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Smart heizen: 6 Tipps, die Energie sparen

09.11.2019 | Egal, ob Sie mit Strom, Gas oder Erdöl heizen: Sorgen Sie im Winter intelligent und ressourcenschonend für behagliche Wärme in Ihren eigenen vier Wänden. Mit diesen Tipps profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihre Haushaltskasse.

So können Sie Heizkosten sparen:

1. Raumtemperatur senken

Schon ein paar Grad weniger in den Wohnräumen machen einen großen Unterschied, was den Energieverbrauch angeht: Wer die Raumtemperatur zum Beispiel von 23 auf 22 Grad Celsius senkt, spart im Durchschnitt sechs Prozent Heizkosten. Prüfen Sie deshalb, welche Räume Ihrer Wohnung mit einer geringeren Temperatur auskommen.

Im Wohnbereich reichen meist 20 bis 22 Grad Celsius aus. In der Küche sind 16 bis 18 Grad sinnvoll, im Schlafzimmer 15 bis 18 Grad. Selbst das Bad kommt mit 23 Grad Celsius aus.

2. Wärme bewahren

Schließen Sie nachts die Jalousien und Vorhänge Ihres Schlafzimmers – das verringert Wärmeverluste durch das Fenster. Achten Sie auch darauf, dass die Heizköper nicht durch Gardinen und Co. verdeckt oder von Möbelstücken zugestellt sind – ansonsten kann die erwärmte Luft sich nicht richtig im Zimmer verteilen.

Ungenutzte Räume und das Schlafzimmer auch tagsüber auf 15 bis 18 Grad beheizen. Wer längere Zeit nicht zuhause ist, sollte die Heizung gerade im Winter nie komplett abschalten. Ansonsten kühlen die Räume ganz aus und es kann sich Kondensat bilden.

3. Stoßlüften statt Fenster kippen

Während der Heizsaison ist regelmäßiges Lüften besonders wichtig, um die Feuchtigkeit in den Wohnräumen zu verringern. Die Fenster drei- bis viermal täglich komplett öffnen und zwei bis zehn Minuten lang durchlüften – insbesondere nach dem Duschen oder Kochen. Wer stattdessen die Fenster dauerhaft kippt, sorgt dafür, dass jede Menge Heizwärme nach draußen entweicht und die Wände auskühlen.

4. Fenster und Türen abdichten

Die sparsamste Heizung nützt wenig, wenn ein Teil der Wärme kontinuierlich durch undichte Fenster oder zugige Türen verloren geht. Checken Sie deshalb die Dichtungen der Fenster- und Türrahmen, im Laufe der Zeit werden sie porös. In diesem Fall können Sie mit Schaumstoff- oder Gummidichtungsband, die in jedem Baumarkt erhältlich sind, nachhelfen.

5. Heizköper entlüften

Befindet sich Luft im Heizkörper, kann das warme Wasser nicht darin aufsteigen und die Heizung bleibt kalt. Wird ein Heizkörper in Ihrer Wohnung gar nicht oder nur teilweise warm, können Sie ihn mit wenig Aufwand selbst entlüften.

6. Programmierbare Thermostate einbauen

Intelligente Thermostatventile halten die Temperatur im Raum konstant und drosseln automatisch die Wärmezufuhr, wenn beispielsweise ein Fenster gekippt ist. Wie viel Grad es im Schlafzimmer, Bad und Co. haben soll, lässt sich vorab programmieren oder per App regulieren.

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