Unsere Ökostrom-Anlagen

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, München mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Beim Ausbau der Ökostromerzeugung haben Projekte in der Region München Vorrang. Schon heute betreiben wir hier viele Anlagen, die Geothermie, Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse nutzen. Weitere Projekte sind in Planung. Aktuell erzeugen wir schon mehr Ökostrom, als alle Münchner Privathaushalte sowie Tram und U-Bahn benötigen. Weil wir in München und Region nicht den gesamten benötigten Ökostrom erzeugen können, produzieren wir ihn gemeinsam mit erfahrenen Partnern auch an anderen Standorten in Europa.

Geothermie

Geothermie oder Erdwärme ist als Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfläche. Die SWM sind einer der führenden deutschen Experten für die Tiefengeothermie und verfügen über jahrelange Erfahrung. Unsere erste Geothermie-Anlage ging 2004 in Riem in Betrieb: Sie ist bis heute ein Vorbildprojekt.

Geothermieschatz unter München und dem Umland

Die geologischen Voraussetzungen für die Nutzung der Geothermie sind in München und der Region ausgezeichnet. Tief unter der Stadt befindet sich ein riesiger Vorrat heißen Thermalwassers. Daraus können wir umweltfreundlich Wärme gewinnen – und südlich von München, wo die Temperaturen noch höher sind, sogar noch zusätzlich Strom.

So funktioniert die Geothermie

Über Bohrungen wird das heiße Wasser an die Oberfläche gepumpt und über Wärmetauscher geleitet, wobei die dabei entzogene Energie auf ein Fernwärmenetz übertagen wird. Das abgekühlte Thermalwasser wird über Injektionsbohrungen wieder in dieselben Schichten zurückgeführt. Somit ist die Erdwärmenutzung ein nur sehr kleiner Eingriff ins Ökosystem.

SWM Geothermieanlagen

Geothermieanlage am Energiestandort Süd

Auf dem Gelände des Energiestandorts Süd erstellen die SWM die größte Geothermieanlage Deutschlands. Die Bohrungen sind bereits erfolgt, derzeit bauen wir die Heizzentrale. Voraussichtlich wird die Anlage noch in 2021 erste Mengen ins Netz einspeisen. Die dort produzierte Fernwärme wird eine weitere wichtige Grundlage für die Münchner Wärmeversorgung. Bei Vollbetrieb werden die SWM mit dieser Anlage soviel Fernwärme produzieren, wie 80.000 Münchnerinnen zur Deckung ihres Wärmebedarfs benötigen – und das auf umweltschonende Art und Weise. 

Geothermieanlage Sauerlach

In Sauerlach südlich von München ist die Temperatur des Thermalwassers noch wesentlich höher– mehr als 140 °C in ca. 4.200 Metern Tiefe. Dadurch ist es möglich, zusätzlich zur Heizwärme auch Strom zu erzeugen. Das geothermische Heizkraftwerk Sauerlach gewinnt Strom für 16.000 Haushalte und stellt gleichzeitig Wärme für Sauerlacher Haushalte bereit.

Geothermieanlage Freiham

Mit der Geothermieanlage Freiham beheizen wir seit 2016 den Stadtteil Freiham sowie 
benachbarte Viertel im Münchner Westen. Hier wird heißes Wasser mit 90 °C  aus 2.500 Metern Tiefe nach oben gepumpt.
Auf dem Praxisforum Geothermie.Bayern wurde die Anlage als effizienteste geothermische Wärmeanlage 2020 ausgezeichnet. Infos zur Auszeichnung

Geothermieanlage Riem

In Riem ging 2004 die erste SWM Geothermieanlage mit zwei Bohrungen in Betrieb. Mit dem über 90 °C heißen Wasser aus 3.000 Metern Tiefe wird der Wärmebedarf der Messestadt, und der Messe München zum größten Teil gedeckt.

Geothermieanlagen in Dürrnhaar und Kirchstockach

Die Geothermieanlagen in Dürrnhaar und Kirchstockach haben wir 2016 erworben. Sie erzeugen Ökostrom für mehr als 32.000 Haushalte und sind technisch vergleichbar mit dem Geothermie-Heizkraftwerk in Sauerlach. 2021 haben wir Kirchstockach zu einem Heizkraftwerk ausgebaut. 

Weitere Geothermieanlagen in Planung

Im Stadtgebiet München und im südlichen Umland wollen wir, auch in Kooperation mit benachbarten Gemeinden, weitere Geothermiepotenziale erschließen.

Filme zu unseren Geothermie-Anlagen

Solarenergie

Mehr als 1.800 Stunden im Jahr scheint über München die Sonne, rund die Hälfte aller Tagesstunden. Daher gehören PV-Anlagen längst zum Stadtbild. Die Nutzung der Sonnenenergie ist seit Jahren fester Bestandteil im SWM Energiemix. Allein im Stadtgebiet München betreiben wir derzeit über 30 Photovoltaik-Anlagen, weitere sind geplant. Solaranlagen der SWM stehen außerdem in Lauingen/Donau, Rothenburg/Oberlausitz und rund um das Wasserkraftwerk Uppenborn 1 in Wang bei Moosburg. In der südspanischen Provinz Granada, wo die Sonne intensiver und öfter scheint als hierzulande, betreiben wir mit Partnern seit 2012 ein solarthermisches Groß-Kraftwerk, Andasol 3.

So funktioniert eine Solaranlage

Solarenergie wird entweder mit Hilfe von Sonnenkollektoren oder Solarzellen genutzt. Sonnenkollektoren leiten die Wärme der Sonnenstrahlung an einen Wärmeträger weiter – meistens an Wasser. So lassen sich 50 bis 60 Prozent des Brauchwasserbedarfs eines Haushalts umweltschonend erwärmen.
Photovoltaik wandelt in Solarzellen die Kraft der Sonne in elektrische Energie um. In den Solarzellen sind Elektronen in speziellen Halbleiterschichten gebunden. Sie werden vom einfallenden Licht angeregt, dadurch entsteht eine Spannung und damit elektrischer Strom. 

SWM Solaranlagen

Photovoltaikanlagen in München und der Region

In München und der Region betreiben wir über 30 Photovoltaik-Anlagen auf unseren eigenen Dächern und Flächen: z. B. auf verschiedenen Bürogebäuden, Lagerhallen, Werkswohnungen, Umspannwerken, Bädern oder Straßenbahnwerkstätten. Weitere Anlagen sind geplant.

Solarpark neben dem Uppenborn-Wasserkraftwerk 1 in Wang (Bayern)

Seit 2021 nutzen wir in Moosburg neben Wasserkraft auch Sonnenenergie: Diese Solaranlage wurde von uns entwickelt und deckt den Strombedarf von über 1.600 Haushalten.

Solarpark Helmeringen in Lauingen / Donau (Bayern)

An dieser Dünnschicht-Solaranlage haben wir einen Anteil von 49,9 %. Das entspricht dem Strombedarf von 2.000 Münchner Haushalten.

Solarpark in Rothenburg / Oberlausitz (Sachsen)

An diesem Solarpark haben wir einen Anteil von 40 %. Das entspricht dem Strombedarf von 3.200 Münchner Haushalten.

Solarthermie-Großkraftwerk Andasol 3 (Spanien)

Seit 2012 betreiben wir gemeinsam mit Partnern in Spanien das Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 3. Unser Anteil entspricht dem Bedarf von 30.000 Münchner Haushalten.

Windkraft

Bewegt sich Luft aus einem Hochdruck- in ein Tiefdruckgebiet, entsteht Wind. Windkraftanlagen wandeln die im Wind vorhandene Energie in Strom um und  machen sie so für den Menschen nutzbar.

Onshore und offshore in ganz Europa

Weil die Metropole München und ihre Region dicht besiedelt ist und die Abstandsregelung in Bayern den Ausbau von Windenergie quasi unmöglich macht, nutzen wir die Windkraft auf dem Festland (onshore) und auf der Meeresoberfläche (offshore) auch in anderen Bundesländern und in ganz Europa.
 

SWM Windkraftanlagen

2 Windkraftanlagen im Münchner Norden

Seit 1999 steht das erste Windrad auf dem Müllberg bei Fröttmaning und überragt seine Umgebung um etwa 70 Meter. Dort oben weht ein raueres Lüftchen als auf anderen Münchner Hügeln: im Schnitt 5,3 bis 5,6 Meter pro Sekunde. Jährlich erzeugt es ca. 1,9 Millionen Kilowattstunden Ökostrom – genug, um damit rund 720 Privathaushalte zu versorgen.

Ein zweites Windrad haben wir 2020 in Sichtweite des ersten in Freimann errichtet, ebenfalls in erhöhter Lage auf der ehemaligen Deponie Nord-West des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM). Die neue Anlage liefert ca. 7 Millionen Kilowattstunden Ökostrom – genug für mehr als 2.800 Haushalte.

Weitere Infos zu den Windkraftanlagen

Offshore-Windpark Sandbank in der Nordsee

Gemeinsam mit Vattenfall haben wir den Offshore-Windpark Sandbank vor der Insel Sylt errichtet. Er besteht aus 72 Windenergieanlagen und ist seit 2017 in Betrieb. Der SWM Anteil beträgt 49 %.

Infos zu Sandbank

Offshore-Windpark DanTysk in der Nordsee

Ebenfalls gemeinsam mit Vattenfall betreiben wir seit 2015 den Windpark DanTysk mit 80 Anlagen. Der SWM Anteil beträgt 49 %.

Infos zu DanTysk
 

Offshore-Windpark Global Tech I in der Nordsee

Rund 180 Kilometer vor Bremerhaven, liegt der Offshore-Windpark Global Tech I. Er ist seit 2015 in Betrieb. Der SWM Anteil von 25 % entspricht dem Bedarf von 140.000 Münchner Haushalten.

Infos zu Global Tech I
 

Offshore-Windpark Gwynt y Môr in der Irischen See

In der Liverpool Bay betreiben wir seit 2015 gemeinsam mit RWE Innogy und Siemens den Offshore-Windpark Gwynt y Môr. Der SWM Anteil von 30 % entspricht dem Bedarf von 240.000 Münchner Haushalten.

Onshore-Windparks in Deutschland

Wir betreiben mehr als 100 Onshore-Windkraftanlagen in Deutschland, in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt.

Onshore-Windparks in Frankreich

In Frankreich betreiben wir drei Windparks im Elsass, in Lothringen und Zentralfrankreich.

Onshore-Windparks in Norwegen

In Norwegen betreiben wir gemeinsam mit kommunalen norwegischen Partnern 5 Windparks, 5 weitere sind im Bau. Sie liegen in Mittelnorwegen und Hedmark.

Onshore-Windpark in Schweden

In Schweden haben wir den Onshore-Windpark Sidensjö etwa 500 Kilometer nördlich von Stockholm errichtet. Er besteht aus 48 Windkraftanlagen.

Onshore-Windpark in Polen

Südöstlich von Gdansk entsteht ein Windpark, der Ende 2020 in Betrieb gehen soll. Der Ökostrom aus den 39 Windkraftanlagen entspricht dem Bedarf von knapp 162.000 Münchner Haushalten.

Weitere Onshore-Windparks in Europa

Wir sind zu 33-Prozent an der wpd europe beteiligt. Diese ist derzeit in 11 europäischen Ländern aktiv und hat bislang u. a. Windparks in Polen, Kroatien, Belgien, Frankreich und Finnland errichtet.

Filme zu unseren Windkraftanlagen

Wasserkraft

So funktioniert die Wasserkraft

Die Stromerzeugung erfolgt in Wasserkraftwerken nach einem einfachen Prinzip: Das Wasser wird über die Schaufeln einer Turbine geleitet und treibt sie dadurch an. Die Turbine ist mechanisch mit einem Generator verbunden. Hier wird die Bewegungsenergie in elektrische Energie, also in Strom, umgewandelt.

Laufwasserkraftwerke wie unsere Isarwerke nutzen das Wasserdargebot und die am jeweiligen Standort vorhandene Fallhöhe unmittelbar, um kontinuierlich Strom zu erzeugen

Pumpspeicherkraftwerke wie unser Leitzachwerk befinden sich zwischen einem Ober- und einem Unterbecken. Bei Strombedarf fließt das Wasser durch eine Leitung vom Oberbecken nach unten und treibt eine Turbine an. Solche Kraftwerke können aber auch anders herum betrieben werden und bei niedrigem Strombedarf (z. B. nachts) Wasser aus dem Unterbecken nach oben pumpen. So wird Energie gespeichert, um zu Hochlastzeiten die Bedarfsspitzen decken zu können.

SWM Wasserkraftwerke

Mittlere jährliche Erzeugung unserer Wasserkraftwerke: 357 Mio. kWh

Leitzachwerke

Das Pumpspeicherkraftwerk nutzt das Wasserdargebot der Flüsse Mangfall, Leitzach und Schlierach. Als Oberwasserspeicher dient der Seehamer See, in den das Wasser bei Bedarf wieder zurückgepumpt werden kann. Er wird aus Überleitungen von Mangfall, Schlierach und Leitzach gespeist, so dass das Kraftwerk nicht nur eine Speicherfunktion hat, sondern auch große Mengen Strom produziert.

Das Laufwasserkraftwerk Leitzach 3 am Auslauf der Unterwasserbecken hat vor allem die Aufgabe, die den Flüssen entnommene Wassermenge gleichmäßig wieder an die Mangfall abzugeben, die sich auf Höhe der Unterbecken mit Schlierach und Leitzach vereint hat. 

  • Leitzachwerke 1 und 2:
    Eine Pumpturbine mit 49 MW und zwei ternäre Maschinensätze (Turbine und Pumpe teilen sich einen Motorgenerator) mit je 24,6 MW Leistung (Turbinenbetrieb) bzw. 18 MW (Pumpbetrieb)
    Mittlere jährliche Erzeugung: 142 Mio. kWh
  • Leitzachwerk 3:
    Zwei Kaplan-Rohrturbinen mit je 355 kW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 1,7 Mio. kWh

 

Isarwerke

Unterhalb von Baierbrunn wird der Werkkanal von der Isar abgeleitet und geht etwas oberhalb der Großhesseloher Brücke in den Besitz der SWM über. Im weiteren Verlauf nutzen wir die Energie des Wassers in den Wasserkraftwerken Isarwerk 1, 2 und 3 zur Stromerzeugung. Die drei Isarwerke wurden zwischen 1905 (1907 in Betrieb gegangen) und 1923 errichtet.
 

  • Isarwerk 1:
    Drei Francis- Doppelzwillingsturbinen mit je 800 kW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 15 Mio. kWh
  • Isarwerk 2:
    Vier vertikale Kaplan-Turbinen mit je 630 kW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 15 Mio. kWh
  • Isarwerk 3:
    Zwei Kaplan-Rohrturbinen mit je 1,65 MW Leistung 
    Mittlere jährliche Erzeugung: 17,2 Mio. kWh


Weitere Infos finden Sie auch hier:
Die Isarwerke: So funktioniert ein Laufwasserkraftwerk

Uppenbornwerke

Rund 60 km nördlich von München zwischen Moosburg und Landshut gelegen, nutzen die beiden Laufwasserkraftwerke den Mittlere-Isar-Kanal zur Stromproduktion. Zusammen mit ihnen wurden zwei große Speicherseen angelegt, die heute wesentlicher Bestandteil des Naturschutzgebiets „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“ sind.
 

  • Uppenbornwerk 1:
    Drei Kaplan-Turbinen mit je 8,8 MW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 87 Mio. kWh
  • Uppenbornwerk 2:
    Drei Kaplan-Turbinen mit je 6 MW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 76 Mio. kWh

Maxwerk

Das Maxwerk wurde 1895 am Auer Mühlbach kurz vor Einmündung in die Isar errichtet. Der königliche Hof stellte vor über hundert Jahren den Grund zur Verfügung. Das Kraftwerk wurde im Stil eines barocken Lustschlösschens gebaut. Es erzeugt 3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
 

  • Eine Propeller-Turbine mit 0,4 MW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 2,7 Mio. kWh

Stadtbachstufe

Um die Gefällestufe des Stadtbachs in Höhe des Isarwerks 3 zu nutzen, haben wir das Wasserkraftwerk Stadtbachstufe errichtet. Es funktioniert nach dem Prinzip der archimedischen Schraube (Wasserkraftschnecke).
 

  • Eine Wasserkraftschnecke mit 50 kW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 0,4 Mio. kWh

Praterkraftwerk

Gemeinsam mit einem Partner haben wir unsichtbar im Flussbett der Münchner Isar das Praterkraftwerk errichtet. Der SWM Anteil an der Stromerzeugung entspricht dem Bedarf von 2.800 Haushalten.
 

  • Eine Kaplan-Rohrturbine mit 2,5 MW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 7 Mio. kWh (SWM Anteil)

Kleinwasserkraftwerk an der Sempt

Am Zufluss der Sempt in den Mittlere-Isar-Kanal in Wang bei Moosburg steht das kleine Wasserkraftwerk. Die Wasserkraftschnecke erlaubt die Fischwanderung flussabwärts und erhält die naturnahe Fließgewässerdynamik der Sempt.
 

  • Eine Wasserkraftschnecke mit 50 kW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 0,1 Mio. kWh

Kleinwasserkraftwerk Hammer

Das Kleinwasserkraftwerk liegt in Fischbachau, ca. 60 km südlich von München an der Leitzach. Es ist seit 1976 in Betrieb.
 

  • Eine Francis-Turbine mit 37 kW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 0,16 Mio. kWh

Wasserkraftwerk Floriansmühle

In Freimann am Garchinger Mühlbach liegt das kleine Wasserkraftwerk Floriansmühle, das rund 190 Münchner Haushalte mit Ökostrom versorgen kann. Eine Aufstiegstreppe gewährleistet die Durchgängigkeit des Gewässers für Fische.
 

  • Eine Francis-Turbine mit 70 kW Leistung
    Mittlere jährliche Erzeugung: 0,6 Mio. kWh

Geplante Wasserkraftwerke in der Region München

Wir planen weitere Wasserkraft-Projekte, z. B. ein besonders ökologisches und fischfreundliches „Bewegliches Kleinwasserkraftwerk“ an der Ampermündung in die Isar bei Wang. Fürs Isarwerk 1 haben wir einen Wasserrechtsantrag für eine zusätzliche Kaplan-Turbine gestellt. Zudem untersuchen wir, ob auf dem Gelände des Tierparks Hellabrunn ein innovatives Kleinwasserkraftwerk realisiert werden kann.

 

Film zur Wasserkraft

Energie aus Biomasse

Als Biomasse bezeichnet man organische Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die als Energieträger genutzt werden können, also z. B. Holz, Mais, Grünschnitt oder sonstige Abfall- und Reststoffe aus Landwirtschaft, Haushalten und Industrie.

In Biomasseanlagen wird Biomasse verbrannt und dadurch Wärme erzeugt – Biomasse-Heizkraftwerke erzeugen neben Wärme auch Strom.
In Biogasanlagen wird Biomasse vergärt und das entstehende Biogas dann in einem Blockheizkraftwerk verbrannt, um Strom und Wärme zu erzeugen. Alternativ kann das Biogas auch zu Biomethan aufbereitet und ins Erdgasnetz eingespeist oder als Kraftstoff für Erdgas-Fahrzeuge genutzt werden.

SWM Biomasse- und -gasanlagen

BioEnergie Taufkirchen (BET)

In Taufkirchen, südlich von München, erzeugen wir in einem Biomasse-Heizkraftwerk Ökostrom für rund 10.000 Haushalte, sowie rund 150.000 MWh Ökowärme. Über ein 43 Kilometer langes Fernwärmenetz versorgen wir damit Privathaushalte sowie Großkunden wie die Universität der Bundeswehr und EADS mit Wärmeenergie.

Biogasanlage in Eggertshofen

Gemeinsam mit Energie Südbayern haben wir eine moderne Aufbereitungs- und Einspeiseanlage in Eggertshofen, nördlich von München, realisiert. Seit 2011 speist sie Biogas in unser Erdgasnetz ein.

Ökostrom-Anlagen der SWM im Überblick

Interaktiver Energie-Atlas für München und die Region

Bei der Strom- und Wärmeversorgung haben sich die SWM ambitionierte Ziele gesetzt: Ab 2025 wollen sie so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz München benötigt. 

Wie umweltfreundlich die Energieversorgung in München bereits ist und wie weit die SWM ihren Zielen entgegengekommen sind, veranschaulicht der interaktive Energie-Atlas.

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