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen eine Beeinträchtigung der Kraftwerksumgebung durch Austritt von Ammoniak nicht mehr ausgeschlossen werden können, werden sofort die Feuerwehr und die zuständige Katastrophenschutzbehörde beim Landratsamt München verständigt. In einem solchen Ereignisfall werden die betroffenen Anwohner durch mobile Sirenen, Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen sowie über die Mobiltelefon-App KATWARN gewarnt.

 

Verhalten im Störfall

Im Ereignisfall beachten Sie bitte folgende Sicherheitsregeln:

  • Bleiben Sie dem Ort des Geschehens fern
     
  • Bewahren Sie Ruhe
     
  • Begeben Sie sich in geschlossene Gebäude (Haus/Wohnung)
     

  • Rufen Sie Kinder sofort ins Haus
     

  • Nehmen Sie Mitbürger vorübergehend auf
     

  • Halten Sie Türen und Fenster geschlossen
     

  • Schalten Sie Belüftungen und Klimaanlagen aus, auch wenn Sie im Auto sitzen
     

  • Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr und Polizei
     

  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der Einsatzkräfte
     

  • Verfolgen Sie ggf. Warnungen im Radio sowie auf der Mobiltelefon-App KATWARN, hier bekommen Sie u.U. weitere Informationen
     

  • Blockieren Sie nicht die Telefonleitungen
     

  • Warten Sie auf die Entwarnung durch Polizei oder Feuerwehr

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