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Häufige Fragen zum M-Wasser

Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Münchner Trinkwasser.

Fragen zur Wasserqualität

Die Stadtwerke München gewinnen ihr Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser. M-Wasser wird in unseren Gewinnungsgebieten im  Mangfall- und Loisachtal und bei Bedarf zusätzlich aus der Münchner Schotterebene gewonnen. Das Gebiet bietet einen ausgezeichneten Schutz des Wassers vor Verunreinigungen aus der Umwelt. Diese natürliche Filterwirkung des Bodens bietet den Vorteil, dass sowohl organische Schadstoffe in der belebten Bodenzone abgebaut werden können als auch pathogene Keime nach längerer Verweildauer im Untergrund absterben.

Alle Trinkwassergewinnungsgebiete sind durch Trinkwasserschutzzonen gesichert. Darüber hinaus wird auch im weiteren Einzugsgebiet der Trinkwassergewinnung der ökologische Landbau gefördert und so dem Eintrag von Schadstoffen in den Boden vorgebeugt.

Die Stadtwerke München haben ein dichtes Netz zur Überwachung der Trinkwasserqualität von der Gewinnung bis zum Verbraucher. Dabei wird der in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) vorgeschriebene Analyseumfang sowohl in Bezug auf die zu untersuchenden mikrobiologischen und chemischen Parameter als auch die Untersuchungshäufigkeit erheblich überschritten.

Organische Schadstoffe sind im Münchner Trinkwasser nicht zu finden, alle Werte liegen unter der chemischen Bestimmungsgrenze. In der TrinkwV ist die Untersuchung einer Reihe von Stoffgruppen wie z. B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Pflanzenschutzmittel- und Biozidproduktwirkstoffe vorgeschrieben. Alle Werte der untersuchten Parameter liegen unter der Bestimmungsgrenze.

Zusätzlich werden regelmäßig alle derzeit analysierbaren, anthropogenen Stoffe, die im Trinkwasser theoretisch vorkommen können, untersucht. Hierzu gehören Arzneimittelrückstände, hormonell wirksame Stoffe, synthetische organische Komplexbildner, aromatische Sulfonate, Trialkylphosphate, synthetische Moschusduftstoffe, perfluorierte Tenside, Nitrosamine, die alle im Münchner Trinkwasser nicht nachgewiesen werden können.

Beim Passieren der oberen Bodenschichten wird das Wasser mit natürlicher Kohlensäure angereichert. Die Kohlensäure bewirkt, dass sich die Härtebildner Calcium und Magnesium aus den Kalkschottern lösen und so den Kalkgehalt des Wassers bewirken.

Der Härtegrad ist ein Maß für den Kalkgehalt des Wassers. Kalk ist nicht gesundheitsschädlich.

Die SWM liefern Trinkwasser mit einer Härte zwischen 14,2° und 19,8° deutscher Härte (Jahresanalyse: Stand 01/2016).

Mit dem Durchschnittswert von 16,6° dH ist es nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz dem Härtebereich "hart" zuzuordnen.

Die genaue Zusammensetzung finden Sie in unserer aktuellen Wasseranalyse.

1° deutscher Härte (dH) entspricht 10 mg/l Calciumoxid = 0,18 mmol/l.

1 mmol/l = 5,556 °dH.

Die Wasserqualität ist im gesamten Stadtgebiet annähernd gleich; die Ergebnisse mit Schwankungsbreiten sind in der Trinkwasseranalyse angegeben.

In der Gebrauchsanleitung Ihres Gerätes finden Sie eine Tabelle, in der für den Härtewert des Wassers die notwendige Einstellung ausgelesen werden kann. Dabei werden meist 3 mögliche Maßeinheiten zugrunde gelegt: °dH (deutsche Härtegrade); mmol/l oder der Härtebereich gemäß Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.

M-Wasser hat: 16,6° dH bzw. 2,98 mmol/l bzw. den Härtebereich "hart". Für die Wäschereinigung empfiehlt sich bei normal und schwach verschmutzter Wäsche eine Waschmitteldosierung nach dem Härtebereich mittel. So schonen Sie die Umwelt und sparen Geld.

Im Bereich des Hahnauslaufes, besonders am Strahlregler, verdunstet Wasser und kann Kalkspuren am Wasserhahn hinterlassen.

Grundsätzlich raten wir, kaltes Trinkwasser nicht zu enthärten, um den ursprünglichen mineralhaltigen und natürlichen Zustand unseres quellfrischen Trinkwassers zu erhalten.

Denn Calcium und Magnesium sind wichtige Mineralstoffe, die im Trinkwasser in gesundheitszuträglichen Mengen enthalten sind. M-Wasser eignet sich hervorragend zum Trinken. Selbst Babynahrung kann damit bedenkenlos zubereitet werden.

Für spezielle Einsatzzwecke wie z. B. als Aquariumwasser für besondere Fischarten oder zur Bewässerung kalkempfindlicher Pflanzen ist gegebenenfalls eine Enthärtung notwendig.

Werden dem Trinkwasser vom Betreiber/Inhaber der Hausinstallationsanlage Aufbereitungsstoffe (z. B. Enthärtungsmittel) zugegeben, so dürfen nur solche Stoffe verwendet werden, die für diesen Zweck zugelassen und im Bundesgesundheitsblatt bekannt gemacht worden sind (§ 11 TrinkwV 2001). Zur Verhinderung einer Verkeimung ist die regelmäßige Wartung der Anlage Pflicht.

Der Zusatz solcher Stoffe zum Trinkwasser ist den Mietern und gegebenenfalls den im Haus Beschäftigten unverzüglich durch Aushang oder sonstige schriftliche Mitteilung bekannt zu geben (§ 16 TrinkwV 2001).

Bei der Veränderung der Zusammensetzung des Wassers (z. B. durch Enthärtung) können sich die sensorischen Eigenschaften (Geschmack und Geruch) ändern.

M-Wasser ist Nitrat- und Natriumarm und daher für die Zubereitung von Babynahrung hervorragend geeignet.

Lediglich das Standwasser im Endbereich der Installation (Küchenschwenkhahn etc.) sollte vor der Nutzung einen Moment ablaufen. So benützen Sie immer frisches Wasser.

Eine Chlorung des Trinkwassers erfolgt äußerst selten. Sie kann als vorbeugende Maßnahme zur Sicherstellung der hygienischen Qualität des Trinkwassers zum Einsatz kommen. Die SWM stimmen diese Maßnahme immer mit der zuständigen Gesundheitsbehörde ab. Die Chlorung wirkt sich nicht auf die Qualität des Münchner Trinkwassers aus und ist gesundheitlich unbedenklich.

Fragen zur Hausinstallation

Bei normgerechter, d. h. den anerkannten Regeln der Technik entsprechender Ausführung unter Verwendung von für Trinkwasser zugelassenen Werkstoffen wird die Qualität des M-Wassers nicht beeinträchtigt.

Als Wasserversorgungsunternehmen liefern die SWM das Trinkwasser bis zum Zähler der Hausanschlüsse. Für die Hausinstallationen (Rohrleitungen, Einbauten, Armaturen, Wasserhähne etc.) und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungseigentümer verantwortlich.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Broschüre des Umweltbundesamts "trink was". Sie können sich die Broschüre hier herunterladen.

Ablagerungen in der Hausinstallation werden durch Mobilisierung von Partikeln (z. B. aus Kalkablagerungen oder aus Metallrohren) im Trinkwassererwärmer und in den Leitungen transportiert und werden im Perlator festgehalten. Eine regelmäßige Reinigung der Siebe im Perlator ist deshalb notwendig.  

Weitere Informationen finden Sie hier.

Milchig trübes Wasser kann in der Hausinstallation auftreten. Es handelt sich um Luft, die in das Trinkwasser eingetragen wird. Dies kann z. B. bei Strahlreglern (Perlatoren) auftreten. Die Luft entweicht nach kurzer Zeit und das Wasser ist wieder klar.

Bei länger dauernder Stagnation in der Hausinstallation kann sich die Wasserqualität verändern. Deshalb gilt grundsätzlich die Empfehlung, das Wasser aus der Hausinstallation vor dem Gebrauch kurz ablaufen zu lassen bis es sich merklich kühler anfühlt. Damit ist sichergestellt, dass das länger stehende Wasser aus den Leitungen gespült wird.

Zu dem kann von einem länger ungenutzten Abfluss ein unangenehmer Geruch (z. T. erdig, faulig oder muffig) ausgehen. Dieser wird zumeist von Verschmutzungen und Ablagerungen im Abflussrohr oder an Dichtungen ausgelöst.

Hier reicht es zumeist aus, Stagnationen zu vermeiden und regelmäßig zu spülen. In hartnäckigeren Fällen kann eine Reinigung mit einem Rohrreiniger erforderlich werden.

Die höchstzulässige Konzentration von Schwermetallen (z. B. Blei, Kupfer, Cadmium, Nickel) im Trinkwasser wird durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geregelt. Für Menschen ist insbesondere das Schwermetall Blei toxisch. In München werden Bleileitungen seit über 90 Jahren nicht mehr verwendet.

Am 1. Dezember 2013 wurde die Trinkwasserverordnung novelliert und der Grenzwert für Blei auf 0,01 mg/l gesenkt und damit deutlich verschärft.

Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer des Umweltbundesamtes.

Neben Bleirohren kann in der Hausinstallation eine Bleiabgabe durch nicht normgerechte Verzinkung und die Verwendung von Rotguss- bzw. Messingarmaturen, die auch geringe Anteile Blei enthalten können, verursacht werden. In Kupferinstallationen können nicht zugelassene bleihaltige Lote angewendet worden sein.

Eine Analyse durch das SWM Labor kann Ihnen eine Orientierung zur Situation in Ihrer Hausinstallation liefern.

Bitte verwenden Sie ausschließlich Mineralwasserflaschen aus Kunststoff mit einer Füllmenge von mindestens 500 ml. Entnehmen Sie die Probe zu einer zufälligen Tageszeit wie Sie Ihr Wasser für den täglichen Gebrauch verwenden (vorzugsweise am Waschbecken in der Küche). Stagnationsproben sind für die Untersuchung nicht geeignet.

Bringen Sie die Wasserproben unmittelbar nach Probenahme ins SWM Labor, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden. Kühlen Sie die Proben bis zur Anlieferung. Es ist keine weitere Terminvereinbarung notwendig, wenn die Proben innerhalb unserer Anlieferungszeiten (Montag bis Donnerstag 8-16:30 Uhr und Freitag 8-12 Uhr) abgegeben werden.

Gerne berät Sie unser SWM Labor unter der Telefonnummer 089/2361-3474.

Weiterführende Informationen zur Probenahme und zu den Analysen liefert unser Trinkwasser-Check (Hausinstallation).

Die vom Kunden selbst entnommenen Proben dienen dazu, eine orientierende Bewertung durchzuführen.

Werden erhöhte Werte festgestellt, ist eine Untersuchung durch unser akkreditiertes Labor einschließlich Probenahme erforderlich. Erst dann kann bewertet werden, ob entsprechende Grenzwerte der Trinkwasserverordnung überschritten werden. Ist dies der Fall, muss das Gesundheitsamt informiert werden.

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