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Energielabels beachten

Energielabels

Auch wenn der alte Kühlschrank oder der Röhrenfernseher noch gut funktionieren: Oft lohnt sich eine Neuanschaffung, weil ein modernes Gerät sehr viel weniger Energie verbraucht. Daher sollten Sie überalterte Geräte bei Gelegenheit austauschen. Moderne Farbfernseher verbrauchen zum Beispiel bis zu 80 Prozent weniger Energie als alte Modelle.



Stimmen Sie die Größe und Ausstattung ihres Geräts außerdem genau auf Ihren Bedarf ab – ein zu großer Kühlschrank, der zur Hälfte leer steht oder eine unnötig große Spülmaschine im Single-Haushalt verbrauchen mehr Energie als nötig.




Entscheiden Sie sich für effiziente Geräte

Energiesparen fängt schon beim Kauf an: Wenn Sie ein Elektrogerät neu anschaffen, achten sie auf die Energieeffizienzklasse. Besonders bei Großgeräten wie Gefrierschrank, Kühlschrank, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Waschmaschine und Fernseher lohnt es sich, auf die Effizienz achten, denn sie verbrauchen den meisten Strom im Haushalt. Prüfen Sie auch, ob sich ein Gerät beim Abschalten vollständig vom Netz trennen lässt und wie viel es im Stand-by-Betrieb verbraucht.


Auch wenn das Gerät mit den besten Effizienzwerten im Vergleich zu anderen Geräten teurer sein sollte – der höhere Anschaffungspreis rentiert sich oft schnell, da deutlich niedrigere Stromkosten entstehen. Zum Beispiel verbraucht ein zehn Jahre alter Kühlschrank etwa doppelt soviel Strom wie ein neuer. Der Kauf eines modernen sparsamen Geräts rechnet sich daher oft schon nach wenigen Jahren.


Entscheidungshilfen bieten Label wie das EU-Energielabel, der Blaue Engel, der EnergyStar, die EU-Blume oder das TCO-Siegel. 




Das EU-Energielabel: Am besten Klasse „A“

EU Energielabel  Das EU-Energielabel mit den roten, gelben und grünen Streifen gibt an, wie effizient das Gerät ist, d.h. wie gut es die eingesetzte Energie ausnutzt. Die Effizienzklassen reichen von A (sehr sparsam) bis zu D (sehr hoher Energieverbrauch). Zusätzlich gibt es die Klassen A+ und A++ für besonders sparsame Geräte, die noch verbrauchsärmer als Klasse A sind. Darüber hinaus kann für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler zusätzlich die Klasse A+++ vergeben werden.  Die Abstufung zwischen diesen Klassen folgt Prozentschritten: So verbraucht beispielsweise eine Waschmaschine mit A+ 12 Prozent weniger als eine mit der Klasse A, ein Gerät mit A+++ verbraucht sogar 36 Prozent weniger. Diese Stufen variieren je nach Gerätegruppe.

Für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Backöfen, Ventilatoren, Fernsehgeräte und Lampen ist das EU-Label Pflicht. Je nach Gerät enthält es zusätzlich zum Energieverbrauch weitere Daten: z.B. ist bei einer Waschmaschine auch der Wasserverbrauch, die Waschwirkung und die Füllmenge angegeben.

 

Ihr Wunschkandidat sollte in jedem Fall die Energieeffizienzklasse „A“ haben. Vergleichen Sie zwischen unterschiedlichen Geräten und Herstellern. Es lohnt sich.




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