Erfahrungsberichte und Projekte aus der IT
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Virtuelles Kraftwerk mit künstlicher Intelligenz
Die SWM betreiben ein virtuelles Kraftwerk (VKW), bei dem viele kleinere Erzeugungsanlagen miteinander vernetzt werden. Dadurch werden Erzeugungskapazitäten realisiert, die denen großer Kraftwerke entsprechen. Das virtuelle Kraftwerk wird zentral von den SWM gesteuert und geregelt – abhängig vom Bedarf im Stromnetz. Eine Komponente des virtuellen Kraftwerks sind Photovoltaikanlagen. Diese haben kein konstantes Einspeisungsniveau, sondern sind stark abhängig von Wettereinflüssen und Jahreszeiten. Um diese volatilen Anlagen im VKW nutzen zu können, werden verlässliche Einspeiseprognosen benötigt.
Um die Prognosequalität weiter zu verbessern, entwickeln die SWM selbst entsprechende Modelle. Mit frei verfügbaren Wetterdaten werden Machine-Learning-Algorithmen entwickelt (TensorFlow, scikit-learn, Python) und ständig verbessert. Die Wetterprognosen vom Deutschen Wetterdienst haben sich dabei als sehr zuverlässige Datengrundlage mit frei verfügbaren Wetterdaten erwiesen. Mit dem neuen Ansatz konnte eine bessere Prognosegüte erreicht werden als mit den bisher eingesetzten Modellen.
Um eine sehr gute Vorhersagequalität sicherzustellen, werden die Wetterdaten über einen langen Zeitraum im SWM Big Data Cluster (Hadoop) gespeichert. Auf diesem Weg können die Algorithmen auch angepasst und verbessert werden. Zusätzliche neue Photovoltaikanlagen, zum Beispiel von Neukunden, können flexibel und schnell berücksichtigt werden. Die Modelle werden derzeit in den täglichen Prozess des Energiehandels integriert.
Das gleiche Vorgehen kann auch auf andere Geschäftsmodelle der SWM angewendet werden.
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SAP S/4HANA – Neue SAP-Welten für den Klassik- und Energiebereich
Auch wenn es so klingen mag – MARS ist nicht das neue Raumfahrtprogramm der SWM. Vielmehr geht es um die Transformation unserer heutigen SAP-Landschaft. MARS steht für Modernisierung der Architektur der SAP-Landschaft. Wir wollen die SWM interne Systemlandschaft fit für die digitale Zukunft machen. Eine frühzeitige Modernisierung der ERP-Systeme und die Entwicklung neuer Cloud-Möglichkeiten sind dafür entscheidend.
Die Analyseprojekte sind erfolgreich abgeschlossen und die Anforderungen für die bestmögliche technologische Infrastruktur stehen fest. Deshalb sind nun vor allem die Umsetzungsprojekte im Fokus.
Die SAP S/4HANA-Transformation ist eine unternehmensweite Umstellung und betrifft sehr viele Bereiche der SWM. Daher arbeiten IT-Expert*innen aus den Fachbereichen in einem Kernteam und in verschiedenen Teilprojekten interdisziplinär zusammen. Ein offener Austausch und die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung sind das A und O bei MARS. Deswegen sind auch die Kommunikation und das Changemanagement wichtige Pfeiler des Programms.
Bei MARS sind vor allem Systemintegrator*innen, IT-Architekt*innen und IT-Projektmanager*innen gefragt. Zentrale Themen aus technischer Sicht sind:
- S/4HANA
- Fiori-Oberflächen
- HANA-Datenbank
- Cloud-Anbindung
- Unternehmensweite IT-Architektur
Das Projektteam der „MARSianer*innen“ besteht aus internen und externen Expert*innen mit großem Know-how, die Lust und Spaß daran haben, diese Transformation anzugehen. Uns alle eint eine Aufbruchsstimmung: Gemeinsam wollen wir die zukünftigen Prozesse und Systeme gestalten. Im Team herrscht ein toller Zusammenhalt.
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SAP S/4HANA – Kundenservice für die Mobilität der Zukunft
Der Smart Mobility Service Hub ist das zentrale Kundenservice- und Abrechnungssystem für die Mobilitätsangebote der SWM. Über das auf SAP S/4HANA basierende System werden aktuell bereits die Handytickets und -parkvorgänge in ganz München abgerechnet. Der nächste Schritt ist die Integration der Abodienste und des Großkundenportals der MVG. Hierfür arbeiten versierte IT-Fachkräfte und Expert*innen der jeweiligen Fachbereiche in agilen Teams interdisziplinär zusammen. Aufgeteilt auf verschiedene Teilprojekte stehen u. a. diese technischen Themen auf ihrer Agenda:
- S/4HANA
- Fiori-Oberflächen
- HANA-Datenbank
- unternehmensweite IT-Architektur
- Schnittstellen
Dabei können sowohl Systemintegrator*innen als auch IT-Architekt*innen und IT-Projektmanager*innen ihr Know-how auf ganzer Linie ausspielen. Hand in Hand mit in- und externen Fachkräften gestalten sie die Mobilität der Zukunft. Ein kollegialer und offener Austausch ist dabei das A und O – und sorgt für einen engen Zusammenhalt im Team.
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Geo- und Netzinformationen als Basis für die Gestaltung der Zukunft
Wie wird bei der Planung einer Baustelle eigentlich herausgefunden, wo sich Leitungen im Erdreich befinden? Welche Gebiete eignen sich für die Energiegewinnung aus Geothermie? Welche Haushalte sind von einer Unterbrechung der Stromversorgung betroffen?
Diese und unzählige weitere Fragen werden bei den SWM mithilfe von Geo- und Netzinformationssystemen (GIS/NIS) beantwortet. Bei den SWM sind Geodaten nicht mehr wegzudenken. Sie werden unter anderem im Bereich unserer Versorgungnetze, der Analyse- und Planungstätigkeiten rund um die Energiewende oder zur Weiterentwicklung des Mobilitätsangebots genutzt.
Bei den SWM kümmert sich die Abteilung Geo- und Netzinformation um die Entwicklung und den Betrieb der IT-Systeme rund um NIS und GIS.
Neben branchenspezifischer Standardsoftware, die angepasst und erweitert wird, entwickelt das Team auf Basis von OpenSource-Software auch eigene Lösungen für unsere Fachbereiche.
Das interdisziplinäre Team besteht aus Entwickler*innen, Architekt*innen, Service Ownern, Testexpert*innen, Requirements Engineers, Projektleiter*innen und Scrum Mastern.
Lust, mit uns Systeme zu gestalten und weiterzuentwickeln, die für die sichere Versorgung der Münchner Bürger*innen unverzichtbar sind und als Teil des Teams zum Gemeinwohl unserer Stadt beitragen?
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M-Login – ein Zugang für alle Services
Der M-Login ist der zentrale Login für viele digitale Serviceangebote von SWM und MVG und somit die Tür zu verschiedenen Web-Portalen und Apps. Er bietet ein zentrales Kundenprofil, erlaubt die Verifikation von Studierendenstatus und Personalausweis und bietet darüber hinaus eine sichere Zahlungsabwicklung mittels Lastschrift, Kreditkarte, Google- und Apple-Pay. Zugleich ist der M-Login das gemeinsame Marketinginstrument der angeschlossenen Services – selbstverständlich datenschutzkonform.
Diese Schlüsselposition in der Systemlandschaft bewirkt hohe Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit, Barrierefreiheit und Usability auf sehr vielen verschiedenen Endgeräten. Entwickelt und betrieben wird der M-Login von einem professionellen, interdisziplinären Team, das von A wie Abwehr (DDoS, Hacker) bis Z wie Zahlungsabwicklung die Verantwortung trägt.
Der M-Login ist bei den SWM im Bereich Neue Geschäfte angesiedelt – dem Treiber für Innovationen. Zukünftige Geschäftsfelder werden hier entwickelt und ausgebaut.
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HandyParken München
Die HandyParken München App ermöglicht Nutzer*innen den einfachen und sicheren Kauf digitaler Parkscheine für Parkplätze am Straßenrand in München – ganz ohne Bargeld und ohne die Suche nach Parkscheinautomaten.
Je nach Bedarf kann zwischen einer flexiblen Parkdauer mit Start/Stopp-Funktion (FlexParken) und einer vorab festgelegten Parkdauer (FixParken) gewählt werden.
Über die Kernfunktion des digitalen Parkens hinaus bietet die App den mehr als einer Million registrierten Nutzer*innen eine umfassende Integration weiterer Mobilitätsdienste. Dazu zählen Echtzeitinformationen zu Baustellen der Stadtwerke München (SWM), ÖPNV und Sharing-Angeboten, SWM-Ladesäulen sowie Park & Ride Anlagen.
Ein intermodales Routing unterstützt die Weiterreise mit dem öffentlichen Nahverkehr und empfiehlt geeignete Parkgebiete auf Basis von Prognosedaten.
Bei der Entwicklung und dem Betrieb der Plattform stehen Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit, Datenschutz und IT-Sicherheit, hohe Performance sowie Benutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt.
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MVGO – Münchens Mobilität intelligent vernetzt
Die MVGO App bringt Münchens vielfältige Mobilitätsangebote in einer einzigen Oberfläche zusammen – ÖPNV-Fahrgastinformation, Sharing-Angebote und der Verkauf von ÖPNV-Tickets für den gesamten MVV-Raum. Was für die Nutzer*innen wie ein intuitives Mobilitätserlebnis aussieht, ist technisch ein hochdynamisches Echtzeitsystem mit zahlreichen Datenquellen, Integrationspunkten und Schnittstellen.
Damit bewegt sich die MVGO mitten im Herzen der städtischen Digitalisierung: Unsere App begleitet Menschen jeden Tag auf tausenden Wegen durch München – und zeigt, wie digitale Mobilität schon heute funktionieren kann. Rund eine Million monatliche Nutzer*innen vertrauen regelmäßig auf die MVGO für Reiseplanung und Co.
Die technische Herausforderung: Vielfalt orchestrieren, Stabilität garantieren
Mehrere Mobilitätsanbieter, unterschiedliche Tariflogiken, wechselnde Fahrzeugzustände und ein permanenter Datenstrom treffen in der MVGO zusammen. Die größte Aufgabe besteht darin, all diese Informationen in Echtzeit, belastbar und skalierbar zu verarbeiten – auch dann, wenn in München gerade Großveranstaltungen laufen oder spontan viele Nutzer*innen gleichzeitig buchen.
Um dies zu ermöglichen, setzen unsere Teams auf Native App-Entwicklung, moderne Backend-Architektur und automatisierte CI/CD Pipelines für Cloud Deployments mit modernen Container-Technologien. So bleibt die MVGO nicht nur stabil – sondern auch kontinuierlich weiterentwickelbar.
Erfahrungsberichte von Kolleg*innen
„Innovative Technologien und die Zusammenarbeit mit Menschen sind meine Leidenschaft – und beides erlebe ich hier jeden Tag.”
Verena, Leiterin Data Lab & Internet of Things (IoT)
Nach meiner Ausbildung zur Technikerin Elektrotechnik habe ich über die Jahre umfassende Berufserfahrung in Maschinenbau, Programmierung, Projektmanagement, IoT, Cloud-Technologien und agiler Softwareentwicklung gesammelt und zudem ein Informatikstudium an der LMU abgeschlossen.
In meiner Funktion als Leiterin der Abteilung Data Lab & IoT ist es mir besonders wichtig, sowohl meine Mitarbeitenden als auch ihr Arbeitsumfeld so weiterzuentwickeln, dass sie ihre Stärken und Fähigkeiten optimal einbringen können.
Mit unserem Produkt Insight machen wir Daten für die SWM transparent. Mich fasziniert, wie aus einzelnen Datenpunkten ein aussagekräftiges Gesamtbild entsteht, in dem Zusammenhänge sichtbar werden und fundierte Vorhersagen möglich sind.
Bei der Führung unseres diversen Teams profitiere ich von meiner technischen Expertise ebenso wie von meinem agilen Mindset. Es motiviert mich, Menschen zu begleiten, sie zu fördern und gemeinsam Wirkung zu entfalten.
„Die moderne Mentalität bei den SWM, dieses professionelle Arbeiten in der IT-Abteilung und gleichzeitig ein erfülltes Familienleben, genau das möchte ich. Meine Kinder waren in der SWM-eigenen KiTa und wir wohnen in einer Werkswohnung der SWM, einfach super.“
Camilo, SAP-Architekt
Nach meinem Studium der Elektrotechnik in Kolumbien habe ich in Deutschland den Master für Wirtschaftsinformatik absolviert und als SAP-Berater für IT-Beratungshäusern gearbeitet. Als ich Vater wurde, wollte ich das viele Reisen nicht mehr und kam als Softwareentwickler für SAP ABAP zu den SWM, die eine gute Familienkultur haben. Heute bin ich SAP-Architekt, schreibe Codes und definiere Systeme auf höherer Abstraktionsebene.
Es macht Spaß, mit den Fachbereichen gemeinsame SAP-Lösungen z. B. zur Prozessoptimierung zu finden. Ich bin für das Schreiben der technischen Konzepte entsprechend der Requirements der Fachbereiche verantwortlich und begleite deren Umsetzung. Manchmal entwickle ich auch gern selbst mit.
Mein aktuell größtes Projekt ist SAP S4HANA, bei dem wir die SAP-Landschaft modernisieren. Wir setzen alle aktuellen SAP-Technologien ein, d. h. wir nutzen neue Technologien wie z. B. HANA, ein geeignetes System für Big Data-Prozesse. Mit SAP-Fiori bieten wir den Benutzern eine großartige User Experience. Unsere Systemlandschaft integrieren wir in der SAP Cloud (BTP), womit endlose technische Möglichkeiten angeboten werden. Wir versuchen, neue IT-Paradigmen umzusetzen und zwar nicht nur rein technisch betrachtet, sondern auch mental.
Die Arbeitskultur hier finde ich sehr angenehm, mein Chef hat immer Verständnis für meine Anliegen. Das ist mir als Vater von drei Kindern besonders wichtig. Als ich 6 Monate Elternzeit gemacht habe, hat mein Chef das sofort akzeptiert und mich nur gebeten, bitte wieder zurück zu kommen :-)
„Das größte Highlight bei den SWM ist der außergewöhnliche Teamzusammenhalt, der nicht nur produktive Kollaboration fördert, sondern auch außerhalb des Büros zu einem verlässlichen sozialen Netzwerk für mich wurde.“
Nina, SAP-BI Inhouse Consultant
Nachdem ich mehrere Jahre in der sehr dynamischen und herausfordernden Welt der SAP-Beratung tätig war, entschied ich mich für einen beruflichen Wechsel, der mich in ein ganz anderes Arbeitsumfeld führte, den öffentlichen Dienst.
Tatsächlich hat mich die fortschrittliche Business-Intelligence Landschaft der SWM überzeugt, die über meine bisherigen Erfahrungen bei den meisten Kunden hinausging. Wir arbeiten hier in einer hybriden Entwicklungsumgebung auf HANA-Technologie in Zusammenspiel mit den neuesten Frontend-Tools. Zudem haben wir stets die Möglichkeit zur Erprobung neuer Systeme und deren anschließenden Implementierung in laufende Prozesse.
Das alles wird mit einem umfangreichen Weiterbildungsangebot unterstützt, welches neben professionellen fachlichen Schulungen und Zertifizierungen auch die persönliche Weiterentwicklung umfasst.
Als SAP BI Inhouse-Beraterin decke ich neue Erkenntnisse anhand fundierter Datenanalysen auf und entwickle darauf aufbauend aussagekräftige Berichte. Besonders Spaß macht es mir dabei immer wieder mit neuen Fragestellungen konfrontiert zu werden und die enge Zusammenarbeit mit Stakeholdern aus den verschiedensten Fachbereichen.
„Was ich besonders gut finde bei den SWM: Alle Kolleg*innen sind sehr hilfsbereit und nett und man fühlt sich nicht wie ein Fremder, sondern ich wurde seit dem ersten Tag herzlich aufgenommen und fühle mich willkommen.“
Zehra, SAP-Entwicklerin
Ich habe Elektrotechnik und Nachrichtentechnik in Indien studiert. Nach meinem Bachelorstudium habe ich ein paar Monate als Entwicklerin in Indien gearbeitet. Nach meiner Heirat bin ich nach Deutschland gekommen und habe erstmal die deutsche Sprache gelernt. Meine zwei Kinder wurden geboren und ich habe ein Masterstudium an der TUM angefangen und arbeitete nebenbei als Werkstudentin. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keinen Betreuungsplatz für meine Kinder und war nicht aktiv auf Jobsuche.
Über Facebook bin ich dann allerdings auf das SAP Bootcamp und die SWM aufmerksam geworden und fand es eine sehr gute Möglichkeit meine Karriere in Deutschland zu starten.
Ich habe erstmal über die SWM recherchiert und mich informiert. Die Work-Life-Balance und die Arbeitgeberwerte haben mich sofort überzeugt und ich habe mich für das SAP Bootcamp „Mission SAP“ angemeldet und beworben. Im Rahmen des 12-wöchigen Trainingscamps wurde ich intensiv und individuell für einen Direkteinstieg geschult und es hat geklappt.
Seit meinem erfolgreichen Abschluss des Bootcamps, arbeite ich als ABAP Entwicklerin in SAP-CRM. Als Schnittstelle zwischen dem Kundenportal, SAP Datenbank und dem Backend System, unterstütze ich zum Beispiel die Weiterentwicklung und auch die Wartung des SWM Kundenportals (meine.swm.de). Die Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und ich habe auch schon beim SWM Kampagnenmanagement Projekt Dynacampaign als BTP Entwicklerin mitgewirkt.
„Die Energiewende sowie das Vorantreiben der Mobilität von morgen verlangen bei den SWM nach innovativen, datengetriebenen Lösungen. Diese entwickle ich gemeinsam mit meinem Team, denn seit meinem Informatikstudium an der TUM liegt mir München sehr am Herzen.“
Martin, Product Owner Insight
Meine Schwerpunkte sind die Bereiche Internet of Things (IoT) und Data Science. Mit meinem Team gestalte ich die mobile Infrastruktur und die Versorgungsnetze noch effizienter und zuverlässiger. Dabei haben wir viel Freiheit. Wir entwickeln digitale Abbilder – Digital Twins – der technischen Infrastruktur, unter anderem von U-Bahnen, Bussen und den Energie- und Wassernetzen.
IoT und Cloud-Technologien helfen uns dabei, annähernd in Echtzeit Daten aus den Anlagen und Fahrzeugen zu verarbeiten und über unsere Plattformen nutzbar zu machen.
So kann durch Übertragung des Akkustandes die Einsatzplanung von E-Bussen besonders effizient gesteuert werden. Für komplexere Anwendungsfälle entwickeln wir KI-Modelle. Etwa wenn wir Aussagen über die routenabhängige Entwicklung des Ladestandes treffen wollen. Eingesetzt wird KI bei den SWM schon erfolgreich bei der Einspeiseprognose von Photovoltaikanlagen.
Dafür baue ich im Bereich Analytics ein Team aus Data Scientists*, Data Engineers* und Entwickler*innen auf, das in enger Abstimmung mit Kolleg*innen aus den verschiedensten Fachbereichen diese Lösungen mit agilen Methoden umsetzt. Das spannende daran ist, dass die Lösungen sich oft völlig anders darstellen als anfangs gedacht. Um die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Kunden zu finden, bilden wir uns auf Fachkongressen und Seminaren ständig weiter. In einem speziellen SWM Trainingsprogramm bereite ich mich auf meine neue Führungsrolle vor.
„Besonders schätze ich die hervorragende Zusammenarbeit mit meinen Kolleg*innen, die angenehme Unternehmenskultur und die vielfältigen Aufgaben. Ich bin sehr glücklich, Teil des Entwicklerteams zu sein, mich weiterzuentwickeln und an diesen wichtigen Produkten der SWM zu arbeiten.“
Viktorija, Softwareentwicklerin
Schon während meines Masterstudiums hatte ich meinen ersten Kontakt mit den Stadtwerken München: In einer Vorlesung zum IT Service Management stellte ein Gastvortrag der SWM die Einführung moderner IT‑Prozesse vor. Diese Erfahrung ist mir bis heute in Erinnerung geblieben und hat meinen Wunsch bestärkt, beruflich etwas Positives für München zu bewirken.
Mein erstes Produkt bei den Stadtwerken war das Privatkundenportal „Meine SWM“, an dem ich als Softwareentwicklerin gearbeitet habe. Das Portal ermöglicht Kund*innen, Strom- und Erdgasverträge abzuschließen und zu verwalten sowie weitere Self‑Services zu nutzen. Mit über 300.000 Kunden sind Qualität und Erreichbarkeit von größter Bedeutung.
Im Anschluss habe ich ab 2024 die Verantwortung für neue Themen im Bereich Netzbau und Erzeugung übernommen. Seitdem arbeite ich am Netze‑Login sowie am Inbetriebnahme‑Portal für Installateure – zwei Anwendungen, die die Digitalisierung der Netzprozesse voranbringen. Die Möglichkeit, hier aktiv mitzuwirken und mit neuen Technologien zu arbeiten, motiviert mich jeden Tag.
Wegweisende Projekte in der IT mitgestalten
Expertise ist in unterschiedlichen Rollen gefragt – z. B. als Applikationsmanager*in, Softwareentwickler*in, Softwarearchitekt*in, Systemadministrator*in, IT-Demand-Manager*in, Servicetechniker*in.
Sind noch Fragen offen?
Tina Adam beantwortet sie gerne.
- Telefon: +49 89 2361-5317