MVG-Bilanz zum Warnstreik: Kein Stillstand in München
- Busse sichern Grundangebot auf allen Linien
- U-Bahn auf zwei Abschnitten (U3/U6, U2/U5)
- Tram auf drei Linien (20, 25, abschnittsweise 17)
Die Münchner Verkehrsgesellschaft wurde am Dienstag, 14. April, bereits zum sechsten Mal in der laufenden Tarifverhandlung bestreikt. Trotz des ganztägigen Streiks standen die U-Bahnen, Trambahnen und Busse in München nicht still.
Die MVG konnte ein Grundangebot mit gut zwei Drittel der Busse auf allen Linien im gesamten Stadtgebiet sicherstellen. Zusätzlich waren U-Bahn und Tram auf einzelnen Linienabschnitten in Betrieb:
Die U-Bahn fährt noch bis zum Abend auf zwei Abschnitten:
- U3/U6 alle 10 Minuten im Abschnitt Fürstenried West – Implerstraße – Sendlinger Tor – Münchner Freiheit – Fröttmaning
- U2/U5 alle 10 Minuten im Abschnitt Feldmoching – Scheidplatz – Hauptbahnhof – Sendlinger Tor – Giesing Bf. – Neuperlach Süd
Bei der Tram sind ebenfalls noch bis zum Abend drei Linien in Betrieb:
- Linie 20 im 10-Minuten-Takt
- Linie 25 im 20-Minuten-Takt
- Linie 17 im Abschnitt Sendlinger Tor – St. Emmeram alle 20 Minuten
Der Betrieb der U-Bahn und Tram wird so lange wie möglich aufrechterhalten, notfalls wird der Takt ausgedünnt.
Die NachtBusse sind größtenteils besetzt und werden auf allen Linien fahren. Außerdem wird auch die NachtTram N20 den Betrieb aufnehmen können. Der aktuelle Stand kann kurzfristig vor Fahrtantritt auf mvg.de und in der App MVGO überprüft werden.
Ein regulärer Betrieb ist voraussichtlich wieder ab Mittwoch, 15. April, 3:30 Uhr möglich, wenn der Streik beendet ist.
Stand der Tarifverhandlungen
Fragen zum Stand der Verhandlungen sind an den Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern beziehungsweise die Gewerkschaft Verdi zu richten.
Am Montag, 13. April, haben sich die Kämmerer großer bayerischer Städte mit einem offenen Brief an Verdi gewendet. Darin appellieren sie, einen zeitnahen Abschluss herbeizuführen, der den berechtigten Interessen der Beschäftigten durch angemessene Lohnsteigerungen Rechnung trägt, zugleich aber die Finanzierbarkeit des ÖPNV insgesamt nicht überfordert.
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