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Warnung vor Drückern und Betrügern

In letzter Zeit berichten SWM Kunden vermehrt über unseriöse Anrufer und Betrüger an der Wohnungstür, die sich als Mitarbeiter der Stadtwerke München ausgeben und Sie unter falschen Angaben dazu drängen, eine Vertrag abzuschließen.

Aktuelle Meldung: SWM warnen vor falschen Rechnungen der „Sharp Energie BVBA“

(8.6.2017) Die SWM warnen vor unseriösen Geschäftemachern, die angebliche „Servicekosten an Ihrem Stromzähler“ in Rechnung stellen. In Schreiben fordert u.a. der Absender „Sharp Energie BVBA“ aus Bremen dazu auf, 79,49 Euro für die angeblich erfolgte Tätigkeit eines Servicetechnikers am Stromzähler des Haushalts auf ein Konto in Belgien zu überweisen. Soweit den SWM bekannt, wurden bei keinem der Betroffenen diese Arbeiten durchgeführt.

Wer ein solches Schreiben erhält, sollte auf keinen Fall zahlen, sondern sich mit den SWM (Telefon: 0800 796 796 0) oder der Polizei in Verbindung setzen!

 

So gehen die unseriösen Anrufer vor

Die Anrufer behaupten etwa, dass Ihr Stadtteil auf einen neuen Versorger umgestellt werden soll oder dass es sich lediglich um einen Tarifwechsel handelt. Dabei sollen Sie verschiedene Fragen mit „Ja” beantworten. Dank der Gesprächsaufzeichnung kann das ungewollt zu einer mündlichen Zustimmung zum Vertragsabschluss führen.

Die Stadtwerke München gehen nie so vor!

Wir rufen Sie nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch an und drängen Sie nicht zu einem Abschluss am Telefon. Wir bieten Ihnen immer an, das besprochene Angebot schriftlich zu schicken.

So können Sie sich schützen

Stimmen Sie keiner Gesprächsaufzeichnung zu, wenn Sie jemand anruft. Lehnen Sie dieses Vorgehen mit einem klaren „Nein” ab.

  • Fragen Sie nach, wer Sie konkret anruft. Notieren Sie sich immer Namen und Rufnummer sowie das Unternehmen, für das der Anrufer tätig ist.
  • Fragen Sie, ob Sie zurückrufen können (unseriöse Anbieter wünschen das in der Regel nicht).
  • Fragen Sie nach Ihrer Einwilligung für telefonische Werbung. Falls die Anrufer diese nicht haben, legen sie meist von sich aus auf.
  • Fragen Sie nach, ob die Anrufer Ihre Kunden- und Zählernummer wissen. Nennen Sie diese auf keinen Fall selbst. Die SWM kennen die Daten Ihrer Kunden und müssen diese nicht erfragen. Sollte der Anrufer die Daten nicht nennen können, legen Sie einfach auf.
  • Wenn Sie nach einem Anruf eine „Vertragsbestätigung“ erhalten, widerrufen Sie diese umgehend – am besten per Einschreiben.

Widerrufsformular (PDF, 475 KB)

Gut zu wissen

Werbliche Anrufe ohne Einwilligung in Telefonwerbung sind nicht erlaubt und können bei der Bundesnetzagentur angezeigt und mit bis zu 300.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

Sie sind sich unsicher über den Anrufer oder vermuten, dass Sie getäuscht wurden? Rufen Sie uns kostenlos an: 0800 796 796 0

  • In vielen Fällen geben sich die Personen als Mitarbeiter der SWM aus bzw. sie teilen den Kunden mit, dass sie im Auftrag der Stadtwerke München tätig sind.
     
  • Den Kunden wird mitgeteilt, dass sie beim Grundversorger SWM bleiben und es sich lediglich um einen Tarifwechsel handelt. Sie werden gebeten, ihren Zählerstand mitzuteilen und erfahren erst vom Anbieterwechsel, wenn sie eine schriftliche Bestätigung des neuen Anbieters zugesandt bekommen.
     
  • Der Anrufer gibt vor, im Auftrag der SWM prüfen zu wollen, ob der Tarif des Kunden schon auf die jüngste Stromsenkung angepasst wurde. Falls noch nicht geschehen, würde er dies gerne vornehmen. Er verschweigt jedoch, dass der Kunde bei einem Tarifwechsel nicht mehr von den SWM versorgt werden wird. Kunden erfahren vom Anbieterwechsel erst mit Erhalt der Vertragsbestätigung durch den Anbieter.
     
  • Manchen Kunden werden vermeintlich neue Tarife der SWM angeboten. Hat der Kunde Interesse an dem günstigeren Tarif, wird er im Telefongespräch aufgefordert immer wieder laut „Ja“ zu antworten. Was der Kunde nicht weiß: Im Hintergrund läuft ein Aufzeichnungsgerät, das den mündlichen Vertrag mitschneidet. Erst am Ende gibt der Anrufer zu erkennen, dass der Tarifwechsel zu einem fremden Anbieter erfolgt.
     
  • Noch während des Telefonats erhalten manche Kunden eine SMS mit der Aufforderung, sie mögen die Kündigung bei den SWM bestätigen. Danach folgt per E-Mail die Bestellbestätigung eines fremden Anbieters.
     
  • Das anrufende Unternehmen gibt an, neuerdings für das Versorgungsgebiet zuständig zu sein. Es werde zukünftig generell auf Ökostrom umgestellt. Es folgt die Bitte, das Gespräch aufzeichnen zu dürfen. 

„Im Januar 2017 erhielt ich einen Anruf einer Mitarbeiterin aus einem Service Center. Auf meinen Einwand, keine Lust auf Gespräche mit Service Centern zu haben, erklärte mir die Anruferin, mich über eine bevorstehende bzw. bereits in Kraft getretene Preiserhöhung für Strom informieren zu wollen. Sie gab sich quasi als seriöse Beamtin im Regierungsauftrag aus und meinte, sie würde meine Bedenken kennen und hätte es deshalb sehr schwer, Gesprächspartner von ihren lauteren Absichten zu überzeugen.

Es stellte sich dann heraus, dass es ihr nicht allein darum ging, zu informieren, sondern dass ich sofort einen, wie sich herausstellte, nur unwesentlich günstigeren Vertrag, jedoch mit einer 3-Jahresbindung, abschließen solle (den man natürlich innerhalb von 14 Tagen kündigen könne). Hier wurde ich stutzig – schließlich passt das so gar nicht zu Regierungsinstitutionen. Doch aus Interesse spielte ich das Spiel mit. Aber bei den unzähligen Malen während der Aufzeichnung der „Auftragsbestätigung“, zu denen man laut und deutlich „JA“ sagen muss, sollte man spätestens merken, dass das alles nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

Selbstverständlich habe ich den Vertrag sofort gekündigt – zum einen direkt per E-Mail an das Service Center und zum anderen nachdem ich die Vertragsbestätigung per E-Mail erhalten habe. Zusätzlich habe ich die SWM entsprechend über das Vorgehen informiert sowie auch das Service Center, dass es gegebenenfalls mit einer angemessenen Reaktion der Stadtwerke München rechnen müsse.“

– Dr. Werner P., 13. Januar 2017

Betrüger an der Wohnungstür

In anderen Fällen geben sich Betrüger an der Wohnungstür als SWM Mitarbeiter aus.

Wir machen unsere Kunden deshalb ausdrücklich darauf aufmerksam, dass SWM Mitarbeiter grundsätzlich einen Dienstausweis (großteils mit Foto) dabeihaben, den sie auf Verlangen vorzeigen. Auch Mitarbeiter von Fremdfirmen, die z. B. für uns die Zähler ablesen, können immer eine Bestätigung der SWM vorweisen.

Zur Sicherheit vergleichen Sie Namen und Lichtbild auf dem Ausweis mit dem Personalausweis. Wichtig ist, den Zutritt erst dann zu gewähren, wenn alle Unklarheiten beseitigt sind. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit dafür und lassen Sie sich keinesfalls unter Druck setzen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind:

Lassen Sie den Besucher nicht ins Haus oder in die Wohnung, sondern bitten Sie ihn, kurz vor der (geschlossenen) Tür zu warten. Unter der Telefonnummer 089 23 61-6110 können Sie bei den SWM anrufen und nachfragen, ob eine bestimmte Person tatsächlich für uns tätig ist.

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