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Michael Meinecke, Projektleiter

V

on einer „Schatzsuche“ spre-

chen Thomas Gilg und Michael

Meinecke. Mit leuchtenden

Augen beschreiben Standort- und Pro-

jektleiter, was auf der rund 10.000Qua-

dratmeter großen Baufläche auf dem

Gelände des Heizkraftwerks Süd in

der Schäftlarnstraße vor sich geht.

Während der Ingenieur und der Geo-

loge erklären, schreiten sie mit ihren

Sicherheitsschuhen wie Entdecker

über neues Land. Baufahrzeuge, Rohre,

Gestänge prägen das Bild. Laut ist es.

„Bergbaumitten inMünchen“, sagt Gilg.

Weit runter in unterirdisches Gestein

geht es bei den Bohrungen nach der

Tiefengeothermie. Rund 3.000 Meter

unter der Erdoberfläche befindet sich

ein Heißwasservorkommen, in das

man vordringt. 100 Grad heiß ist das

Wasser dort unten. Und es ist ein nahe-

zu unerschöpfliches Reservoir.

„Jüngste 3-D-Seismik-Messungen

haben gezeigt: Der Standort ist sogar

besser für die Gewinnung von Geo-

thermie geeignet als erwartet“, er-

Der Projektleiter in

seinem Element:

Geologe Michael

Meinecke auf

der Geothermie-

Baustelle in der

Schäftlarnstraße.

Schweres Gerät

braucht es für die

Erschließung der

Erdwärme – sie zählt

zum Bergbau.

WEITER GEHT DIE

WÄRMEWENDE

Beim Heizkraftwerk Süd laufen die Vorbereitungen

für die Bohrungen nach Geothermie auf Hochtouren.

Report über ein spannendes Projekt:

„Geothermie ist so

genial einfach, so unglaub-

lich effizient, so perfekt

erneuerbar!“

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