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Verbrauchsverlauf im Jahr

Wie wird bei der Abrechnung von Energie und Wasser der Verbrauchsverlauf im Jahr berücksichtigt?

Wir liefern unseren Kunden rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr Elektrizität (Strom), Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Der Verbrauch dieser Leistungen wird über geeichte Zähler in der Nähe der Verbrauchsstelle gemessen.

Für diese Leistungen erhalten SWM Kunden einmal pro Jahr eine Jahresrechnung. Weil wir vom ersten Tag an die Leistung erbringen und damit die SWM Kunden über das Jahr besser kalkulieren können, erheben wir monatliche Abschläge (im Regelfall elf Abschläge). Die Summe der Abschlagszahlungen verrechnen wir mit der Jahresrechnung.

Wir rechnen das ganze Jahr über ab. Daher erhalten die SWM Kunden nicht alle gleichzeitig ihre Rechnung, sondern auf das ganze Jahr verteilt: Etwa ein Zwölftel der Kunden erhält die Rechnung regelmäßig im Januar, ca. ein zwölftel im Februar etc. Dabei kann der individuelle Rechnungszeitraum von 12 Monaten gelegentlich etwas unter- bzw. überschritten werden.

Der genaue Verbrauch für die Jahresabrechnung wird grundsätzlich über den Zählerstand ermittelt. Hierfür lesen entweder wir den Zähler ab, oder die Kunden lesen selbst ihren Zähler ab und teilen uns den Zählerstand mit. Ist beides nicht möglich, errechnen wir den Zählerstand auf Basis des vorangegangenen Verbrauchs und der Jahreszeit maschinell.

Bei der maschinellen Errechnung wird der durchschnittliche Verbrauchsverlauf im Jahr zugrunde gelegt. Denn der Durchschnittshaushalt benötigt je nach Monat unterschiedliche Energiemengen. Zum Beispiel verbraucht man im Sommer weniger Heizenergie als im Winter.

Umfasst der Abrechnungszeitraum bei der maschinellen Abrechnung kein volles Jahr (z. B. aufgrund eines Umzugs) oder ändern sich die Preise je verbrauchte Einheit (auch Arbeitspreise genannt) innerhalb eines Abrechnungszeitraumes, so wird der für die Rechnung maßgebliche Verbrauch zeitanteilig berechnet. Hierbei werden die jahreszeitlichen Verbrauchsschwankungen angemessen berücksichtigt.

Dies ist zum Beispiel bei einer Preisänderung im laufenden Jahr der Fall. Der gesamte Verbrauch im Abrechnungszeitraum ist dann aufzuteilen in einen Zeitabschnitt vor der Preisänderung und einen danach liegenden Zeitabschnitt, für den der neue Preis gilt. Für jeden Monat im Jahr gilt dann ein bestimmter Prozentsatz, der für den Anteil am Jahresverbrauch steht. So kann ein stabiler und seriöser Näherungswert für die tatsächliche Verbrauchsmenge ermittelt werden. Der tatsächliche Wert wird von uns nur berücksichtigt, wenn der Kunde zum Zeitpunkt der Preisänderung den Zählerstand selbst abliest und uns den abgelesenen Zählerwert unter Nutzung des Service Mein SWM mitteilt.

Für Strom, Erdgas und Fernwärme gibt es unterschiedliche Verbrauchsprofile. Wir bilden sie aus Expertenwissen (z. B. Gewichtungstabellen des Verbandes Deutscher Ingenieure) und Erfahrungswerten und überprüfen sie einmal jährlich. Zur Veranschaulichung haben wir die Standardprofile jeweils für Strom, Erdgas und Fernwärme dargestellt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der Vielzahl nicht alle Modelle und Varianten ausführlich abbilden können. Darüber hinaus finden Sie die allgemeinen Gewichtungstabellen in der Versorgung, die wir derzeit verwenden.

Verbrauchsverlauf Strom

Im Januar benötigen solche Haushalte im Durchschnitt 9,3 Prozent ihres Jahresverbrauchs und damit 232,5 Kilowattstunden, im Februar benötigen sie durchschnittlich 8,5 Prozent des Jahresverbrauchs und somit 212,5 Kilowattstunden etc.
 

Monat Strom (kWh) in Prozent
Januar 232,5 9,3
Februar 212,5 8,5
März 220,0 8,8
April 197,5 7,9
Mai 192,5 7,7
Juni 185,0 7,4
Juli 195,0 7,8
August 185,0 7,4
September 197,5 7,9
Oktober 217,5 8,7
November 227,5 9,1
Dezember 237,5 9,5
Summe 2500,0 100
Verbrauchsverlauf Gas

Im Januar benötigen solche Haushalte im Durchschnitt 16,1 Prozent ihres Jahresverbrauchs und damit 3542 Kilowattstunden, im Juli dagegen benötigen sie durchschnittlich 1,7 Prozent des Jahresverbrauchs und somit 374 Kilowattstunden etc.
 

Monat Erdgas (kWh)  in Prozent
Januar 3542 16,1
Februar 2860 13
März 2750 12,5
April 1782 8,1
Mai 770 3,5
Juni 484 2,2
Juli 374 1,7
August 352 1,6
September 1144 5,2
Oktober 1848 8,4
November 2684 12,2
Dezember 3410 15,5
Summe 22.000,0 100
Verbrauchsverlauf Fernwärme
Verbrauchsverlauf Fernwärme

Im Februar benötigen solche Haushalte im Durchschnitt 13,6 Prozent ihres Jahresverbrauchs und damit 2.094,7 Kilowattstunden, im Juli benötigen sie durchschnittlich 2,4 Prozent des Jahresverbrauchs und somit 375,7 Kilowattstunden etc.

Monat Fernwärme (kWh) in Prozent
Januar 2476,0 16,0
Februar 2094,7 13,6
März 1864,5 12,1
April 1195,4 7,7
Mai 715,6 4,6
Juni 462,0 3,0
Juli 375,7 2,4
August 448,2 2,9
September 603,2 3,9
Oktober 1196,9 7,7
November 1736,3 11,2
Dezember 2278,4 14,8
Summe 15450,0 100

Gewichtung Wasser

Die Aufteilung des Verbrauchs beim Wasser erfolgt linear und tagesgenau. Jahreszeitliche Verbrauchsschwankungen sind nicht gegeben.

Rechtliche Grundlage für die Gewichtung des Verbrauchs

Die SWM erstellen die jährliche Abrechnung grundsätzlich nach den folgenden rechtlichen Vorgaben:

Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) (PDF, 120 KB)

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) (PDF, 534 KB)

Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) (PDF, 120 KB)

In diesen Verordnungen ist ebenfalls die Abrechnung bei Preisänderungen innerhalb eines Abrechnungszeitraumes geregelt. Eine Ausnahme lassen die SWM nur dann zu, wenn der Kunde zum Zeitpunkt der Preisänderung den Zählerstand selbst abliest und den abgelesenen Zählerwert unter Nutzung von Mein SWM den SWM mitteilt.

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