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6 Personalbericht 

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

seit über 100 Jahren leisten wir, die Arbeitnehmer der Stadtwerke

München, unseren Anteil zur hohen Lebensqualität Münchens.

Das ist nur möglich, weil wir uns immer wieder gewandelt haben.

Für die Kollegen hat das schon immer bedeutet, dass sich ihre

Aufgaben verändert haben und sie Neues lernen mussten. Heut-

zutage hat das Tempo dabei allerdings enorm zugenommen. Das

liegt zum einen daran, dass durch die Digitalisierung einfach alles

schneller geworden ist. Zum anderen müssen sich aber auch die

Stadtwerke auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen: zum

Beispiel die Energiewende oder eine stark wachsende Stadtbevöl-

kerung.

Dabei ist es noch wichtiger geworden, dass sich die Mitarbeiter

als wichtigster Erfolgsfaktor im Unternehmen wiederfinden. Wir

haben den Anspruch, einen partnerschaftlichen Arbeitgeber zu

haben. Partnerschaft setzt Augenhöhe und gegenseitigen Respekt

voraus. Das muss man aber auch in der täglichen Arbeit spüren,

denn wirtschaftliche Ziele können leicht dazu führen, dass dieser

Anspruch im Unternehmensalltag in den Hintergrund tritt. Ja, es

ist wichtig, dass das Unternehmen und die Personalarbeit erfolg-

reich sind. Bei der wirtschaftlichen Optimierung dürfen aber die

Kollegen nicht zu kurz kommen. Schließlich erbringen sie mit

ihrem Know-how und Engagement die Leistung der Daseinsvor-

sorge.

Wichtig sind verbindliche Regeln, die in der Zusammenarbeit mit

der Arbeitnehmervertretung entstehen. Dabei sehe ich die Betriebs-

ratsgremien als kritischen Vertreter der Arbeitnehmerinteressen,

aber auch als konstruktiven Dialogpartner des Arbeitgebers. Hier

treffen oft unterschiedliche Positionen aufeinander. Diese führen

aber in konstruktiver Diskussion zu einer Zusammenarbeit, die

unserer gemeinsamen Zielsetzung folgt: erfolgreiche Stadtwerke

München und eine Belegschaft, die sich respektiert und ernst

genommen fühlt.

Ihr

Karl Geigenberger

Konzernbetriebsratsvorsitzender