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1848 | Erste Straßenbeleuchtung mit Gas

Mit dem Vertrag vom 31.10.1848 zwischen der Stadt München und dem Genfer Bankier Christian Kohler erhält dieser den Auftrag, die öffentlichen Straßen und Plätze Münchens mit Gas aus Steinkohle zu beleuchten. Der Vertrag führt am 03.12.1848 zur Gründung der Gasbeleuchtungsgesellschaft in München AG und wird bereits 1863 mit einer Laufzeit bis zum 31. Oktober 1899 erneuert. Die Gasbeleuchtungsgesellschaft erhielt von der Stadt eine langfristige Konzession und während der Vertragslaufzeit das Monopol. Dafür verpflichtete sich die Gesellschaft, die erforderlichen Anlagen herzustellen, sie in tadellosem Zustand zu erhalten und technische Neuerungen umzusetzen. Nach Ablauf des Vertrages war sie verpflichtet, die Anlagen wieder abzubauen, sofern sie die Stadt nicht übernahm. 1885 wurde der Gasbeleuchtungsgesellschaft das Monopol zur Straßenbeleuchtung Münchens bestätigt. Die Stadt München konnte deswegen ihre Pläne zur Elektrifizierung bis zum Ablösevertrag von 1891 nicht umsetzen, ihr war nur die Beleuchtung einzelner Gebäude oder Häuserblöcke erlaubt.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1850 | Erstes Gaswerk

Das erste Münchner Gaswerk in der Thalkirchener Straße wird am 31. Oktober 1850 eröffnet. Unter der Leitung des Ingenieurs Wilhelm Hackh sorgten dort zwölf Mitarbeiter in 12-Stunden-Schichten dafür, dass in München zentrale Straßen und Plätze nachts erleuchtet wurden.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1882 | Internationale Elektrizitätsausstellung

Die Internationale Elektrizitätsausstellung findet auf Initiative von Oskar von Miller 1882 im Münchner Glaspalast statt. Hier gelang die weltweit erste Gleichstromfernübertragung elektrischer Energie über ca. 50 km vom oberbayerischen Miesbach in den Münchner Glaspalast. Miller inszenierte während der Ausstellung zudem die Beleuchtung der Türme der Frauenkirche und die elektrische Beleuchtung mehrerer Straßen. Für großes Aufsehen sorgte auch die Versorgung der Ausstellung mit Strom aus der am Englischen Garten gelegenen Maschinenfabrik Maffei. Im Anschluss an die Ausstellung entstanden erste Pläne für den Bau von Wasserkraftwerken im Stadtgebiet und Umland. 

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1883 | Kirchstein Gaswerk

Am Kirchstein im Osten Münchens geht das zweite Gaswerk in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1891 | Erste Kraftwerke in München

Das Kraftwerk Westenriederstraße geht als erstes Kraftwerk Münchens 1891 in Betrieb. Es diente bis 1897 der öffentlichen Stromversorgung. Nach dem Ablösevertrag mit der Gasbeleuchtungsgesellschaft 1891 konnte die Stadt die Errichtung von Stromerzeugungsanlagen bis 1899 in beschränktem Umfang fördern. Dazu sollten in zwei der stillgelegten Stadtbrunnhäuser Kraftwerke für eine Stromerzeugung von 300 Pferdestärken errichtet werden: 1891 das Katzenbachbrunnhaus in der Westenrieder Straße und 1894 das Muffatbrunnhaus auf der Kalkofeninsel am Auer Mühlbach in Haidhausen. Beide Kraftwerke wurden zunächst ausschließlich für die Straßenbeleuchtung genutzt. Bald sorgten 278 Bogenlampen für helles elektrisches Licht auf den wichtigsten Plätzen der Innenstadt. Dies war der Beginn der öffentlichen Elektrizitätsversorgung in München. ​

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1899 | Gründung der Städtischen Elektrizitäts- und Gaswerke

Am 01.11.1899 werden die Städtischen Elektrizitätswerke gegründet. Friedrich Uppenborn (1859–1907), seit 1894 »Städtischer Elektrotechniker«, wird erster Direktor. Die Gasbeleuchtungsgesellschaft wird ebenfalls 1899 von der Stadt übernommen und damit geht die Gasversorgung Münchens in den Besitz der Stadt über. Der Tag kann als wichtige Zäsur und auch als Gründungsdatum gesehen werden, denn hier entstanden die beiden ersten städtischen Betriebe für die kommunale Versorgung.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1899 | Elektrizitätswerk Isartalstraße

Das Elektrizitätswerk an der Isartalstraße, heute der Standort des HKW Süd, geht in Betrieb. Im Laufe seiner Geschichte wurde das Kraftwerk Süd mehrmals ganz oder teilweise umgebaut und es deckt heute nach dem neuesten Stand der Technik einen wesentlichen Teil des Münchner Strombedarfs.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1907 | Uppenbornwerke

Als erstes der nach dem „Städtischen Elektrotechniker“ Friedrich Uppenborn benannten Werke ging das (alte) Uppenbornwerk bei Moosburg 1907 als Wasserkraftwerk in Betrieb. 1930 öffnete das Werk Uppenborn 1 an der Mittleren Isar bei Moosburg. Das Uppenbornwerk 2 konnte erst nach dem Krieg zwischen 1949 und 1951 fertiggestellt werden.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1908 | Südwerk I

Das Südwerk I (heute Isarwerk I) geht in Betrieb und ist es bis heute.       

1909 | Gaswerk Dachauer Straße

Das Gaswerk an der Dachauer Straße geht in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1913 | Leitzachwerk

Das Leitzachwerk bei Vagen im Landkreis Rosenheim nimmt als damals größtes deutsches Wasserkraftwerk den Betrieb auf. Es entsteht mit Wasser aus der Leitzach, der Schlierach und der Mangfall in Verbindung mit dem Seehamer See als Stauweiher. Später wird es zu einem Pumpspeicherkraftwerk ausgebaut und deckt aufgrund seiner schnellen Verfügbarkeit vor allem den Spitzenstrombedarf in München.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1923 | Südwerk II

Das Südwerk II (heute Isarwerk II) und das Südwerk III (heute Isarwerk III) werden in Betrieb genommen und sind es bis heute.

1930 | Fertigstellung Scheibengasbehälter

Im Gaswerk an der Dachauer Straße wird ein Scheibengasbehälter mit einem Volumen von 200 000 Kubikmetern fertiggestellt.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1951 | Uppenborn 2

Nach der Währungsreform wird das Wasserkraftwerk Uppenborn 2 errichtet.

1954 | Heizkraft AG und Heizkraftwerk Müllerstraße

Die Heizkraft AG wird gegründet und das Heizkraftwerk Müllerstraße wird auf der Basis der Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieb genommen. Hier wird zum ersten Mal die Kraft-Wärme-Kopplung in einer relevanten Größenordnung realisiert. Das Heizkraftwerk wird zunächst mit Kohle, ab 1957 auch mit Erdgas aus Isen und Steinkirchen befeuert. Das Kraftwerk war bis Ende 2001 im Einsatz.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1964 | HKW Nord

1964 wird das Kraftwerk Nord in Betrieb genommen. Dort wird erstmalig die  Müllverbrennungstechnologie für die Verbrennung von städtischem Haus- und Gewerbemüll eingesetzt. 1992 wurde das Kraftwerk mit einer modernen Rauchgasreinigungsanlage umfassend erneuert.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1974 | Hauptumspannwerke Föhring und Menzing

Mit der Inbetriebnahme der Hauptumspannwerke Föhring und Menzing werden die Stadtwerke München an das europäische Verbundnetz angeschlossen

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1983 | Modernisierung Kraftwerkspark

Das Inkrafttreten der Großfeuerungsanlagenverordnung erfordert umfassende Modernisierungsmaßnahmen am Kraftwerkspark.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1992 | HKW Nord

Nach grundlegender Modernisierung geht das neue HKW Nord in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1997 | Solarstromanlage Riem

Die Solarstromanlage der Messe Riem geht in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1999 | Windkraftanlage Fröttmaninger Berg

Die Windkraftanlage auf dem Fröttmaninger Berg geht in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

2004 | Geothermie-Anlage Riem

Die Geothermie-Anlage Riem geht in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

2008 | AEE

2008 startet die Ausbauoffensive Erneuerbare Energien. Ziel war es, den Stadtratsbeschluss von 2007 mit der Vorgabe, die Stromerzeugung aus regenerativen Energien bis zum Jahr 2020 auf insgesamt 20 Prozent des Stromverbrauchs in München zu steigern, zu erfüllen. Die Ausbauoffensive hat schnell große Erfolge gezeigt, so dass die Ökostrom-Zielvorgaben 2009 mit zwei neuen Zielen erhöht wurden: Die SWM wollten so viel Strom aus regenerativen Energien erzeugen, dass damit München als erste deutsche Großstadt bis zum Jahr 2015 alle Privathaushalte zu 100 % - dieses Zwischenziel wurde im Mai 2015 erreicht - und bis zum Jahr 2025 alle Haushalte und Unternehmen zu 100 % versorgen kann.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

2015 | Erstes Ziel AEE

Im Mai 2015 wird das Zwischenziel der Ausbauoffensive Erneuerbare Energien erreicht: Erstmals wurde rechnerisch so viel Ökostrom erzeugt, wie die Münchner Haushalte sowie Tram und U-Bahn verbrauchen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1895 | Maxwerk

Das Maxwerk geht in Betrieb.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1999 | Erste Erdgas-Tankstelle

Die erste Erdgas-Tankstelle wird eröffnet. 

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1943 | Aushilfskräfte beschäftigt

Im Fahrdienst der Straßenbahn sind fast 1400 Aushilfskräfte beschäftigt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1876 | Erste Trambahnlinie Münchens

Der belgische Unternehmer Édouard Otlet eröffnet am 21.10.1876 mit einer Pferdestraßenbahn die erste Trambahnlinie Münchens. Bereits 1861 fuhr eine Pferde-Omnibuslinie des Lohnkutschers Michael Zechmeister in der Stadt. 1882 gründete sich die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft (MTAG) und 1886 ließ der Fabrikant August Ungerer in Schwabing, das damals noch nicht zu München gehörte, die dritte elektrische Straßenbahn Deutschlands bauen. Diese rund 1,2 Kilometer lange Strecke vom Feilitschplatz, heute Münchner Freiheit, zu dem von Ungerer ebenfalls 1886 errichteten Freibad, dem Ungererbad, wurde zunächst noch von einer Blockstation, die mit einer Dampfmaschinen ihren eigenen Strom erzeugte, betrieben.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1895 | Erste elektrische Trambahn Münchens

Am 23.06.1895 verkehrt die erste elektrische Trambahn Münchens auf der Linie Färbergraben-Isartalbahnhof. Als Erste wurde diese stark frequentierte Linie elektrifiziert. Neben vier elektrischen Wagen verkehrten zunächst sicherheitshalber auch vier Pferdewagen. Ab 1897 wurden nach und nach weitere Linien auf den elektrischen Betrieb umgestellt.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1907 | Gründung der Städtischen Straßenbahnen

Mit dem Übergang der Straßenbahnen von der Münchner Tramway AG an die Stadt München am 01.01.1907 wurden die Städtischen Straßenbahnen gegründet. Damit befanden sich die wichtigsten Bereiche der kommunalen Versorgung – Wasser, Gas, Elektrizität und Straßenbahn – in städtischer Hand.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1915 | Schaffnerinnen eingestellt

Die Städtischen Straßenbahnen stellen erstmals Frauen als Schaffnerinnen ein.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1934 | Erste Omnibuslinien

1934 werden die ersten Omnibuslinien in der Innenstadt eröffnet, auf Betreiben des Vorsitzenden der NSDAP-Fraktion im Stadtrat.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1938 | Planung U-Bahnbau

1938 wird der Beginn des U-Bahnbaus in München verkündet. Die Straßenbahn in der Innenstadt sollte im Rahmen der sog. »Neugestaltung« Münchens durch Omnibusse und U-Bahn ersetzt werden. Die Arbeiten im Innenstadtbereich und der U-Bahn-Bau fielen seit 1941 unter den generellen Baustopp während des Kriegs. 1943 wurden die Planungen eingestellt.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1939 | Gründung der Stadtwerke München

Die Stadtwerke München werden als Zusammenschluss der Elektrizitätswerke, der Gas- und Wasserwerke und der Verkehrsbetriebe am 01.04.1939 gegründet. Die Elektrizitätswerke, die seit 1936 zusammengeschlossenen Gas- und Wasserwerke und die Verkehrsbetriebe, wie die Städtischen Straßenbahnen nun hießen, wurden als Abteilungen der Stadtwerke weitergeführt. Die Stadtwerke waren ein städtischer Eigenbetrieb und damit nicht mehr Teil der Stadtverwaltung wie bisher. Mit mehr als 8.000 Beschäftigten waren sie eines der größten Unternehmen Münchens.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1945 | Verkehrsnetz wieder aufgebaut (1945-1948)

Die stark zerstörte Strom-, Gas- und Wasserversorgung sowie das Straßenbahn- und Busverkehrsnetz werden ab 1945 wieder aufgebaut. Die Stromnetze waren nach 1945 häufig überlastet und die Elektrizitätswerke versuchten mit umfangreichen Netzentlastungsaktionen, dem Zusammenbruch der Stromversorgung gegenzusteuern. Mit dem Aufbau des Stromnetzes nach dem Krieg wurde das gemischte Wechselstrom-Gleichstrom-System nach und nach abgebaut und ab 1957 komplett durch ein einheitliches Drehstromsystem ersetzt. Bei den Wasserwerken führten Rohrschäden zu einem Wasserverlust von ungefähr 30 Prozent. Dies zog auch außerordentlichen Strommangel mit Abschaltungen und Einschränkungen nach sich, da die Hauptstromerzeugung der Elektrizitätswerke damals durch Wasserkraftwerke erfolgte. Bei den Straßenbahnen mussten zerstörte Gleise und Oberleitungen repariert und defekte Triebwagen und Anhänger instand gesetzt werden. Das öffentliche Nahverkehrsnetz in München mit einer Gesamtlänge von über 120 Kilometern war im Krieg auf etwa 75 Kilometer geschrumpft.

Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1964 | U-Bahnbau

Der Stadtrat beschließt den U-Bahnbau. Am 1. Februar 1964 erfolgt am Nordfriedhof der erste Spatenstich – lange bevor München den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1972 bekam. München wurde damit nach Berlin und Hamburg zur dritten U-Bahn-Stadt in der Bundesrepublik.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1971 | Proteste gegen Trambahn-Sterben (1971-1984)

Gegen das sog. »Trambahn-Sterben« erheben sich Proteste.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1972 | Start MVV

1972 startet das Münchner Verkehrsverbund-Netz MVV.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

2002 | Gründung MVG

Am 01.01.2002 wird die MVG mbH gegründet.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

2008 | Offensive ÖPNV

2008 beginnt die Investitionsoffensive im ÖPNV-Bereich.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1952 | Trinkwasserversorgung Loisachtal

Die Planungen zur Trinkwasserversorgung aus dem Loisachtal beginnen.

1979 | Anbindung Wasserversorgung

Alle anliegenden Außengemeinden sind an die Münchner Wasserversorgung angeschlossen worden.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1854 | Erschließung Trinkwasserquellen

Nach Cholera-Epidemien in München schlägt Max von Pettenkofer vor saubere Trinkwasserquellen außerhalb der Stadt zu erschließen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1880 | Genehmigung des Mangfall-Projekts

Der Magistrat und das Gemeindekollegium entscheiden sich am 24. Februar 1880 für den Bau eines neuen Wasserversorgungssystems mit Quellwasser aus dem Mangfalltal. Schon 1874, noch vor dem Ende der Cholera-Epidemie, hatte der Magistrat eine Kommission beauftragt, ein Konzept für die zukünftige Wasserversorgung Münchens zu erarbeiten. Max von Pettenkofer gehörte der Kommission als Sachverständiger an. Das Wasser sollte klar, farblos, frei von Trübung und Geruch sein. Die Kommission bestimmte das Gebiet, in dem nach geeigneten Quellen gesucht werden sollte. Insgesamt standen fünf Projekte zur Auswahl. Nach längerer Abwägung stimmte der Magistrat 1880 schließlich mit einer Gegenstimme für das Mangfalltal-Projekt. Später war umstritten, wer als Erster dieses besonders geeignete Gebiet für die Münchner Trinkwasserversorgung entdeckt hatte: ein städtischer Oberinspektor namens Erhard oder der Wasserbauingenieur Salbach. Sicher ist, dass Salbach die ersten Pläne für ein Trinkwasserversorgungssystem mit Quellwasser aus dem Mangfalltal entworfen hat.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1883 | Wasser aus dem Mangfalltal

Die Wasserzuleitung aus dem Mangfalltal wird am 01.08.1883 feierlich eingeweiht. Täglich flossen 56.000 Kubikmeter Trinkwasser nach München. Das Leitungssystem kam durch das natürliche Gefälle ohne Pumpen aus.1854 hatte von Pettenkofer vorgeschlagen Trinkwasserquellen außerhalb der Stadt zu erschließen. Der Trinkwasser-Kommission des Magistrats stellte Wasserbauingenieur Bernhard Salbach 1874 Pläne für ein Trinkwasserversorgungssystem mit Quellwasser aus dem Mangfalltal vor. 1880 wurde der Bau eines Wasserversorgungssystems aus eben diesem Gebiet beschlossen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1937 | Hochzonenbehälter Kreuzpullach

Der Hochzonenbehälter in Kreuzpullach wird eingeweiht.

1949 | Münchner Schotterebene als Wassereinzugsgebiet (1949-1954)

Die Münchner Schotterebene wird zwischen 1949-1954 als weiteres Wassereinzugsgebiet erschlossen. Zwischen 1949 und 1953/54 wurden in Trudering und Deisenhofen, in den späten 1950er Jahren auch noch in Höhenkirchen und Arget, neue Horizontalbrunnen mit Pumpwerken gebaut.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1955 | Ende Chlorierungszwang

1955 endet der seit 1947 durch die amerikanische Militärregierung herrschende Chlorierungszwang des Münchner Trinkwassers.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1955 | Trinkwasserlabor gegründet

Ein werkseigenes Trinkwasserlabor zur Überwachung der Wasserqualität wird gegründet. Das Labor übernimmt diese Aufgabe vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie an der LMU.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1964 | Wasser-Versorgungsnetz (1964-1981)

Der anlaufende U- und S-Bahnbau sowie die Olympischen Spiele sind die Hauptgründe für etliche Umleitungen und Erweiterungen des Wasser-Versorgungsnetzes in der Stadt.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1984 | Beginn Wasserversorgung Loisachtal

Im März 1984 beginnt die ständige Wasserversorgung aus dem Loisachtal nach über 20-jähriger Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1993 | Erneuerung Wasserversorgung Mangfalltal

1993 startet das Jahrhundertprojekt zur Erneuerung der inzwischen über 100 Jahre alten Wasserzuleitungen aus dem Mangfalltal. Das Projekt wurde 2008 abgeschlossen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1993 | Pilotprojekte Ökologischer Landbau

Das Pilotprojekte Ökologischer Landbau im Gewinnungsgebiet Mangfalltal startet. Es soll möglichst viele Landwirte dazu bewegen, nach den strengen Richtlinien anerkannter Öko-Verbände zu wirtschaften. Bereits im ersten Jahr werden 480 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche einer umwelt- und gewässerschonenden Bearbeitung zugeführt. Bis 1999 erhöht sich diese Fläche auf 2.300 Hektar. Derzeit bewirtschaften mehr als 165 Öko-Bauern 3900 Hektar Land im Einzugsbereich der SWM Trinkwassergewinnung boden- und grundwasserschonend. So helfen sie mit, Münchens hervorragende Trinkwasserqualität zu sichern.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1847 | Erstes Bad in München: Schyrenbad

1847 eröffnet das Schyrenbad als erste städtische Badeanstalt. Das Schyrenbad war zunächst ein reines Männerfreibad. Ab 1877 gab es mit dem Frauenfreibad in den Isarauen auch ein Freibad für Frauen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1899 | Freibad Maria Einsiedel

Das Freibad Maria Einsiedel wird eröffnet.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1901 | Eröffnung Müller’sches Volksbad

Das Müller’sche Volksbad wird am 09.05.1901 als erstes städtisches Hallenbad eröffnet. Eine Besonderheit stellen der Jugendstilbau sowie das integrierte Hundebad dar. Für den Bau eines Volksbads stiftete der Bauingenieur Karl Müller der Stadt München 1894 Immobilien im Wert von 1,5 Mio. Mark.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1911 | Ungerer Freibad

Der Fabrikant August Ungerer stiftet das von ihm 1886 errichtete Freibad der Stadt München.

1928 | Ende der 1920er: Aufhebung Geschlechtertrennung

Die strikte Trennung nach Geschlechtern in den Bädern wird in den 20er Jahren aufgehoben.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1950 | 1950er Jahre: Bäder werden modernisiert

Nach und nach werden in den 50er Jahren die Münchner Bäder modernisiert und wieder eröffnet. Dazu kommen Neubauten (bis 1961), die eine gleichmäßige Verteilung von Bädern über das Stadtgebiet (Bezirks-Hallenbäder) sicherstellen sollen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1959 | 1 Mio. Badegäste

Die Zahl der Badegäste überschreitet zum ersten Mal die Millionengrenze.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1972 | Olympische Spiele

Die Bäder werden für die Olympischen Spiele verwendet. Schwimmer und Wasserballer trainieren im Schyrenbad, im Freibad West, im Bad Georgenschwaige und im Dantebad. Letzteres ist auch offizielle Wettkampfstätte.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1977 | Bau Cosimawellenbad (1977-1980)

Das neue Cosimawellenbad entsteht. Es ist das einzige Wellenbad Münchens. 

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1991 | Münchner Bäderkonzept

1991 beschließt der Stadtrat das „Münchner Bäderkonzept“, das die Basis der bis 2008 laufenden Modernisierung der M-Bäder war. Seitdem wurden zahlreiche Bäder zu modernen Spaß-, Spiel- und Erholungszentren um- oder ausgebaut.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1998 | Westbad eröffnet

Das neue Westbad eröffnet mit neuer Ausstattung u.a. einer großen Rutschbahn, einer modernen Saunalandschaft und einem Sole-Außenbecken.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

1996 | Gründung M-net

Im Juli 1996 steigen die SWM mit der Gründung des Tochterunternehmens M-net in die Telekommunikation ein. Unter Beteiligung mehrerer Partner, Bayernwerk, Bayerische Landesbank, Stadtsparkasse München, wurde die M-net Telekommunikationsgesellschaft mbH gegründet. 

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Telekommunikation

2010 | Breitband-Internetanschluss

Die Stadtteile innerhalb des Mittleren Rings werden mit einem zukunftsfähigen Breitband-Internetanschluss erschlossen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Telekommunikation

2016 | Zweiter Ausbauschritt

Der zweite Ausbauschritt folgt: Weitere Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten außerhalb des Mittleren Rings werden erschlossen.

*Quelle: „NetzWerke. Die Geschichte der Stadtwerke München“ von Johannes Bähr/Paul Erker

Telekommunikation