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Informationen und Fragen

Wissenswertes zum Angebot der SWM

Preisfakten

Grafik: Zusammensetzung Strompreis

Ihr Strompreis setzt sich aus 3 Bestandteilen zusammen:

  • Steuern und staatliche Abgaben
    Steuern, Umlagen und Abgaben machen inzwischen mehr als die Hälfte des Strompreises aus.
  • Netzentgelte
    Ein weiteres Viertel besteht aus den so genannten Netzentgelten. Die Netzentgelte werden von den örtlichen Netzbetreibern u. a. für Erneuerung, Wartung, Instandhaltung, Betrieb und Ausbau der Netze erhoben. Sie sind für alle Stromanbieter in einem Netzgebiet gleich und unterliegen einer gesetzlichen Regulierung.
  • Strombeschaffung, Vertrieb und Service der SWM
    Die restlichen etwa 21 % entfallen auf die Strombeschaffung, den Vertrieb und den Service der SWM.

Alle Angaben beziehen sich auf den Durchschnitt der SWM Stromtarife für 2017 im Netzgebiet München bei einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden.

Alle staatlichen Umlagen und Steuern haben wir für Sie im Detail zusammengestellt. Denn wir stehen für Klarheit beim Thema Strompreis. 

Staatliche Strompreisanteile1

Name Erklärung 2017 ct/kWh 2018
ct/kWh
Trend
EEG-Umlage
Umlage nach Erneuerbare-Energien-Gesetz
Die EEG-Umlage fördert die Erzeugung von Strom in Anlagen mit erneuerbaren Energiequellen. Aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit sind stromintensive Unternehmen von der EEG-Umlage befreit. Weitere Details finden Sie hier. 6,880 6,792    
Stromsteuer Die Stromsteuer (auch „Ökosteuer“) wird auf die Nutzung elektrischer Energie erhoben und direkt an die Finanzbehörde abgeführt. 2,050 2,050     ►​

Offshore Haftung-Umlage
Umlage nach § 17f Energiewirtschaftsgesetz

 

Die Umlage nach § 17f EnWG regelt seit 2013 den finanziellen Ausgleich für die verzögerte Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz (Offshore = auf See). -0,028 0,037    

KWKG-Umlage
Umlage nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

Die Umlage dient der Erhaltung und Modernisierung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. In diesen Anlagen wird gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Energie wird dadurch besonders effizient und deshalb auch besonders umweltfreundlich genutzt. 0,438 0,345    
§ 19 StromNEV-Umlage Mit der Umlage nach § 19 Strom-Netzentgeltverordnung wird die Entlastung stromintensiver Unternehmen vom Netzentgelt finanziert. 0,388 0,370    
Umlage für abschaltbare Lasten Die Umlage nach § 18 der „Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten“ soll die Netzstabilität erhöhen. Große Stromverbraucher sollen bei drohender Überlastung des Stromnetzes kurzfristig ihren Verbrauch reduzieren. 0,006 0,011    
Konzessionsabgabe2 Die Abgabe nach § 2 Konzessionsabgabenverordnung (KAV) erhalten Städte und Gemeinden für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen für Strom- und Erdgasleitungen. Sie variiert nach Größe der Gemeinde. 2,39 2,39     ►​

1 Alles Nettoangaben, auf die zusätzlich 19 % Umsatzsteuer erhoben werden.
2Werte im Netzgebiet München; die Höhe der Konzessionsabgabe ist abhängig von der Gemeinde-Größe.

Richtig anschaulich wird es mit unserem kleinen Erklärfilm „Bestandteile Strompreis.“

Vor allem die EEG-Umlage ist in aller Munde und ständig in den Medien präsent. Mit unserem Animationsfilm wissen Sie genau, was dahintersteckt.

 

Der beste Weg, um Stromkosten zu senken? Ganz einfach: weniger Strom verbrauchen. Dabei unterstützen wir Sie gerne mit unseren Top 5 der Stromspar-Tipps:
 

1. Mit Klasse gespart
Auch wenn die Waschmaschine, der Kühl- oder Gefrierschrank mit den besten Effizienzwerten teurer ist – durch den geringeren Stromverbrauch rechnet sich der Kauf schnell. Achten Sie beim Kauf immer auf das EU-Energielabel. Viele Geräte haben bereits das Top-Label A+++.

2. Weg vom Netz
Das heißt in erster Linie Stand-by vermeiden. Vor allem Fernseher, Stereoanlagen, DVD-Player oder auch Computermonitore werden beim einfachen Abschalten in den Stand-by-Modus versetzt. Meist erkennt man das daran, dass noch ein kleines rotes oder grünes Lämpchen brennt oder eine digitale Uhr angezeigt wird. Bei einem Receiver kann das im Jahr schon mal 30 Euro ausmachen. Übrigens: Neue Handyladegeräte schalten selbstständig ab, wenn der Akku wieder voll ist.

3. Vorheizen war gestern
Den Backofen vorzuheizen ist nur bei empfindlichen Teigen wie Biskuit- oder Blätterteig notwendig – auch wenn das im Rezept oft anders angegeben ist.

4. Die Lumen machen‘s
Die Watt-Zahl wird bei Leuchtmitteln immer unwichtiger, die Helligkeit in Lumen ist ausschlaggebend. Denn moderne LEDs leuchten mit einem Fünftel oder weniger der Strommenge ähnlich hell wie Glühlampen – auch in der schöneren Lichtfarbe warmweiß.

5. Wäsche auf die Leine
Trocknen Sie Ihre Wäsche am besten an der Luft, statt im Wäschetrockner. Hängen Sie die Wäsche am besten gleich nach dem Waschgang auf und machen Sie sich die Mühe, sie vor dem Aufhängen in Form zu ziehen und glatt zu schütteln. So sparen Sie auch beim Bügeln Strom – und Zeit! Es gilt: Gut geschleudert ist halb getrocknet. Und wenn die Wäsche doch in den Trockner soll, trocknen Sie moderat: Alle Wäschestücke, die noch gebügelt werden, dürfen noch leicht feucht sein, dafür reicht die Stufe „bügeltrocken“.
 

Beim Thema Energiesparen steht Ihnen auch die SWM Energieberatung mit Rat und Tat zur Seite.

München ist eine der beliebtesten Städte Deutschlands – und auch eine der teuersten. Aber nicht bei Strom, Erdgas und Wasser. Verglichen mit den Grundversorgern der 10 größten deutschen Städte bieten die SWM die günstigsten Preise!

Deutschlandweiter Großstadtvergleich: Gesamtkosten für Strom, Erdgas und Trinkwasser pro Jahr im Durchschnittshaushalt

Deutschlandweiter Großstadtvergleich: Gesamtkosten für Strom, Erdgas und Trinkwasser pro Jahr im Durchschnittshaushalt zum 01.04.2018
Stand der Recherche: 01.04.2018

Dem Vergleich zugrunde gelegt sind Angebote der jeweiligen Grundversorger in diesen Städten, ohne Online-Tarife, ohne Vorkasse-Tarife, ohne Erstjahresrabatt, ohne befristeten Rabatt (Quelle für Strom- und Erdgaspreise: www.verivox.de und www.check24.de; für Trinkwasserpreise die auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlichten Allgemeinen Preise der Unternehmen). Der Durchschnittshaushaltverbraucht 2.500 Kilowattstunden Strom, 20.000 Kilowattstunden Erdgas bei 12,5 Kilowatt Anschlussleistung (in allen verglichenen Städten werden die Haushalte überwiegend mit Erdgas beheizt) und 96 Kubikmeter Trinkwasser (im Zehn-Familien-Haus) pro Jahr.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, faire Vertragsbedingungen und bestmöglichen Service: Das bieten wir unseren Kunden. Dass sie bei uns in den besten Händen sind, bestätigen regelmäßig unabhängige Untersuchungen.

Weitere Infos zu unseren Auszeichnungen.

Informationen zur Grundversorgung

Stromkennzeichnung und Rechnungserklärung zu M/Strom

Warum Stromkennzeichnung?
Alle Energieversorgungsunternehmen nutzen dasselbe Netz. Was über die Qualität des Stroms entscheidet, ist die Art seiner Erzeugung. Doch diese ist an der Steckdose nicht erkennbar.

Damit der Stromkunde bei der Wahl seines Versorgers auch das Engagement im Umweltschutz berücksichtigen kann, hat die EU eine Kennzeichnungspflicht eingeführt. Seit 2005 sind alle Stromanbieter verpflichtet, ihre Stromkennzeichnung zu veröffentlichen (§ 42 des Energiewirtschaftsgesetzes). Kunden und Verbraucher erhalten dadurch Informationen über die Herkunft, Zusammensetzung und Umweltauswirkungen des Stroms.

Kennzeichnung der Stromlieferung
(gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005, geändert 2017)

Stromkennzeichnung (PDF, 19 KB)

Fragen & Antworten zu unseren Stromtarifen

Einige Stromtarif bieten wir mit Preisgarantie an. Sofern vermerkt, handelt es sich um eine Netto-Preisgarantie, die sich auf alle Preisbestandteile mit Ausnahme der Umsatzsteuer bezieht. Die angegebene Geltungsdauer einer Netto-Preisgarantie beginnt mit Lieferbeginn (vgl. Allgemeine Vertragsbedingungen).

Innerhalb des Netzgebiets der SWM können wir Sie ab dem nächsten Tag nach Vertragsschluss mit M-Strom bzw. M-Erdgas versorgen.

Außerhalb des Netzgebiets informieren wir Sie über den Lieferbeginn rund 3 Wochen nach Auftragseingang, so dass Sie M-Strom bzw. M-Erdgas meist zu Beginn des übernächsten Monats beziehen können.
Wenn Sie bei Ihrem Vorlieferanten noch vertraglich gebunden sind, kann der Wechsel auch länger dauern.

Der Vertrag für M-Strom Flex und M-Ökostrom Flex wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Vertrag kann mit einer Frist von einem Monat auf des Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

Der Vertrag für M-Strom Fix und M-Ökostrom Fix hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Für den Beginn der Erstlaufzeit von 12 Monaten ist das Datum des Lieferbeginns maßgeblich. Der Vertrag verlängert sich automatisch jeweils um weitere 12 Monate, wenn Sie oder die SWM nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigen. Der Lieferbeginn erfolgt spätestens 12 Monate nach Inkrafttreten des Vertrags.

Sie können unsere Tarife auch telefonisch oder schriftlich abschließen. Bitte wenden Sie sich dazu an unseren Kundenservice. Die weitere Korrespondenz, wie Ihre Jahresrechnung, erhalten Sie per E-Mail.

Tel: 0800 796 796 0* (Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr)
* kostenfrei innerhalb Deutschlands

Nein. Der Zählerstand wird automatisch errechnet. Sie können jedoch jederzeit über unseren Online-Service Meine SWM den Zählerstand zum Tag des Tarifwechsels eingeben.

Ihre Abschlagszahlungen bleiben bei einem Tarifwechsel gleich. Wenn Sie Ihre Abschlagszahlungen ändern wollen, setzen Sie sich bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung.

Tel: 0800 796 796 0* (Montag bis Freitag 8 - 20 Uhr)
* kostenfrei innerhalb Deutschlands

Geben Sie Ihre Daten einfach noch einmal ein – Ihre Änderung wird in jedem Fall nur einmal im System erfasst. Sollte es mehrfach nicht funktionieren, rufen Sie bitte beim Kundencenter an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Tel: 0800 796 796 0* (Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr)
* kostenfrei innerhalb Deutschlands

Kostenlose Beratung am Telefon

Tel: 0800 796 796 0
(Mo bis Fr von 8 bis 20 Uhr)