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Laden von Elektroautos

Wie können Elektroautos geladen werden? Hier ein kurzer Überblick über die aktuelle Technik und verschiedene Lade-Installationen.

Laden beim Parken

Elektroauto beim Laden an einer SWM Ladesäule

Anders als bei konventionellen Fahrzeugen dauert heute ein Tank- bzw. Ladevorgang bei einem E-Fahrzeug je nach Ausstattung 30 Minuten bis acht Stunden für eine Fahrstrecke von 100 km.

Da die meisten Autos im Laufe eines Tages deutlich länger parken, als sie auf der Straße bewegt werden, bietet sich das Laden beim Parken an. Der typische Parkplatz der meisten Fahrzeuge ist zu Hause oder am Arbeitsplatz. Daher ist es wichtig, an diesen Stellflächen, Garagen und Parkhäusern Lademöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Steckdosenvarianten im Überblick

Die bekannten Schuko- oder CEE-Steckdosen sind die einfachste Variante für das Laden. Diese preiswerte Möglichkeit für das Einfamilienhaus oder den Carport, bietet aber keine Möglichkeiten zum Lademanagement oder Laststeuerung.

Ladesteckdosen nach IEC 62196 Typ 2 bieten maximale Flexibilität und sind für viele Einsatzmöglichkeiten die erste Wahl. Das Elektroauto kann mit einer Leistung von 2 bis 22 kW geladen werden und bietet weiterhin die Möglichkeit, ein Last- oder Lademanagement zu integrieren.

Der Combo-Stecker (Combined Charging System CCS) ergänzt den Typ 2-Stecker mit zwei zusätzlichen Leistungskontakten um eine Schnellladefunktion und unterstützt AC- und DC-Laden.

Aus dem asiatischen Raum kommt der Chademo Standard und wird meist bei japanischen Fahrzeugen für Gleichstrom-Laden (DC-Laden) verwendet.
Tesla hat einen eigenen Herstellerstandard definiert, kann aber mittels Adapter auch an IEC Steckdosen geladen werden.

Lade-Installationen

Bei der Planung einer Ladevorrichtung für Elektroautos ist zu beachten: Die Lösung für ein Doppelhaus mit Einzelstellplatz unterscheidet sich deutlich von einer Wohnanlage mit Tiefgarage. Die unterschiedlichen Installationsvarianten richten sich nach dem Gebäude, der Anzahl der Lademöglichkeiten und der maximal möglichen Ladeleistung.

Zu den Installationsmöglichkeiten gehören:

Hinter bereits vorhandenen Zählern für die Wohnungen wird ein Stromkreis für die Ladesteckdose ergänzt. Diese preiswerte Lösung eignet sich für eine kleine Anzahl von Ladepunkten geringer Leistung und ohne separate Rechnungsstellung.

Hier wird für jede Ladesteckdose ein eigener Zähler vorgesehen, von dem aus eine Zuleitung zur Ladesteckdose erfolgt. Nachteilig bei dieser Lösung ist der Platzbedarf für die Zähleranlage und der Aufwand für die Verkabelung.

Hier werden alle Ladesteckdosen auf einem Zähler zusammengefasst. Die Verkabelung kann für alle Ladepunkte gemeinsam ausgeführt werden. Diese Lösung ist für größere Garagen und Firmen geeignet, die  die Abrechnung der Strommengen über die Stellplatzmiete regeln.

Leistung und Lademanagement

Ladezeiten der Lade-Installationen in Stunden

Je höher die Ladeleistung eines Elektroautos ist, desto kürzer ist die Ladedauer. Um zum Beispiel den Strom für 100 km zu laden, braucht man an einer Schuko-Steckdose etwa acht Stunden; an einer IEC-Steckdose mit 22 kW weniger als eine Stunde. Klar, dass jeder mit maximaler Leistung laden möchte.

Beim gleichzeitigen Aufladen von fünf Autos wird dann jedoch eine Leistung von
über 100 kW benötigt – so viel wie für ein Haus mit 20 Wohnungen. Nach 1 bis 2 Stunden sind die Batterien der Autos (35 kWh) voll und für den Rest der Parkdauer geht die Leistung auf Null zurück.

Ist ein Lademanagement vorhanden, kann die Leistung über eine längere Zeit verteilt werden und so Kosten reduziert werden.

Kontakt

 Sie sind Eigentümer, Bauherr oder Hausverwalter und haben Fragen zur Ladeinfrastruktur in Ihrer Liegenschaft? Schreiben Sie uns eine Mail, wir rufen Sie zeitnah zurück! 

e-mobil@swm.de
 

Mehr Informationen
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