Trinkwasserwerte
Die aktuellen Analyseergebnisse für das gesamte Stadtgebiet können Sie sich als PDF-Dokument auf Ihren Rechner laden.
Den Gesetzestext der Trinkwasserverordnung finden Sie z. B. beim Bundesministerium der Justiz:
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Wasserhärte
Ihr Münchner Wasser aus dem Voralpenland ist natürlich, rein und frisch. Die Wasserhärte liegt zwischen 13,1 und 18,9 Grad deutscher Härte (dH). Mit dem Durchschnittswert von 16,4 Grad dH (2,58 mmol/l) ist es nach Waschmittelgesetz dem Härtebereich "hart" zuzuordnen. Wir empfehlen Ihnen für normal und schwach verschmutzte Wäsche eine Waschmitteldosierung nach dem Härtebereich "mittel". So schonen Sie die Umwelt und sparen Geld. Lediglich bei stark verschmutzter Wäsche ist eine Dosierung nach Härtebereich "hart" sinnvoll.
M-Wasser befindet sich im so genannten Kalkkohlensäuregleichgewicht. Auf metallischen Rohrwerkstoffen bildet es eine korrosionshemmende Schutzschicht aus. Das heißt für Sie: Eine Wasserbehandlung (Enthärtung mit Ionenaustauscher, Dosierung von Phosphaten oder Silikaten oder ähnlichem) ist im Haushaltsbereich nicht nötig. Bis zu einer Temperatur von 60 Grad tritt keine nennenswerte Kalkausscheidung auf.
| Angabe gemäß WRMG* | bisherige Bezeichnung | ||
|---|---|---|---|
| weich | <1,5 mmol/l CaCO3** | 0°-8,4° dH | |
| mittel | 1,5 - 2,5 mmol/l CaCO3** | 8,4°-14° dH | Empfohlene Waschmitteldosierung nach Härtebereich "mittel" |
| hart | >2,5 mmol/l CaCO3** | > 14° dH | 2,93 mmol/l (16,4° dH), Durchschnittshärtegrad des Münchner Wassers |
* WRMG = Wasch- und Reinigungsmittelgesetz
** CACO3 = Calciumcarbonat
Verantwortung nur bis zum Wasserzähler
Als Wasserversorgungsunternehmen liefern die SWM das Trinkwasser bis zum Zähler der Haus- oder Wohnungsanschlüsse. Nur bis zu diesem Punkt sind wir für die Qualität des Wassers verantwortlich. Für die Hausinstallationen (Rohrleitungen, Einbauten, Armaturen, Wasserhähne etc.) und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungseigentümer verantwortlich.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie in folgender Broschüre des Umweltbundesamts:

