Windräder
     

Wasserkraftwerke

Leerschuss im Wasserkraftwerk Isar 1


Wasserkraftwerke der SWM:

Uppenbornwerke
Leitzachwerke
Isarwerke
Maxwerk
Stadtbachstufe
Praterkraftwerk
Kleinwasserkraftwerk an der Sempt


Zukünftige Wasserkraftwerke

In der Region planen die SWM weitere zwei Kleinwasserkraftwerke: Die Anlagen am Volkmannsdorfer Wehr und am Westerhamer Wehr werden zusammen rund 2,6 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr erzeugen und damit ca. 1.000 Münchner Haushalte versorgen.




Funktionsweise der Wasserkraftwerke

Die Wasserkraft wird seit mehreren tausend Jahren zur Verrichtung von Arbeit genutzt. Aus den ursprünglich eingesetzten einfachen Wasserrädern entwickelten sich im Laufe der Zeit die heutigen Turbinen.

Ein Wasserkraftwerk besteht heute mindestens aus einer Turbine und einem Generator, um Strom erzeugen zu können. Um die natürlichen Gegebenheiten optimal auszunutzen, sind heute Wasserkraftwerke speziell auf ihren Einsatzort zugeschnitten.

Es gibt Pumpspeicher- und Laufwasserkraftwerke. Letztere nutzen das natürliche Gefälle des Wassers, um Strom zu erzeugen. Im Pumpspeicherkraftwerk dagegen fließt das Wasser aus einem Speichersee über ein Gefälle in Rohren zu den Turbinen. Unterwasserbecken fangen es auf. Von hier aus kann es zur Speicherung der Energie wieder nach oben in den Speichersee gepumpt werden.

Herzstück des Wasserkraftwerks ist immer die Turbine. Je nach Fallhöhe und Wassermenge werden verschiedene Turbinenarten eingesetzt:

 
 

Kaplan-Turbine:
Kaplan-Turbine

Für veränderliche Wassermengen und Fallhöhen wurde die Kaplan-Turbine entwickelt. Bei ihr lassen sich sowohl die
Schaufeln des Laufrades (ähnlich einem Schiffspropeller) als auch die Zuleitung durch die Leitschaufeln verstellen.

 

 

Francis-Turbine:

Francis-Turbine

 

Am weitesten verbreitet ist die Francis-Turbine. Bei ihr wird das Wasser durch verstellbare Leitschaufeln auf die gegenläufig gekrümmten Schaufeln des Laufrades (innen) gelenkt.

 

 

Wasserkraftschnecke:

Wasserkraftschnecke

 

Wasserkraftschnecken werden gerade bei geringen Wassermengen und kleinen Fallhöhen eingesetzt. Zwischen den Schraubenflächen zweier aufeinander folgender Gänge fließt kontinuierlich Wasser von oben nach unten durch die Schraubengänge und versetzt die Schnecke durch das Gewicht des Wassers in eine dauernde Drehbewegung.
 

 

 

Weitere Informationen zur Wasserkraft finden Sie in unserer Broschüre:

 

 

Filme zu den Wasserkraftwerken
Film zur Begehung des Praterkraftwerks Video abspielen

In unseren Filmen erfahren Sie mehr über unsere Wasserkraftwerke.

Flosslände

Aktuelle Informationen

Um eine Übergangslösung für Surfer und andere Wassersportler zu schaffen, haben die SWM einer variablen Wasserführung zugestimmt.