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18 Personalbericht 

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Stadtwerkeprojekt

Verantwortung

Das Stadtwerkeprojekt

Sozial benachteiligte bzw. individuell beeinträchtigte junge Er-

wachsene liegen uns schon seit vielen Jahren am Herzen. Seit

29 Jahren ermöglichen wir ihnen in einer gemeinsamen Ausbil-

dungsinitiative mit dem Stadtjugendamt München eine tech-

nisch-gewerbliche Ausbildung und eine ergänzende persönliche

und sozialpädagogische Unterstützung. Bis heute haben über

135 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung im Stadtwerkepro-

jekt aufgenommen, fast 70 haben sie erfolgreich abgeschlossen.

Seit 2014 hat das Projekt zudem eine Wohngruppe der Jugend-

hilfe für neun unbegleitete minderjährige Flüchtlinge integriert.

Um die drängende gesellschaftspolitische Aufgabe der Flücht-

lingsintegration zu unterstützen, haben wir 2016 gemeinsam mit

dem Kooperationspartner Spectrum e. V. auf dem Stadtwerkepro-

jekt eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvBpro) auf-

gesetzt. Spectrum e. V. kann neben seiner Erfahrung in der Be-

treuung junger Flüchtlinge auch die der interkulturellen und

traumapädagogischen Arbeit einbringen.

Wir unterstützen die Integration aktiv mit der Bildungsmaß-

nahme, in der jährlich bis zu 20 unbegleitete junge Flüchtlinge

verschiedene Bausteine der Berufsvorbereitung durchlaufen.

Dazu gehören u. a. Praxislehrgänge, Praktika im Betrieb, Sprach-

unterricht, Bewerbungstraining und allgemeinbildender Unter-

richt auf Mittelschulniveau.

Daneben werden auch die jungen Flüchtlinge, wie im Stadtwerke-

projekt üblich, sozialpädagogisch betreut.

Die SWM und die Bundesagentur für Arbeit finanzieren die Maß-

nahme zu jeweils 50 Prozent. Arbeit und Bildung sind der Schlüs-

sel für die jungen Flüchtlinge, um ihren Platz in der deutschen

Gesellschaft zu finden. Die Ausbildung der SWM trägt ihren An-

teil dazu bei.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Persönliche und berufliche Weiterentwicklung

gehören untrennbar zum Berufsalltag.

Ein umfangreiches Angebot in- und externer

Fortbildungen macht unsere Mitarbeiter fit für

die Zukunft.

Mit Mitarbeiterbefragungen identifizieren wir

regelmäßig Handlungsfelder, um kontinuierlich

an uns als Organisation zu arbeiten.

Wir sind einer der größten Münchner Ausbil-

dungsbetriebe.

Rund 140 junge Menschen starten bei uns

jährlich ins Berufsleben.

Taten statt Worte: Mit einer Initiative bieten wir

jungen Flüchtlingen die Chance zur Integration.