Informationen & FAQs

Wissenswertes rund um Erdgas- und Elektromobilität

Hier finden Sie Informationen und Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu den Mobilitäts-Angeboten der SWM.

FAQs zur Erdgasmobilität

Welche Erdgasfahrzeuge gibt es?

Erdgasfahrzeuge werden in zwei verschiedenen Versionen angeboten: bivalent oder monovalent.

Bivalente Fahrzeuge können sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin fahren. Ist der Gasvorrat verbraucht, schaltet der Motor automatisch auf Benzinantrieb um. Sie als Fahrer*in bekommen davon nichts mit. Durch die beiden Tanks erhöht sich die Reichweite des Fahrzeugs beträchtlich. Kein Problem also, falls die nächste Erdgastankstelle nicht  direkt in Sicht ist.

Monovalente Fahrzeuge werden nur mit Erdgas betrieben oder haben einen Nottank mit bis zu 15 Litern Benzin. Der Motor kann in diesem Fall besser auf den Erdgasantrieb abgestimmt werden. Dies führt zu einem optimierten Kraftstoffverbrauch und zu geringeren Schadstoffemissionen.

Das Fahren mit Erdgas ist übrigens genauso sicher wie mit Benzin oder Diesel. Auch die Kosten für Wartung und Inspektionen sind nicht höher als bei herkömmlichen Autos. Zahlreiche Hersteller vertreiben mittlerweile Erdgas-Serienfahrzeuge

Wie sind Erdgastankstellen ausgeschildert?

Auf allen Autobahnen und Bundestraßen weißt das CNG-Schild den Weg zur nächsten Erdgas-Tankstelle.

Was sind die Vorteile von M-Erdgas als Kraftstoff?

In unserem Erklärfilm erfahren Sie alles über die Vorteile von M-Erdgas als Kraftstoff:

Allgemeine FAQs zum Laden von Elektroautos

Macht es Sinn, beim Parken zwischendrin zu laden?

Anders als bei konventionellen Fahrzeugen dauert heute ein Tank- bzw. Ladevorgang bei einem E-Fahrzeug je nach Ausstattung 30 Minuten bis acht Stunden für eine Fahrstrecke von 100 km.

Da die meisten Autos im Laufe eines Tages deutlich länger parken, als sie auf der Straße bewegt werden, bietet sich das Laden beim Parken an. Der typische Parkplatz der meisten Fahrzeuge ist zu Hause oder am Arbeitsplatz. Daher ist es wichtig, an diesen Stellflächen, Garagen und Parkhäusern Lademöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Wie lange dauert eine Ladung?

Je höher die Ladeleistung eines Elektroautos ist, desto kürzer ist die Ladedauer. Um zum Beispiel den Strom für 100 km zu laden, braucht man an einer Schuko-Steckdose etwa acht Stunden; an einer IEC-Steckdose mit 22 kW weniger als eine Stunde.

Beim gleichzeitigen Aufladen von fünf Autos wird dann jedoch eine Leistung von über 100 kW benötigt – so viel wie für ein Haus mit 20 Wohnungen. Nach ein bis zwei Stunden sind die Batterien der Autos (35 kWh) voll und für den Rest der Parkdauer geht die Leistung auf Null zurück.

Ist ein Lademanagement vorhanden, kann die Leistung über eine längere Zeit verteilt werden. Kosten lassen sich so reduzieren.

Welche Steckdosenvarianten gibt es?

Schuko- oder CEE-Steckdosen
Die bekannten Schuko- oder CEE-Steckdosen sind die einfachste Variante für das Laden. Diese preiswerte Möglichkeit für das Einfamilienhaus oder den Carport erlaubt aber kein Lademanagement oder keine Laststeuerung.

Ladesteckdosen nach IEC
Ladesteckdosen nach IEC 62196 Typ 2 bieten maximale Flexibilität und sind für viele Einsatzmöglichkeiten geeignet. Das Elektroauto kann mit einer Leistung von 2 bis 22 kW geladen werden und es besteht die Möglichkeit, ein Last- oder Lademanagement zu integrieren.

Sonstige Steckdosen
Der Combo-Stecker (Combined Charging System CCS) ergänzt den Typ 2-Stecker mit zwei zusätzlichen Leistungskontakten um eine Schnellladefunktion und unterstützt AC- und DC-Laden. Aus dem asiatischen Raum kommt der Chademo Standard und wird meist bei japanischen Fahrzeugen für Gleichstrom-Laden (DC-Laden) verwendet. Tesla hat einen eigenen Herstellerstandard definiert, kann aber mittels Adapter auch an IEC Steckdosen geladen werden.

Welche Installationsmöglichkeiten für eine Ladestation gibt es?

Bei der Planung einer Ladevorrichtung für Elektroautos ist zu beachten: Die Lösung für ein Doppelhaus mit Einzelstellplatz unterscheidet sich deutlich von einer Wohnanlage mit Tiefgarage. Die unterschiedlichen Installationsvarianten richten sich nach dem Gebäude, der Anzahl der Lademöglichkeiten und der maximal möglichen Ladeleistung.

Folgende Installationsmöglichkeiten bestehen:

Wohnungsmessung
Hinter bereits vorhandenen Zählern für die Wohnungen wird ein Stromkreis für die Ladesteckdose ergänzt. Diese preiswerte Lösung eignet sich für eine kleine Anzahl von Ladepunkten geringer Leistung und ohne separate Rechnungsstellung.

Einzelmessung
Hier wird für jede Ladesteckdose ein eigener Zähler vorgesehen, von dem aus eine Zuleitung zur Ladesteckdose erfolgt. Nachteilig bei dieser Lösung ist der Platzbedarf für die Zähleranlage und der Aufwand für die Verkabelung.

Summenmessung
Hier werden alle Ladesteckdosen auf einem Zähler zusammengefasst. Die Verkabelung kann für alle Ladepunkte gemeinsam ausgeführt werden. Diese Lösung ist für größere Garagen und Firmen geeignet, die die Abrechnung der Strommengen über die Stellplatzmiete regeln.

FAQs zu den öffentlichen Ladestationen

Wie kann ich an den SWM Ladesäulen zahlen?

An den Ladesäulen der SWM können Sie mit der SWM Ladekarte und den Ladekarten aller Partner aus dem Ladenetzverbund laden – oder eben auch ad hoc ohne Ladekarte per Direktbezahl-Lösung. Damit hat jeder Zugang zu unseren Ladesäulen und das Laden steht und fällt nicht mit einer bestimmten Karte oder einem Tarif. Für eine schnelle und einfache Abwicklung empfehlen wir die App MVG more

SWM Ladekarte beantragen

Partner im Ladenetzverbund

 

Wie finde ich die nächste freie SWM Ladesäule?

Einen Überblick aller SWM Ladesäulen sowie alle freien Ladepunkte finden Sie in unserer Ladekarte

Auch in der App MVG More können Sie eine SWM Ladesäule in Ihrer Nähe finden. 

 

Wie kann ich eine Störung melden?

Unter der Telefonnummer 0800 796 888 023 erreichen Sie uns rund um die Uhr und können die Störung einer öffentlichen Ladestation melden.

Ein Verbrennerfahrzeug blockiert eine öffentliche Ladesäule. An wen kann ich mich wenden?

Für die Parkraumüberwachung ist das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München zuständig.  Falschparker können Sie hier melden:

Kommunale Verkehrsüberwachung

FAQs zur M-Ladelösung

Wo ist die M-Ladelösung der SWM erhältlich?

Unsere Mietlösung und unsere Kauflösung mit Servicevertrag bieten wir aktuell im Großraum München an. 

Wallboxen ohne SWM Servicevertrag und Basisleistung sind deutschlandweit erhältlich. 

Ist mein Hausanschluss für mehrere Ladepunkte geeignet?

Dank des dynamischen Lastmanagements ist generell eine hohe Anzahl an Ladepunkten möglich.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Im Stadtgebiet München:
Die Landeshauptstadt München unterstützt derzeit bis zu 10 Ladepunkte mit einem sehr attraktiven Förderprogramm im Stadtgebiet München. 

Der Kunde der Mietlösung kann sich sowohl den Einmalbetrag als auch die monatliche Nutzungspauschale für 3 Jahre (Nettokosten) mit derzeit 40 Prozent fördern lassen. Dies entspricht ungefähr 1.000 Euro. Bei einer Kauflösung je nach Bauvorhaben bis zu maximal 3.000 Euro.

Sie wollen eine Förderung beantragen? Wichtig ist dabei die Reihenfolge: Zuerst muss ein Förderantrag eingereicht werden und erst nach der Zusage können die Verträge unterschrieben werden.

Förderprogramm der Landeshauptstadt München

 

Weitere Fördermöglichkeiten:
Kommt die Förderung der Landeshauptstadt München für Sie nicht in Frage, so können Sie sich beispielsweise beim ADAC über weitere Fördermöglichkeiten in Ihrer Region informieren.  

Übersicht ADAC

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Großprojekte?

Auch für Großprojekte von Gewerbekunden gibt es die Möglichkeit der Förderung im Stadtgebiet München. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der TU München müssen Sie allerdings ihre Daten für Forschungszwecke zur Verfügung stellen. Zusätzliche Voraussetzungen sind der Bezug von Ökostrom und mindestens 11 Ladepunkte.

Mehr Infos auf muenchen.de

Welche baulichen Voraussetzungen müssen vorhanden sein?

Für die M-Ladelösung zur Miete oder zum Kauf mit Servicevertrag wird die Basisinstallation verbaut. Diese besteht aus einer Unterverteilung, dem Lastmanagement und dem Energiemonitoring. Voraussetzung hierfür ist eine freie Wandfläche von ca. 2,0 m Breite und 2,1 m Höhe. Zwischen der Basisinstallation und den gegenüberliegenden Flächen ist ein Abstand von 1,6 m einzuhalten. Zusätzlich wird ein DSL- bzw. Glasfaseranschluss benötigt.

Was wird für einen Vor-Ort-Termin benötigt?

  • Ein vermaßter Grundrissplan (inkl. Elektroraum und Stellplätze)
  • Zugang zu den Hausanschlussräumen
  • Informationen zu Besonderheiten, die bei einer Besichtigung ggf. beachtet werden müssen
  • Anzahl der Stellplätze gesamt
  • Brandschutzkonzept
  • Typ und Stellplatzanzahl der verbauten Multiparker-Systeme (falls vorhanden)
  • Bei gewerblich genutzten Liegenschaften wird zusätzlich ein elektrotechnisches Versorgungsschema inkl. Schaltplan der Niederspannungshauptverteilung (kurz: NSHV) benötigt.

Was ist, wenn die Hausverwaltung keinen Grundrissplan zur Verfügung stellen kann?

Hier haben Sie die Möglichkeit, bei der Lokalbaukommission Ihrer Stadt den Grundrissplan für das gewünschte Objekt zu beantragen.

Wie lange dauert es bis mein Elektroauto geladen ist?

Hier ist die Ladeleistung der Fahrzeuge ausschlaggebend. Je nach Fahrzeug, können mit der AC Ladelösung 3,7 kW bis 22 kW geladen werden.

Angenommen die Ladesäule und das Fahrzeug würden die Ladung mit 22 kW unterstützen, dann könnte in der Theorie ein Fahrzeug mit einer Batteriekapazität von 33 kWh in 1,5 Stunden aufgeladen werden.

In der Praxis werden ab ca. 80 Prozent die letzten Prozentpunkte langsamer geladen, um die Batteriemodule zu schonen.

Wo melde ich eine Ladeinfrastruktur an?

Sollten Sie eine Ladeinfrastruktur lediglich anmelden wollen, so ist der jeweilige Netzbetreiber Ihr Ansprechpartner. In München handelt es sich hierbei um die Stadtwerke Infrastruktur GmbH. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an kundenzentrum-hausanschluesse@swm.de oder telefonisch unter 089 2361 3040 an das Hausanschlussbüro.

Für die M-Ladelösung übernehmen wir das gerne für Sie:

Telefon: + 49 89 2361 4401  (Mo bis Fr von 8 bis 18 Uhr)
E-Mail: e-mobil@swm.de

Was ist der Vorteil einer Wallbox gegenüber einer konventionellen Steckdose?

Zum einen steht über die Wallbox eine deutlich erhöhte Ladeleistung zur Verfügung. Zum anderen sind konventionelle Steckdosen nicht für Dauerlasten ausgelegt, hier besteht die Gefahr einer Überhitzung. Zusätzlich ist eine Wallbox auch Türöffner für digitale Services: Sie ermöglicht eine Fern-Entstörung, Verbrauchsübersicht uvm. Für mehr Information empfehlen wir unseren Videoclip

Erklärfilme zur M-Ladelösung

Was ist die M-Ladelösung?

Nur ein Klick bis zum Video.

Wieso benötige ich zum Laden meines Elektroautos eine Wallbox?

Nur ein Klick bis zum Video.

Beratung und Angebot

Kostenlos und unverbindlich anfragen

Doch noch Fragen offen? Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihnen auch ein passendes Angebot zu Miete oder Kauf einer M-Ladelösung.

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Hilfe und Kontakt

Wir sind gerne für Sie da!

Telefon: 089 2361 4401
Mo bis Fr von 8 bis 18 Uhr

E-Mail: e-mobil@swm.de

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