Lichtquellen richtig nutzen
Tageslicht nutzen: Richten Sie Ihr Zuhause so ein, dass Sie möglichst viel Tageslicht nutzen können. Umso weniger künstliches Licht ist nötig.
Passende Beleuchtung: Nutzen Sie die Lampen dort, wo sie auch benötigt werden, z.B. am Arbeitsplatz oder an der Treppe. Verzichten Sie auf indirekte Umgebungsbeleuchtung, etwa durch Deckenfluter.
Helle Umgebung: Halten Sie Wände, Decken und Fußböden glatt und in einer möglichst hellen Farbe, so dass sie das Licht reflektieren. Während eine helle glatte Wand etwa 80 Prozent des Lichts zurückwirft, schlucken dunkle Vorhänge fast die Hälfte.
Lampen abschalten: Wenn Sie einen Raum verlassen, sollten Sie das Licht abschalten. Beachten Sie aber, dass Energiesparlampen beim Einschalten abgekühlt sein müssen, da sich sonst ihre Lebensdauer verkürzt: Daher sollten Sie Lampen eingeschaltet lassen, wenn die Leuchtpause nur einige Minuten betragen würde.
Bewegungsmelder: Bewegungsmelder sind vor allem für selten benutzte Räume wie Keller und Dachboden, aber auch z.B. für den Garten sinnvoll: Sobald über einen bestimmten Zeitraum keine Bewegung mehr registriert wird, schaltet sich das Licht automatisch aus.
Regelmäßig reinigen: Um die Lichtausbeute der Lampen und Leuchten zu erhalten, sollten Sie diese regelmäßig reinigen. Achten Sie vor der Reinigung darauf, dass die Lampen nicht mehr unter Spannung stehen und kalt sind.
Tipps für den Lampenkauf
EU-Energielabel für Lampen Effizienzklasse beachten: Das EU-Energieeffizienz-Label auf jeder Lampenverpackung hilft bei der Suche nach energiesparenden Modellen. Haushaltslampen werden in Energieklassen von A bis G angeboten. Das Label nennt die Leistung (Watt) und den Lichtstrom (Lumen), eine freiwillige Angabe ist die mittlere Lebensdauer in Stunden (h). Leuchtstoff- und Energiesparlampen haben die Klassen A und B, Halogenlampen (Niedervolt 12 Volt) die Klasse C, Halogenlampen (Hochvol 230 Volt) die Klasse D und Flühlampen die Klassen E, F und G.
Licht statt Watt kaufen: Auf der Verpackung ist die Angabe der Helligkeit in Lumen zu finden. Zur Orientierung: 60-Watt-Glühlampen leuchten etwa mit 600 Lumen. Die Watt-Zahl wird hingegen immer unwichtiger: Moderne Sparlampen können mit einem Fünftel der Strommenge für ähnliche Helligkeit sorgen.
Auf Qualität achten: Wer Energiesparlampen kauft, sollte Billigprodukte vermeiden. Diese leuchten oft nur bis zu 2.000 Stunden, Markenlampen dagegen bis zu 20.000 Stunden. Energiesparlampen lohnen sich übrigens auch, wenn das Licht häufig ein- und ausgeschaltet wird, etwa in Treppenhäusern. Denn qualitativ gute Produkte besichten eine Vorheizung der Elektroden und eignen sich auch bei kurzen Beleuchtungszeiten.
Licht und Farbe: Bei Glühlampen ist die Eigenfarbe des abgestrahlten Licht stets gleich. Energiesparlampen haben verschiedene Lichtfarben: die Platte reicht von "tagselichtweiß" bis "extra-warmweiß". Energiesparlampen mit der Bezeichnung "extra-warmweiß" oder "warmweiß" entsprechen von der Lichtfarbe her am ehesten einer herkömmlichen Glühlampe. Sie sind für die gemütliche Beleuchtung von Wohnräumen geeignet. Arbeitsplätze sind mit "neutralweiß" passend ausgeleuchtet.
Richtig entsorgen: Alle alten Entladungslampen wie Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen) sind Sondermüll und müssen bei den örtlichen Wertstoffhören entsorgt werden.
Verschiedene Lampentypen
| Leuchtstofflampen |
| In Stab-, Ring- und U-Form haben sie sich seit vielen Jahren bewährt. Hohe Lichtausbeute, lange Lebensdauer und niedriger Stromverbrauch sind ihre Vorteile.
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| Kompaktleuchtstofflampen |
| Sie werden auch als Energiesparlampen bezeichnet. Heute werden sie in allen gängigen Sockel- und Steckvarianten angeboten. Sie leben bis zu zwölfmal länger als Glühlampen und verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Nicht unumstritten ist die elektromagnetische Abstrahlung. Die Werte liegen häufig über den TCO-Grenzwerten für Computer-Bildschirme. Daher sollte man sie vorsichtshalber nicht in körpernahen Schreibtischlampen vermeiden. An der Decke sind sie unproblematisch.
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| Halogen-Glühlampen |
| Ihr Gehäuse ist mit einer Halogengasverbindung gefüllt. Dadurch hält der Glühdraht höhere Temperaturen aus und die Lichtausbeute steigt. Halogenlampen eruzeugen ein sehr brillantes und warmes Licht. Hochvolt-Halogenlampen lassen sich in übliche Glühlampenfassungen einsetzen. Sie spalten rund 25 Prozent Strom im Vergleich zur Glühlampe, Niedervolt-Halogenlampen sogar die Hälfte.
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| LED-Lampen |
| LED gehört die Zukunft. Ihre Leuchtkraft verdanken die "Licht emittierenden Dioden" einem Chip mit eingebautem Festkörperkristall. Sie strahlen bis zu 100.000 Stunden, sindstoßunempfindlich, werden nicht heißer als 40 Grad und erzeugen keine UV-Strahlung. Auch der Energieverbrauch ist besser: Benötigen Halogenstrahler 20 Watt, kommt der LED-Spot auf nur 3 Watt. |
